Dank Vorsorge gesund laufen!

Zumeist finden Beinfehlstellungen in der Ansicht von vorne ihre Ursache in einer Kniefehlstellung. Hierbei handelt es sich um eine Achsabweichung zwischen Oberschenkel und Unterschenkel. Eine Kniefehlstellung wird auch als Achsenfehlstellung am Kniegelenk bezeichnet. In der Frontalebene werden zwei Achsfehlstellungen unterschieden. Weicht der Unterschenkel im Vergleich zur Oberschenkelachse nach innen ab (Varusfehlstellung), sprechen wir von einem O-Bein oder Genu varum. Ist die Abweichung des Unterschenkel nach außen gerichtet (Valgusfehlstellung), handelt es sich um ein X-Bein oder Genu valgum. Die Folge einer derartigen Achsfehlstellung ist jeweils eine einseitige Mehrbelastung des Kniegelenks. Die Behandlung von X- und O-Beinen gehört zum täglichen Geschäft von Professor Lill. Er hilft Ihnen dabei, die passende Behandlung zu finden und Folgeschäden am Kniegelenk zu vermeiden.


Ursachen

Beinachsenfehlstellungen werden zumeist durch eine Kniefehlstellung verursacht, wenn Oberschenkel- und Unterschenkelachse voneinander abweichen. Weitere Ursachen sind aber auch Fehlstellungen an Hüftgelenk, Ober- oder Unterschenkelknochen sowie Fuß. Aber auch Erkrankungen, die mit einem Vitamin-D- (Rachitis) oder Phosphat-Mangel (Hypophosphatasie) einhergehen oder Kinderlähmung können Beinachsenfehlstellungen verursachen. Selten sind diese angeboren.


Symptome

In der Regel sind die sogenannten Beinachsenfehlungen wie X- oder O-Bein nicht mit Schmerzen verbunden. Schmerzen entstehen erst dann, wenn sich infolge der Mehrbelastung ein zunehmender Gelenkverschleiß einstellt. Zu diesem Zeitpunkt kommt es zum Auftreten von belastungsabhängigen Beschwerden mit Schwellungsneigung und Bewegungseinschränkung.


Behandlung

Zur langfristigen Vermeidung von Gelenkschäden sollten Beinachsenfehlstellunen frühzeitig orthopädisch behandelt werden. Orthopädische Einlagen sowie spezielle angepasste Schuhe gehören zur Basistherapie derartiger Achsfehlstellungen. Schwere Verformungen bzw. Achsabweichungen müssen operativ im Rahmen einer Umstellungsoperation
(Korrekturosteotomie) behandelt werden. Dabei wird ober- oder unterhalb des Kniegelenkes ein Knochenkeil entnommen, hierdurch die Fehlstellung korrigiert und der geschädigte Knorpel im Kniegelenk entlastet. Liegt aber bereits eine fortgeschrittene Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) vor, wird in der Regel auf die Umstellungsosteotomie verzichtet und ein künstlicher Kniegelenksersatz bzw. eine Kniegelenksprothese eingesetzt.


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