Mit einer schonenden Behandlung wieder das Leben genießen!

Chronische Rückenschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben. Dabei spielt die Abnutzung (Degeneration) vor allem der Bandscheiben und Wirbelgelenke eine große Rolle. Weitere Ursachen sind zurück liegende Bandscheibenoperationen mit Verlust an Stoßdämpferfunktion, Instabilitäten, Wirbelkörperbrüche, Entzündungen, Fehlstellungen oder Tumore. Ist eine Versteifungsoperation (Spondylodese) unumgänglich, gilt es, den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt stabil und sicher zu fixieren. In vielen Fällen können die Implantate heutzutage minimalinvasiv durch kleine wenige Millimeter lange Hautschnitte und somit ohne großes Operationstrauma eingebracht werden. Dr. med. Rothörl ist Experte von minimalinvasiven festen Stabilisierungen im Bereich der Halswirbelsäule, Lendenwirbelsäule und Beckenwirbelsäule! Er und sein Team beraten Sie gerne über alle Details der Behandlung.

HWS vorne (Cage)

Ist eine Versteifungsoperation (Spondylodese) bei nachgewiesener Grunderkrankung im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) unumgänglich, ist es in den allermeisten Situationen völlig ausreichend, den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt isoliert von vorne zu fixieren. Nur in Ausnahmefällen ist eine alleinige hintere (Schrauben- und Stabkonstruktion) oder kombinierte Versorgung erforderlich.


Die Ziele der minimalinvasiven rigiden Stabilisierung

Ziel der minimalinvasiven rigiden Stabilisierung an der HWS ist der schonende Ersatz der Bandscheibe mit einem abstützenden Platzhalter (Cage) von vorne. Anders als bei Bandscheibenendoprothesen lässt der Cage keinerlei Beweglichkeit im versorgten Wirbelsäulenabschnitt zu. Die Platzhalter bestehen heutzutage zumeist aus gut verträglichem (biokkompatibel), hochstabilem Kunststoff (PEEK) oder aus Titan. Sie werden mit körpereigenem Knochenmaterial oder einer künstlich hergestellten Knochensubstanz gefüllt, so dass nach einigen Monaten ein fester Knochenblock zwischen den beiden Wirbelkörper entsteht. Der Zugang zur vorderen Halswirbelsäule ist sehr Gewebe schonend und erfolgt über einen nur wenige Zentimeter langen Hautschnitt am Hals. Unter Schonung der umgebenden Weichteile gelangt der Operateur stumpf auf die zu ersetzende Bandscheibe. Diese wird anschließend vollständig entfernt und die bedrängten Nervenstrukturen (Rückenmark) hierdurch entlastet. Unter Röntgenkontrolle wird nun der mit Knochen gefüllte Cage korrekt eingepasst. Der operative Eingriff erfolgt unter Vollnarkose in Rückenlage und dauert etwa 75 Minuten. Bereits nach 8 Stunden wird mit der Mobilisierung begonnen.


Was geschieht nach der Operation?

In den ersten sechs Wochen nach operativem Eingriff empfehlen wir körperliche Schonung. Hierzu gehört das Tragen einer speziell angepassten weichen Halskrawatte, welches den Nacken entlastet und die Heilung unterstützt. Gezielte krankengymnastische Therapiemaßnahmen sind im Nachgang nicht erforderlich, ggf. können physikalische Maßnahmen zur Behandlung von Verspannungen der Muskulatur begleitend durchgeführt werden. Nach einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen können die gewohnten Aktivitäten in Beruf und Freizeit wieder aufgenommen werden. Sport sollte frühestens nach drei Monaten durchgeführt werden.

LWS vorne (Cage)

Ist eine Versteifungsoperation (Spondylodese) bei nachgewiesener Grunderkrankung unumgänglich, gilt es, den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt sicher und stabil zu fixieren. In bestimmten Fällen ist eine alleinige Stabilisierung von vorne mit einem Bandscheibenplatzhalter (Cage) möglich.


