Kinderorthopädie in München

Die Kinderorthopädie, ein Spezialgebiet der Orthopädie, beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat und seinem funktionellen Zusammenspiel am wachsenden Organismus. Dabei wird zwischen angeborenen und erworbenen Erkrankungen unterschieden. Die Kinderorthopädie umfasst dabei den gesamten Zeitraum zwischen der Geburt und dem 18. Lebensjahr.

Prof. Dr. Sandra Utzschneider: Kinderorthopädin in der Münchener Innenstadt

Mit Professor Dr. Utzschneider haben wir eine erfahrene Spezialistin für Kinderorthopädie in unserer Münchner Privatpraxis. Orthopädische Behandlungen für Kinder sollten immer speziell abgestimmt werden, da stets das Wachstum des Kindes miteingeplant werden muß. Das heißt, dass wir die richtige Therapie zum richtigen Zeitpunkt für jeden Patienten individuell planen und die Eltern diesbezüglich stets ausführlich über die Gründe für das jeweilige Vorgehen aufklären und mit einbeziehen müssen. Hierfür ist eine zusätzliche Weiterbildung notwendig. Seit 2015 hat Prof. Utzschneider die Zusatzbezeichnung Kinderorthopädie und kann somit gezielt auf orthopädische Beschwerden im Wachstumsalter eingehen.

Professor Dr. med. Utzschneider führt gerne eine umfassende Untersuchung Ihres Kindes durch, damit kinderorthopädische Erkrankungen so schnell wie möglich behoben werden können. 

Prof. Utzschneider - OrthoCenter Prof. Lill München
Orthopäden
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Orthopäde für Kinder: Abgestimmte Diagnoseverfahren

Neben dem Erstgespräch, einer Eigen- sowie Familienanamnese und einer körperlichen Untersuchung können je nach Erkrankung auch Ganganalysen und bildgebende Verfahren erforderlich sein. Dazu gehören etwa:

  • Sonografie (Ultraschall)
  • Röntgen (mit reduzierter Strahlendosis)
  • MRT (Magnetresonanztomographie)

Ein hoher Anteil der orthopädischen Erkrankungen des wachsenden Skelettes lässt sich mit dem Blick des erfahrenen Kinderorthopäden bereits während der klinischen Untersuchung sicher feststellen (angeborene oder erworbene Fußdeformitäten, angeborener oder erworbener Schiefhals). Wichtig ist hierbei auch eine orientierende neurologische Untersuchung des Patienten, um neurologische Ursachen für orthopädische Probleme (neuromuskuläre Erkrankungen, Spina bifida) abgrenzen zu können, beispielsweise bei einem Spitz-, Hacken- oder Hohlfuß.

Röntgenaufnahme eines Babyfußes - OrthoCenter München

Konservative Therapien in der Kinderorthopädie

Da die überwiegende Anzahl der kinderorthopädischen Erkrankungen ohne Operation behandelt werden kann, fokussiert sich unser individuelles Behandlungskonzept zunächst auf konservative Therapieverfahren. Hier kommt uns oftmals die Wachstumsphase, in der sich Kinder befinden, zugute, indem wir mit sanften Methoden Unregelmäßigkeiten ausgleichen können:

  • Sportpause
  • Muskelaufbau
  • Physiotherapie
  • Einlagen
  • Orthese oder Korsett

Operative Therapien: Minimalinvasiv und schonend

Leider lassen sich nicht alle kinderorthopädischen Krankheitsbilder ohne Operation erfolgreich therapieren, so dass bei manchen angeborenen Erkrankungen bereits im Säuglingsalter – meist kleine – operative Eingriffe unumgänglich sind. Dabei passen wir jedes Vorgehen individuell an unsere kleinen Patienten an und erläutern den Eltern die einzelnen Operationsschritte. Natürlich sind wir auch bei der Nachsorge für Sie und Ihr Kind da.

Orthopädische Beratung während der Schwangerschaft

Wenn während der Schwangerschaft, beim Ultraschall oder bei einer sonstigen Untersuchung Auffälligkeiten diagnostiziert werden, ist das für die betroffenen Eltern erst mal ein Schock.

Nur durch die moderne Medizin ist es möglich, Krankheiten oder Fehlbildungen bereits vor der Geburt zu erkennen und die Eltern zu beraten. Viele der bereits während der Schwangerschaft diagnostizierten Erkrankungen weisen orthopädische Symptome auf. Dazu zählen etwa der angeborene Klumpfuß oder der offene Rücken (Spina bifida). Auch bei Systemerkrankungen, wie der Glasknochenkrankheit, oder genetischen Veränderungen, wie der Trisomie 21, werden die betroffenen Kinder unter anderem kinderorthopädisch betreut.

Beratung während der Schwangerschaft - OrthoCenter München

Wichtig ist, die Eltern darüber aufzuklären, was die jeweilige Diagnose für das Leben ihres Kindes und den Alltag der Eltern bedeutet. Es ist völlig normal, dass sich die Eltern bereits vor der Geburt über die entsprechenden kinderorthopädischen Therapiemöglichkeiten informieren möchten. Oft hilft ein Vertraut werden mit dem, was einen erwartet, dabei, Ängste und Zweifel zu überwinden.

Prophylaxe orthopädischer Erkrankungen bei Kindern

Ob sich aus einer harmlosen Normvariante, Formveränderung oder Haltungsschwäche eine kinderorthopädische Erkrankung entwickeln kann, hängt oft vom Einzelfall ab und kann nur von einem Spezialisten eingeschätzt werden. Viele Auffälligkeiten können rein mit dem klinischen Blick des erfahrenen Kinderorthopäden eingeschätzt und die Eltern oftmals über die Harmlosigkeit aufgeklärt werden.

Trotz allem sollten Eltern Beschwerden, die ein Kind angibt, oder Hinken sowie Auffälligkeiten, die der Kinderarzt feststellt, stets ernst nehmen und vom Spezialisten abklären lassen. Nur so können beginnende kinderorthopädische Erkrankungen aufgedeckt werden. Besonders zu Beginn einer Erkrankung kann viel dazu beigetragen werden, den Verlauf günstig zu beeinflussen. Oft reichen eine gezielte Physiotherapie, Einlagenversorgung oder auch eine Sportpause, Schlimmeres zu verhindern.


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