Knieprothesen: Biologische Prothese, Teil- und Endoprothese in München

Biologische Knieprothese | OrthoCenter Prof. Lill München

Knieprothesen können neue Bewegungsfreiheit schenken, wenn konservative Therapien keinen Erfolg (mehr) zeigen. Besonders bei degenerativen Erkrankungen, etwa einer Arthrose, muss früh mit konservativen Maßnahmen gearbeitet werden, um das Gelenk zu erhalten. Oftmals ist das mit zunehmendem Alter nicht mehr möglich. Unfälle, Fehl- und Überbelastungen der Knie sowie Fehlstellung der Beine sind meist für eine spätere Arthrose verantwortlich. Ein neues Kniegelenk sorgt bei vielen Patienten für neue Lebensqualität und Schmerzfreiheit. Dabei unterscheiden wir im Wesentlich zwischen drei Arten von Knieprothsen: Biologischen Prothesen, Teilprothesen und Endoprothesen.

Prof. Dr. med. Christoph Lill | OrthoCenter Prof. Lill München
Orthopäden
in München auf jameda

Professor Dr. med. Lill berät Sie gerne in einem ausführlichen Gespräch zu allen Vorteilen und Risiken verschiedener Knieprothesen. Freuen Sie sich schon jetzt darauf, Ihre Knie schon bald wieder völlig schmerz- und beschwerdefrei belasten zu können. Professor Dr. med. Lill und das Team im OrthoCenter beraten Sie gern!


Biologische Knieprothese: OP-Ablauf, Nachbehandlung und Haltbarkeit

Eine biologische Prothese bildet eine Alternative zu künstlichen Knieprothesen. Dabei bleibt das Originalgelenk des Patienten erhalten. Im Zuge des Eingriffs trägt Prof. Dr. Lill das von der Arthrose geschädigte Knochengewebe ab. Dadurch wird die Bildung von Ersatzknorpel angeregt, der meist viele Jahre erhalten bleibt. Direkt nach der OP muss das Gelenk im Alltag entlastet werden, gleichzeitig sollten passive Bewegungsübungen durchgeführt werden. Besteht eine X- oder O-Beinstellung, ist eine Korrektur notwendig, damit sich das neue Knorpelgewebe nicht übermäßig strapaziert wird. Eine erneute Behandlung nach einigen Jahren ist unter Umständen möglich. Vielfach wird die Methode der Bioprothese angewendet, um das frühzeitige Einsetzen eines künstlichen Gelenks hinauszuzögern.


Teilprothese: Behandlungsablauf, Heilung und Haltbarkeit

Ziel beim Einsetzen einer Teilprothese ist es, so viel natürliches Knochenmaterial wie möglich zu erhalten. Der geschädigte Knochenanteil muss jedoch immer entfernt werden. Anschließend wird das fehlende Knochenmaterial durch ein Titan- oder Polyethylimplantat ersetzt. Der gesamte Bandapparat des Kniegelenks sowie die gesunden Gelenksbereiche bleiben hierbei erhalten. Direkt nach der OP muss das Gelenk geschont werden. Nach etwa sechs Monaten kann das neue Kniegelenk dann voll belastet werden. Teilprothesen sind in ihrer Haltbarkeit auf etwa 15 Jahre begrenzt.


Endoprothese: Neues Kniegelenk bei starker Schädigung

Auch bei einer Endoprothese wird geschädigter Knochen minimalinvasiv entfernt und mit Titanoberflächen ersetzt. Da bei weit fortgeschrittenen Arthrose-Erkrankungen oft auch Bänder und weitere Strukturen des Knies in Mitleidenschaft gezogen werden, müssen wir diese ebenfalls ersetzen. Nach Möglichkeit werden die künstlichen Gelenkflächen nicht miteinander verbunden, um eine maximale Mobilität zu ermöglichen. Die Bandbreite an Endoprothesen ist sehr groß und sollte abhängig vom Zustand der Knorpel, Knochen, Muskeln und Bändern gewählt werden. Der Experte Professor Dr. med. Lill findet für Sie heraus, welche Prothesenart eingesetzt werden sollte.

Welche Knieprothese ist die richtige für mich?

Die Wahl der Knieprothese ist abhängig vom Zustand des Gelenks (und korreliert meist auch mit dem Grad der Arthrose). Bei ersten leichten Bewegungseinschränkungen, die jedoch mit starken Schmerzen einhergehen, empfiehlt sich in der Regel eine Teilprothese bzw. eine biologische Knieprothese. Letztere findet besonders bei Patienten unter 55 Jahren Anwendung sowie bei jenen Betroffenen, für die ein künstliches Gelenk nicht infrage kommt. Eine Endoprothese setzt Prof. Dr. Lill ein, wenn nicht nur Gelenk und Knorpel, sondern auch umliegende Strukturen massiv geschädigt werden. An dieser Stelle möchten wir jedoch darauf hinweisen, dass es sich hier um Tendenzen handelt. Eine individuelle Einschätzungen nehmen wir immer in unserer Praxis in München vor und raten abhängig vom Befund zur einen oder anderen Knieprothese.


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