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Bänderriss am Sprunggelenk

Schnell wieder laufen!

Bänderrisse am Sprunggelenk gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Zumeist ist ein heftiges Umknicken oder Verdrehen des Fußes für die Ruptur der Außenbänder (Außenbandruptur) verantwortlich. Neben dem Außenbandapparat kann aber auch das Innenband sowie die vordere und hintere Syndesmose reißen. Die zuletzt genannten Syndesmosebänder halten das Schien- und das Wadenbein zusammen und spielen somit eine ganz entscheidene Rolle in der Aufrechterhaltung der Stabilität im Sprunggelenk. Begleitende Knorpel- und Knochenverletzungen müssen operativ behandelt werden. Es ist nicht immer leicht einen Bänderriss am Sprunggelenk von einer Bänderzerrung zu unterschieden, daher ist es ratsam, unverzüglich einen Spezialisten aufzusuchen! Der Orthopäde Professor Dr. med. Lill hilft Ihnen die Verletzung frühzeitig zu behandeln, sodass Sie möglichst schnell wieder schmerzfrei belastbar sind!
Bänderriss am Sprunggelenk | OrthoCenter Professor Lill München

Vor allem im Rahmen sportlicher Aktivitäten, aber auch im Alltag, kommt es durch ein Umknick- oder Verdrehtrauma zu einem Bänderriss im oberen Sprunggelenk (OSG). Zumeist sind die Bänder über dem Außenknöchel betroffen (Außenbandruptur). Viele derartiger Ereignisse führen aber glücklicherweise nicht zu schwerwiegenden strukturellen Verletzungen, sondern nur zu einer Bänderdehnung oder -zerrung.

Die Leitsymptome eines Bänderrisses am Sprunggelenk sind insbesondere sofort eintretende heftige Schmerzen, eine sich rasch ausbildende Schwellung mit Bluterguss sowie eine unterschiedlich stark ausgeprägte Belastungseinschränkung des betroffenen Beines. Ähnliche Symptome lassen sich aber auch bei einer Bänderdehnung oder -zerrung nachweisen und bedürfen deshalb einer weiteren Abklärung. Durch eine Röntgenaufnahme des Sprunggelenkes läßt sich eine knöcherne Begleitverletzung ausschließen. Diagnostiziert wird der Bänderriss im Sprunggelenk mittels Kernspintomographie (MRT), wodurch das genause Ausmaß der Bandverletzung genauer beurteilt sowie Begleitverletzungen (z.B. Syndesmose) ausgeschlossen werden können.

Der Bänderriss im Sprunggelenk kann in vielen Fällen erfolgreich konservativ behandelt werden. Im Vordergrund stehen Schonung, Hochlagerung und Kühlung. Bei starken Schmerzen und Schwellung ist eine Ruhigstellung des Sprunggelenkes für 1 Woche in einem speziellen orthopädischen Schuh oder einer Gpisschale durchaus angezeigt. Für insgesamt sechs Wochen wird eine speziell angepasste Schiene getragen, die eine erneutes Umknicken oder Verdrehen des Fusses vermeiden und den Kapselbandapparat sicher zur Abheilung bringen soll. Mit dieser Schiene kann schmerzabhängig belastet werden. Begleitende Lymphdrainage unterstützt die Abschwellung. Nur in Ausnahmefällen wird eine Verletzung aller drei Außenbänder v.a. beim Leistungssportler operativ vernäht. Aber auch eine Begleitverletzung des Knochens oder der Syndesmose bedarf zumeist einer kleiner Operation.

Bei der Behandlung vom Bänderriss am Sprunggelenk durch einen erfahrenen Orthopäden gibt es einiges zu beachten. Daher gehen Sie lieber auf Nummer sicher und vereinbaren Sie gleich einen Online-Termin bei Professor Dr. med. Lill!