Die Ziele der rigiden Stabilisierung

Ziel der minimalinvasiven rigiden Stabilisierung der LWS von vorne ist der Gewebe schonende Ersatz der Bandscheibe mit einem abstützenden Platzhalter (Cage). Anders als bei Bandscheibenendoprothesen lässt dieser Cage keinerlei1Beweglichkeit im versorgten Wirbelsäulenabschnitt zu. Die Platzhalter bestehen heutzutage zumeist aus gut verträglichem (biokkompatibel), hochstabilem Kunststoff (PEEK) oder aus Titan. Sie werden mit körpereigenem Knochenmaterial oder einer künstlich hergestellten Knochensubstanz gefüllt, so dass nach einigen Monaten ein fester Knochenblock zwischen den beiden Wirbelkörper entsteht. Der operative Eingriff erfolgt unter Vollnarkose in Rückenlage und dauert etwa 75 Minuten. Bereits nach 8 Stunden wird mit der Mobilisierung zunächst unter Hilfestellung begonnen.


Was geschieht nach der Operation?

In den ersten zwölf Wochen nach operativem Eingriff empfehlen wir körperliche Schonung. Hierzu gehört das Tragen eines speziell angepassten stabilen Rumpfkorsetts, welches den Rücken entlastet und die Einheilung des eingebrachten Implantates unterstützt. Nach zwölf Wochen darf unter Anleitung wieder mit krankengymnastischen Therapiemaßnahmen begonnen werden, um die Rumpfmuskulatur aufzubauen und zu kräftigen. Eine ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahme kann diese Maßnahme unterstützen und ist sinnvoll. Hierdurch wird gewährleistet, wieder zeitnah die gewohnten Aktivitäten in Beruf und Freizeit aufnehmen zu können. Abhängig von der körperlichen Belastung ist die Arbeitsfähigkeit vier bis fünf Monate nach operativem Eingriff wieder hergestellt.

BWS/LWS hinten (perkutan)

Ist eine Versteifungsoperation (Spondylodese) bei nachgewiesener Grunderkrankung unumgänglich, gilt es, den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt sicher und stabil zu fixieren. Hierzu muss im Bereich von Brust- und Lendenwirbelsäule zumeist eine rigide Schrauben- und Stabkonstruktion von hinten eingebracht werden. Dank des medizinischen Fortschrittes ist es mittlerweile auch möglich, die Implantate minimalinvasiv einzusetzen. Das bedeutet, dass nur noch kleine wenige Millimeter lange Hautschnitte (perkutan) erforderlich sind. Somit kann eine offene Operation vermieden werden.


Die Ziele der festen Stabilisierung

Ziel der minimalinvasiven rigiden Stabilisierung an der LWS von hinten ist es, ohne großes Operationstrauma (perkutan) eine stabile Schrauben- und Stabkonstruktion in den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt zu platzieren.
Der minimalinvasive Zugang zur hinteren Brust- und Lendenwirbelsäule erfolgt über kleine weniger Millimeter lange Hautschnitte. Unter Röntgenkontrolle erfolgt anschließend das Einbringen der Schrauben und Stäbe. Der operative Eingriff erfolgt unter Vollnarkose in Bauchlage und dauert etwa 90 Minuten. Bereits nach 12 Stunden kann mit der Mobilisierung wieder begonnen werden.


Was geschieht nach der Operation?

In den ersten zwölf Wochen nach operativem Eingriff empfehlen wir körperliche Schonung. Hierzu gehört das Tragen eines speziell angepassten stabilen Rumpfkorsetts, welches den Rücken entlastet und die Einheilung des eingebrachten Implantates unterstützt. Nach zwölf Wochen darf unter Anleitung wieder mit krankengymnastischen Therapiemaßnahmen begonnen werden, um die Rumpfmuskulatur aufzubauen und zu kräftigen. Eine ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahme kann diese Maßnahme unterstützen und ist sinnvoll. Hierdurch wird gewährleistet, wieder zeitnah die gewohnten Aktivitäten in Beruf und Freizeit aufnehmen zu können. Abhängig von der körperlichen Belastung ist die Arbeitsfähigkeit vier bis fünf Monate nach operativem Eingriff wieder hergestellt.


Die minimalinvsive feste Stabilisierung ist ein komplexes Thema und benötigt Experterten auf höchstem Niveau. Der Spezialist Dr. med. Rothörl ist einer der führenden Ärzte auf diesem Gebiet. Vereinbaren Sie gleich einen Online-Termin in seiner Praxis in München!