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Meniskusverletzung

Damit das Gehen wieder Spaß macht!

Als Meniskus bezeichnet man in der Anatomie einen scheibenförmig bzw. im Kniegelenk halbmondförmig angelegten Knorpel. Das Kniegelenk des Menschen verfügt über zwei Menisken, einen innen- und einen außenseitigen Meniskus. Die Knorpelscheiben haben Pufferfunktion, hierdurch gelingt eine gleichmäßige Druckverteilung und Kraftübertragung zwischen den beiden Gelenkpartnern. Außerdem tragen sie dazu bei, das Kniegelenk zu stabilisieren. Genau, wie es sich mit der Knorpeloberfläche eines Gelenkes verhält, so verschleißen auch die Menisken mit der Zeit. Dauerhafte Belastungen (Beruf, Sport) walzen das Meniskusgewebe aus, bis es schließlich einreißt. Auch abrupte Verletzungen können Risse im Meniskus verursachen. Zumeist ist der Innenmeniskus betroffen. Sie suchen nach einem Kniespezialisten für Ihren Meniskusriss? Lassen Sie sich von dem Orthopäden Professor Dr. med. Lill beraten. Er ist ein ausgewiesener Experte im Bereich des Meniskusrisses!
Meniskusverletzung behandeln | OrthoCenter Professor Lill München

Der Innen- und der Außenmeniskus sind zwei halbmondförmige Knorpelscheiben im Kniegelenk. Sie sorgen im größten Gelenk des menschlichen Körpers dafür, dass die Kräfte gleichmäßig verteilt werden und wirken für viele Belastungen wie eine Art intelligenter Stoßdämpfer. Werden die Menisken aufgrund langfristiger Fehl- oder Überlastung porös, steigt das die Gefahr einer Meniskusverletzung deutlich an. Ein Meniskusriss kann aber auch akut, beispielsweise durch eine Unfallverletzung, entstehen.

Wenn der Innen- oder Außenmeniskus einreißt, macht sich dies rasch durch folgende Symptome bemerkbar:
  • Akuter Schmerz, der sich unter Beuge-und Drehbelastung verstärkt.
  • Flüssigkeitsansammlung im Gelenk (Kniegelenkserguß).
  • Druckschmerz über dem inneren bzw. äußeren Gelenkspalt.
  • Schmerzen in der Kniekehle bzw. schmerzhafte Blockierungen mit Beuge- und Streckhemmung.
  • Nicht selten treten Meniskuseinrisse im Zusammenhang mit einer anderen Kniegelenkbinnenverletzung (z.B. Kreuzbandriss, Seitenbandriss) auf, weshalb zeitnah eine Befunderhebung erfolgen sollten. Diagnostische Sicherheit erhält der erfahrene Orthopäde mit Hilfe der Kernspintomographie (MRT).

    Die Behandlung eines Meniskusrisses hängt von vielen Faktoren: Größe und Lage der Verletzung sowie Schmerzen, Alter und Sportanspruch. Kleine und nicht einklemmende Meniskusläsionen, lassen sich konservativ erfolgreich mittels Ruhigstellung, entzündungshemmender Medikamente und krankengymnastischer Beübung behandeln. Größere und instabile Meniskusverletzungen, die eine schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung verursachen, sollten zügig operativ therapiert werden. Dieser Eingriff erfolgt in minimalinvasiver arthroskopischer Technik (Schlüssellochtechnik). Die Meniskusnaht oder die Teilentfernung des eingerissenen Meniskus (Teilresektion) sind die gängigen Behandlungsmethoden. In Einzelfällen kann das Einbringen eines Meniskus-Implantates erforderlich sein. Nicht angemessen behandelte Meniskusrisse führen zur einer fortschreitenden Schädigung des Knorpels und können zu einer frühzeitigen Kniegelenksarthrose führen.

    Der Orthopäde und Chirurg Professor Dr. med. Lill ist mit allen operativen und nicht-operativen Maßnahmen zur Heilung einer Meniskusverletzung bestens vertraut. Vereinbaren Sie noch heute einen Online-Termin und lassen Sie Ihr Knie von dem renommierten Facharzt eingehend untersuchen.