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Fersensporn und Haglundferse

Laufen sie endlich wieder ohne Schmerzen!

Der Fersensporn ist eine schmerzhafte Erkrankung der Ferse, welcher die Belastbarkeit des Fußes enorm einschränken kann. Je nach Ursprung der Erkrankung wird zwischen dem „oberen“ und „unteren“ Fersensporn unterschieden. Der obere Sporn wird auch als Haglundferse oder Haglund Exostose bezeichnet, der untere Sporn als Plantarfasziitis. Ein im Röntgenbild gut sichtbarer Kalksporn am Sehnenansatz der Ferse hat dieser orthopädischen Fußerkrankung ihren Namen zu verdanken, ist selbst aber nicht Ursache der Beschwerden. Beim oberen Fersensporn ist vielmehr der knöcherne Ansatz der Achillessehne oder die umgebenden Weichteile (Schleimbeutel) entzündet, beim unteren Fersensporn hingegen ist die an der Fußsohle verlaufende plantare Sehnenplatte betroffen. Als Facharzt für Orthopädie und ausgewiesener Experte in der Behandlung von Gelenkerkrankungen, kann Ihnen Professor Dr. med. Lill helfen, Ihre Symptome zu lindern und eine frühzeitige Behandlung anzubieten!
Fersensporn und Haglundferse | OrthoCenter Professor Lill München

Der im Vergleich häufiger auftretene untere Fersensporn ist Folge von mangelhaftem Schuhwerkes oder dauerhafter Überlastung und führt letztlich zu einer Entzündung der an der Fußsohle verlaufenden Sehnenplatte im knöchernen Ansatzbereich der Ferse (Plantarfasziitis). Der obere Fersensporn (Haglundferse, Haglund Exostose) findet seine Ursache in einer angeborenen oder erworbenen Vergrößerung des oberen Fersenbeinendes infolge mechanischer Belastung, beispielsweise durch ungenügend gepolstertes Schuhwerk. Von der Haglundferse ist wiederum streng ein Sporn im knöchernem Ansatzbereich der Achillessehne zu unterscheiden, welcher im Vergleich zur Haglund Exostose etwas tiefer lokalisiert ist.

Die typischen Beschwerden eines oberen Fersensporns oder Haglundferse bzw. Haglund Exostose sind im knöchernen Ansatzbereich der Achillessehne zu finden. Häufig tritt auch eine tast- und sichtbare Schwellung an der Rückseite der Ferse auf. Beim unteren Fersensporn (Plantarfasziitis) hingegen sind die stark einschränkenden Schmerzen an der Unterseite der Ferse lokalisiert. Anlaufschmerzen nach Entlastung sowie zunehmende Schmerzen unter Belastung (Spazieren, Sport) sind weitere gemeinsame Symptome beider Formen des Fersensporns. Betroffene Patienten beginnen zu humpeln, um die Schmerzen zu vermeiden. Diagnostiziert wird der Fersensporn neben der klinischen Untersuchung mit Hilfe eines Röntgenbildes bzw. einer ergänzenden Kernspintomographie (MRT), um das Ausmaß der entzündeten Sehnenansätze zu beurteilen.

Ist die Diagnose des Fersenspornes gesichert, gilt es nach individuellen Gesichtspunkten abzuwägen, welche Therapieform zum Einsatz kommt. Zur Basis der konservativen Therapie gehört es zunächst, die Belastungen generell auf die Ferse zu reduzieren und durch orthopädische Hilfsmittel wie weichbettende Einlagen oder spezielle Schuhzurichtung die entzündeten Sehnenansätze zu entlasten. Ergänzend kommen physikalische (Kälte, Elektrotherapie) und krankengymnastische (Dehnung, Kräftigung) Maßnahmen zur Anwendung. Ebenfalls können entzündungshemmende Medikamente, Injektionen oder Stoßwellenbehandlung angezeigt sein. Führen die konservativen Maßnahmen zu keiner wirksamen Beschwerdelinderung, sollten minimalinvasive operative Maßnahmen mit Entfernung der Verknöcherungen und Debridement der entzündeten Sehnenansätze in Betracht gezogen werden.

Fußschmerzen, die auf einen unteren Fersensporn oder eine Haglundferse hindeuten, sollten Sie keinesfalls ignorieren. Vereinbaren Sie einen Online-Termin bei Ihrem Orthopäden Professor Dr. med. Lill und lassen Sie Ihre Beschwerden abklären. Eine Linderung der Fußschmerzen ist meist in kürzester Zeit zu erreichen.