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Unter Kniegelenksarthrose oder Gonarthrose versteht man den vorzeitigen Verschleiß der knorpeligen Gelenkflächen im Kniegelenk. Da das Kniegelenk das am meisten belastete Gelenk des menschlichen Körpers ist, kommt die Arthrose im Kniegelenk häufig vor. Das Kniegelenk besteht aus insgesamt drei Kompartimenten, welche einzeln oder insgesamt (Pangonarthrose) betroffen sein können. Steht das Kniescheibengelenk (Femoropatellargelenk) im Vordergrund, spricht man von einer Retropatellararthrose. Ist hingegen der innere bzw. äußere Anteil des Hauptgelenkes (Femorotibialgelenk) betroffen, handelt es sich um eine mediale bzw. laterale Gonarthrose. Professor Dr. med. Lill ist ein ausgewiesener Spezialist in der Behandlung der Kniegelenksarthrose und berät Sie gerne, damit eine zügige Behandlung eingeleitet werden kann und Sie wieder sorglos leben können!


Ursachen

Die Kniegelenksarthrose entsteht häufig bei Menschen mit Übergewicht, nach Unfällen oder Knieverletzungen sowie infolge jahrelanger Fehlbelastungen des Kniegelenkes. Zu derartigen Fehlbelastungen gehört auch die Fehlstellung der Beinachsen. Besteht eine O-Bein-Fehlstellung, wird das innere oder mediale Kompartiment überlastet, und es kommt zur Ausbildung einer Varusgonarthrose. Liegt hingegen eine X-Bein-Fehlstellung vor, so ist das äußere oder laterale Kompartiment betroffen, und man spricht von einer Valgusgonarthrose.


Symptome

Die Kniegelenksarthrose oder Gonarthrose zeigt sich im Anfangsstadium relativ symptomarm. Erst nach und nach stellen sich bewegung- und belastungsabhängige Schmerzen mit konsekutiven Muskelverkürzungen ein. Auch Ruheschmerzen können auftreten. Typisch ist der sogenannte Anlaufschmerz, der frühmorgens nach dem Aufstehen oder nach längerem Sitzen auftritt, und nach kurzem Einlaufen wieder rückläufig ist. Von einer aktivierten Gonarthrose spricht man, wenn es neben Schmerz und Schwellung auch zur Ausbildung eines Gelenkergusses (Flüssigkeitsansammlung im Gelenk) kommt, welcher zu einer deutlichen Funktionsbeeinträchtigung führt. Gesichert wird die Diagnose einer Kniegelenksarthrose durch koventionelle Röntgenaufnahmen und einer MRT-Untersuchung.


Behandlung

Eine frühzeitige Behandlung der Kniegelenksarthrose ist wichtig, um einen Totalausfall des betroffenen Gelenkes zu vermeiden. Symptomorientiert kommen neben Gewichtsreduktion entzündungshemmende Medikamente sowie Injektionen mit Hyaluronsäure oder autologem konditionierten Plasma zur unterstützenden Knorpelregeneration zum Einsatz. Begleitende Physiotherapie dient der Kräftigung der Muskulatur. Bei fortgeschreitender Kniearthrose sind operative Maßnahmen erforderlich. Zu den gelenkerhaltenden Eingriffen gehören die minimalinvasive arthroskopische Gelenkspülung (Gelenkdebridement). Besteht eine Fehlstellung der Beinachse, dann führt eine Umstellungsosteotomie zur Korrektur der Fehlstellung und gleichzeitigen Entlastung des überlasteten Gelenkkompartimentes. Sind gelenkerhaltende Eingriffe bei ausgeprägter Kniearthrose nicht mehr sinnvoll, sollte sich für den künstlichen Gelenkersatz mit Implantation einer Knieprothese entschieden werden.


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