Knorpelschaden am Sprunggelenk: Konservative Behandlung, OP und Heilungsdauer

Knorpelgewebe dient als eine Art Stoßdämpfer und schützt die Knochen im Sprunggelenk vor Verletzungen. Schädigungen des Knorpels können zu Funktionseinschränkungen und Schmerzen führen. Sie entstehen zum Beispiel dann, wenn der Fuß nach außen wegknickt. Da Knorpeldefekte nicht von alleine heilen, ist orthopädischer Rat gefragt.

Inhalt:

– Wie kann ein Knorpelschaden ohne OP behandelt werden?
– Wann ist eine Operation notwendig?
– FAQ rund um Ursachen, Symptome, Heilungsdauer und Vorsorge


Knorpelschaden am Fuß: Das Wichtigste in Kürze

  • Häufig reicht eine konservative Behandlung mit Physiotherapie aus, um das Sprunggelenk zu entlasten.
  • Führen sanfte Verfahren nicht zu einer Besserung, kann eine minimalinvasive Gelenkspiegelung weiterhelfen. Nur in seltenen Fällen ist eine aufwendigere Knochen-Knorpel-Transplantation notwendig.
  • Die Heilungsdauer hängt von der Schwere des Knorpelschadens am Sprunggelenk ab. Sie kann zwei Wochen bis vier Monate in Anspruch nehmen.

Knorpelschaden am Sprunggelenk: Diese Behandlungen können die Schmerzen lindern

Knorpelgewebe ist nicht von Nerven und Blutgefäßen durchzogen, was die Heilung erschwert. Umso wichtiger ist es, sich Unterstützung zu holen und eine Degeneration des Gewebes zu vermeiden.

Die Behandlung des Knorpelschadens am Knöchel orientiert sich am Ausmaß der Schädigung. Bei geschlossener Knorpeloberfläche droht nach aktuellem wissenschaftlichem Stand kein verfrühter Gelenkverschleiß (Arthrose). Hier kommen konservative Maßnahmen zum Einsatz.

Ein MRT ist meist nicht nötig, um einen Knorpelschaden am Sprunggelenk zu diagnostizieren. Röntgenaufnahmen und eine klinische Untersuchung reichen meist aus, um den Defekt zu beurteilen.

Knorpelschaden am Sprunggelenk ohne OP (konservativ) behandeln

  • Physiotherapie: Lymphdrainage hilft, Ihr Gelenk zu entstauen und die Nährstoffzufuhr im Gelenk zu verbessern. Spezielle Übungen sorgen außerdem dafür, dass Ihre Muskulatur gestärkt und Ihr Gelenk stabilisiert wird. So trägt die Physiotherapie indirekt zur Knorpelregeneration bei.
  • Physikalische Therapie: Bei einer akuten Entzündung lindern Kälteanwendungen die Beschwerden. Ansonsten ist auch Wärme hilfreich.
  • Schonung: Auch eine zeitlich begrenzte Schonung des betroffenen Beines kann bei Durchblutungsstörung im Knorpel-Knochen-Übergang angezeigt sein.
  • Medikamente: Bei Bedarf erhalten Sie Schmerzmittel, um die Beschwerden zu lindern. Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen sind sie jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum empfehlenswert.
  • Schuheinlagen: Weiche Sohlen und Einlagen helfen, die Schritte abzufedern und das Sprunggelenk zu entlasten.
  • Eigenblut: Je nach Fall kann plättchenreiches Plasma eine Möglichkeit sein, die Selbstheilungskräfte zu unterstützen.

Wann muss ein Sprunggelenk operiert werden?

Haben sich Knorpelfragmente gelöst und schwimmen frei im Gelenk herum oder drohen, sich aus dem Verband zu lösen, ist ein kleiner minimalinvasiver operativer Eingriff in Form einer Gelenkspiegelung (Arthoskopie) erforderlich. Hierdurch können freie Fragmente entfernt bzw. durch gezielte Anbohrung die Durchblutung des Knochens unterhalb des Knorpelschadens stimuliert werden.

Die meisten Patienten erhalten dafür eine Vollnarkose – sie bekommen also nichts von der Operation mit. Minimale Schnitte reichen aus, um die Instrumente und die Kamera einzuführen. Die Wundheilung ist deutlich schneller als bei offenen Eingriffen – Sie sind also schneller wieder fit. Wir haben in unserer Praxis gute Erfahrungen mit dieser Methode gemacht. Unser Orthopäde Prof. Lill ist auf den Fuß spezialisiert und mit Knorpelschäden am Sprunggelenk bestens vertraut.

Größere Defekte werden durch Knorpel-Knochen-Transplantationen (OATS-Plastik) behandelt. Dabei entnehmen wir Knorpelknochenzylinder beispielsweise aus dem Beckenkamm, um sie dann im Sprunggelenk einzusetzen. Unser Ziel: Den Knorpel erhalten und die Entstehung einer Arthrose hinauszögern oder verhindern. Am Ende sollen Sie sich wieder schmerzfrei bewegen und auch Sport treiben können.

Nur in seltenen Fällen ist ein Gelenkersatz (Endoprothese) erforderlich. Nämlich dann, wenn gängigere Knorpeltherapien keinen Erfolg versprechen oder gescheitert sind.

Der Orthopäde Professor Dr. med. Lill ist ein Spezialist für Fußchirurgie. Er hilft Ihnen, schnell wieder auf die Beine zu kommen!


Prof. Dr. med. Christoph Lill | OrthoCenter Prof. Lill München
Orthopäden
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Warum zu Prof. Lill?

  • Spezialisierung auf arthroskopische Operationen und Eingriffe am Fuß
  • Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsinstituten
  • Lehrauftrag an der deutschen Elite-Universität Heidelberg

Bei Verdacht auf einen Sprunggelenkverschleiß sollten Sie keine Zeit verlieren, sondern sich unverzüglich von einem Facharzt untersuchen lassen. Professor Dr. med. Lill sieht sich Ihr Sprunggelenk gerne genauer an und wird Ihnen die am besten geeignete Therapie empfehlen. Vereinbaren Sie gleich einen Termin durch das Kontaktformular in seiner Praxis in München.

Ein Patient über seine Erfahrungen mit unserer Praxis

Super netter, fachlich sehr kompetenter Orthopäde! Gleichbleibende, hohe Qualität und gute Betreuung durch das freundliche Team an der Rezeption! Der Patient fühlt sich gleich bestens aufgehoben. Prof. Dr. Lill nimmt sich Zeit für eine gründliche Diagnose und bespricht den notwendigen Behandlungsablauf auf Augenhöhe. Ich bin sehr positiv beeindruckt! Eine Praxis im Zentrum Münchens, die man guten Freunden bei orthopädischen Anliegen gerne weiterempfiehlt!
(Quelle: jameda)

FAQ rund um Knorpelschäden am Sprunggelenk