Damit sie nicht das gleiche Schicksal wie Achilles erleiden!

Die Achillessehne gilt mit einer Länge von rund 20 bis 25 Zentimeter als stärkste und dickste Sehne im menschlichen Körper und erfüllt eine wichtige Funktion: Beim Abdrücken vom Boden wird der Fuß im Sprunggelenk kräftig nach unten gebeugt. Dabei wirken bei jedem Schritt oder Sprung Kräfte auf die Achillessehne, die ein Vielfaches des Körpergewichtes überschreiten. Die Achillessehne ist infolge dieser hohen Belastungen anfällig für Verletzungen. Der Riss oder die Ruptur der Achillessehne gilt dabei als häufigste Verletzung. Aber auch Entzündungen der Sehne (Tendinitis) selbst oder des Sehnengleitgewebes (Paratendinitis) können durch dauerhafte Überlastung schmerzhafte Einschränkungen verursachen. Der Orthopäde Professor Dr. med. Lill steht Ihnen aufgrund seiner fachlichen Kompetenz und langjährigen Erfahrung gerne zur Verfügung, eine individuell angepasste Therapie auszuarbeiten, um Ihr Achillessehnenleiden schnellst möglich zu lindern.


Ursachen

Beim Gehen, Laufen oder Springen wirkt bei jedem Schritt ein Vielfaches des eigenen Körpergewichtes auf die Achillessehne. Kommt es zu einer übermäßigen Belastung mit plötzlicher Anspannung der Sehne, kann diese reißen. Einem Riss (Ruptur) liegt zumeist eine Vorschädigung der Achillessehne durch dauerhafte Über- und Fehlbelastung zugrunde. Infolge wiederholter kleinere Verletzungen wird die Blutversorgung des Sehnengewebes gestört und hierdurch die Sehne geschädigt. Betroffen sind meist sportlich aktive Menschen, insbesondere Männer im Alter von 30 bis 50 Jahren.


Symptome

Ein Riss der Achillessehne geht meist mit einem deutlichen Knall einher und ähnelt dem eines Peitschenhiebes. Es treten abprupt starke Schmerzen knapp oberhalb der Ferse auf, so dass das betroffene Bein nicht mehr belastet werden kann. Auch kann der Fuß nicht mehr aktiv im Sprunggelenk nach unten gebeugt werden. Schwellung und Bluterguß können weitere Symptome sein. Im Rahmen einer Untersuchung lässt sich meist eine klare Lücke tasten, eine Funktionsprüfung ist Weg weisend. Mittels Ultraschall (Sonographie) oder Kernspintomographie (MRT) wird die Diagnose gesichert.


Behandlung

Abhängig vom beruflichen und sportlichen Belastungsprofil des Patienten stehen bei der Achillessehnenruptur folgende Therapieoptionen zur Auswahl: Die konservative Therapie zeichnet sich dadurch aus, dass der betroffene Fuß in einem Spezialschuh oder Gips in Spitzfußstellung über einen Zeitraum von 6-8 Wochen ruhig gestellt wird. Alle 14 Tage wird die Spitzfußstellung schrittweise reduziert. Hierdurch kann die Sehne heilen, ohne dass eine dauerhafte Bewegungseinschränkung im Sprunggelenk verbleibt. Die operative Therapie ist vor allem beim jungen, sportlichen Patienten angezeigt. Ziel der Operation ist es, die Sehnenenden miteinander zu vernähen. Hierbei stehen verschiedene, auch minimalinvasive, Nahttechniken zur Verfügung. Die Nachbehandlung erfolgt ebenfalls in einem speziellen Therapieschuh und wird durch begleitende Bewegungstherapie ergänzt.


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