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Knick-Senk-/Plattfuß

Denn auf gesunden Füßen läuft es sich besser!

Der normale Fuß wird in seiner Form von einem Längs- und einem Quergewölbe gebildet. Kommt es im Laufe des Alters infolge einer Sehnenschwächung zu einer Abflachung des Längsgewölbe mit Abknickung des Rückfußes nach innen, so wird diese Form der Fehlstellung als Knick-Senkfuß oder schlimmstenfalls Knick-Plattfuß bezeichnet. Ein Knick-Senkfuß ist zu Beginn der Erkrankung mit orthopädischen Hilfsmitteln gut in den Griff zu bekommen. Diese Fußfehlstellung sollte aber frühzeitig behandelt werden, um dauerhafte und nicht wieder zu korrigierende Folgeschäden zu vermeiden. Der Orthopäde Professor Dr. med. Lill ist Experte auf dem Gebiet von Fußerkrankungen und verfügt über jahrelange Erfahrung in der wirksamen Behandlung des Knick-Senkfußes. Er wird Ihnen alle Einzelheiten genau erklären und zusammen mit Ihnen die passenden Therapiemöglichkeiten ausarbeiten.
Knick-Senk-/Plattfuß behandeln | OrthoCenter Professor Lill München

Der erworbene Knick-Senk- oder Plattfuß entsteht durch Schwächung der unterhalb des Innenknöchels verlaufenden Tibialis anterior Sehne, welche vom Unterschenkel zum Fußinnenrand zieht. Chronische Entzündungen der Sehnenscheide oder der Sehne selbst bzw. Verletzungen mit teilweisem oder komplettem Riss (Ruptur) der Sehne selbst sind die wesentlichen Ursachen dieser Funktionsstörung. Durch das Versagen der Sehne (Tibialis posterior Insuffizienz), kommt es zur zunehmenden Abflachung des Längsgewölbes mit gleichzeitiger Verdrehung des Mittel- und Vorfußes. Vor allem Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr sind von dieser Fußerkrankung betroffen.

Ein Knick-Senk- oder Plattfuß ist zu Beginn der Erkrankung meist mit wenig Beschwerden verbunden. Der abgeflachte Fußabdruck sowie vermehrt innenseitig abgenütztes Schuhwerk sind Indizien für diese Fehlstellung. Da sich ein unbehandelter Knick-Senkfuß zu einem problematischen Knick-Plattfuß entwickeln kann, ist eine umgehende Behandlung angeraten. Betroffene Patienten klagen oft über belastungsabhängige Beschwerden unterhalb des Innenknöchels mit Schwellungsneigung. Die Gehstrecke kann eingeschränkt sein. Die klinische Untersuchung sowie eine ergänzende Röntgenuntersuchung des Fußes geben Aufschluss über den Grad der Erkrankung. Daraus leiten sich wiederum die Therapiemaßnahmen ab.

Ein erworbener Knick-Senk- oder Plattfuß wird abhängig vom erhobenen Untersuchungsbefund zunächst konservativ behandelt. Die wichtigste Maßnahme ist das Tragen von speziell angepassten orthopädischen Schuheinlagen, welche das Fußlängsgewölbe stützen. Ergänzend können entzündungshemmende Medikamente sowie Physiotherapie zur Kräftigung der kurzen Fußmuskeln angezeigt sein. Zeigen die konservativen Maßnahmen keine wirksame Besserung, ist eine operative Behandlung erforderlich. Abhängig vom Ausmaß der Erkrankung kann ein funktionserhaltender Sehnentransfer angezeigt sein. Besteht eine nicht mehr korrigierbare Fehlstellung, erfolgt eine Stellungskorrektur mit Stabilisierung der Fußwurzelknochen.

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