Damit nicht mehr jeder Schritt schmerzt.

Wenn das Sprunggelenk schmerzt und größere Belastungen unmöglich werden, sind Gleichgewicht eingeschränkt und Stürze vorprogrammiert. Oftmals ist ein Knorpelschaden im oberen Sprunggelenk (OSG) hierfür verantwortlich.
Dabei muss zwischen einem lokalen Knorpelschaden und dem allgemeinen Gelenkverschleiß (Arthrose) unterschieden werden. Ein lokaler Knorpelschaden betrifft überwiegend den jungen Patienten, während die Arthrose ein Problem des älteren Patienten ist. Damit Belastungsschmerzen durch Knorpelschädigung nicht zum Dauerzustand werden, sollten Sie einen Experten aufsuchen. Der Orthopäde Professor Dr. med. Lill versteht sein Handwerk und hilft Ihnen kurzerhand eine Genesung einzuleiten. Sodass Sie schnell wieder gut laufen können!


Ursachen

Unfälle oder Verletzungen beim Sport sind häufig Ursachen für lokale Knorpeldefekte im Bereich des Sprunggelenkes und können sogar große Sportkarrieren beenden. Einerseits entstehen lokale Knorpeldefekte durch das direkte Einwirken von erhöhten Kräften auf den Gelenkknorpel (osteochondrale Läsion), andererseits indirekt durch lokale Durchblutungsstörung nach einem heftigen Trauma.


Symptome

Die typischen Symptome eines lokal begrenzten oder allgemeinen Knorpelschadens (Arthrose) am Sprunggelenk sind belastungsabhängige Schmerzen, Schwellungsneigung sowie Blockierungsphänomene. Ein lokaler Knorpeldefekt ist per se nicht schmerzhaft, da das Knorpelgewebe nicht von Nervenfasern durchsetzt ist. Kommt es aber zur entzündlichen Mitreaktion des umliegenden Gewebes, treten die Beschwerden auf. Nach Röntgen und ggf. MRT-Untersuchung ist eine präzise Diagnose und Therapieempfehlung möglich.


Behandlung

Die Behandlung des Knorpelschadens am Sprunggelenk orientiert sich am Ausmaß der Schädigung. Bei geschlossener Knorpeloberfläche droht nach aktuellem wissenschaftlichen Stand kein verfrühter Gelenkverschleiß (Arthrose). Hier kommen konservative Maßnahmen mit krankengymnastischer und physikalischer Therapie zum Einsatz. Auch eine zeitlich begrenzte Schonung des betroffenen Beines kann bei Durchblutungsstörung im Knorpel-Knochen-Übergang angezeigt sein. Haben sich Knorpelfragmente gelöst und schwimmen frei im Gelenk herum oder drohen, sich aus dem Verband zu lösen, ist ein kleiner minimalinvasiver operativer Eingriff in Form einer Gelenkspiegelung (Arthoskopie) erforderlich. Hierdurch können freie Fragmente entfernt bzw. durch gezielte Anbohrung die Durchblutung des Knochens unterhalb des Knorpelschadens stimuliert werden. Größere Defekte werden durch Knorpel-Knochen-Transplantation (OATS-Platik) behandelt. Nur in seltenen Fällen ist ein Gelenkersatz (Endoprothese) erforderlich.


Bei Verdacht auf einen Sprunggelenkverschleiß sollten Sie keine Zeit verlieren, sondern sich unverzüglich von einem Facharzt untersuchen lassen. Professor Dr. med. Lill sieht sich Ihr Sprunggelenk gerne genauer an und wird Ihnen die am besten geeignete Therapie empfehlen. Vereinbaren Sie gleich einen Online-Termin in seiner Praxis in München.