Minimalinvasives Verfahren gegen Schmerzen in der Wirbelsäule.

Im Gegensatz zum jungen Menschen, der über eine gute Knochensubstanz verfügt, erfährt der ältere Patient einen mehr oder weniger ausgeprägten Knochenschwund (Osteoporose). Eine häufige Folge der Osteoporose sind Wirbelkörperbrüche (Frakturen) vor allem im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule, welche vielfach auch ohne adäquate Krafteinwirkung entstehen. Dr. med. Rothörl und sein Team im OrthoCenter beraten Sie direkt zum Thema der Kyphoplastie. Sie begleiten Sie durch jeden einzelnen Schritt der Behandlung.


Die Zeile der Kyphoplasie

Diese Wirbelfrakturen führen häufig zu stärksten Rückenschmerzen. Zeigen konservative Behandlungsmaßnahmen über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen u.a. mit Korsetttherapie keine wirksame Linderung der Beschwerden und sind keine Nervenstrukturen im Wirbelkanal nachweislich bedrängt, dann ist die operative Therapie mittels Ballon-Kyphoplastie angezeigt. Ziel dieses hochmodernen und minimalinvasiven Verfahren ist es, den eingebrochenen Wirbelkörper mit Hilfe eines Ballons wieder aufzurichten und diesen nach Einspritzen eines dickflüssigem Knochenzements in seiner Struktur zu festigen.


Wie erfolgt die Behandlung?

Der operative Eingriff erfolgt unter Vollnarkose in Bauchlage. Der Operateur führt unter Röntgenkontrolle zwei wenige Millimeter starke Arbeitskanülen rechts und links in den gebrochenen Wirbelkörper ein. Über diese beiden Kanülen wird je ein entfalteter kleiner Ballon im Wirbelkörper platziert. Die Ballons werden anschließend mit Kontrastmittel gefüllt, wodurch die eingebrochene Wirbelkörperdeckplatte angehoben und die Fehlstellung korrigiert wird. Der hierdurch gewonnene Hohlraum wird anschließend mit einem dickflüssigen und schnell aushärtenden Knochenzement ausgefüllt und der gebrochene Wirbelkörper so in seiner korrigierten Position stabilisiert. Die aktuelle Studienlage berichtet von einer raschen und deutlichen bis vollständigen Beschwerdeverbesserung in ca. 80-90%. Der Patient ist nach wenigen Stunden wieder voll belastungsfähig und mobil.


Die Rehabilitationsphase

In den ersten zwei Wochen nach operativem Eingriff empfehlen wir körperliche Schonung bei voller Belastungsfähigkeit. Anschließend darf unter Anleitung wieder mit krankengymnastischen Therapiemaßnahmen begonnen werden, um die Rumpfmuskulatur zu kräftigen. Auch sollte begleitend eine medikamentöse Behandlung zur Behandlung der Osteoporose über mindestens zwei Jahre erfolgen, um weitere Wirbelkörperbrüche zu vermeiden.


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