Denervierung an LWS, ISG & Co.
Schnelle Hilfe bei chronischen Rückenschmerzen
Ihre chronischen Gelenk- oder Rückenschmerzen bleiben trotz Physiotherapie, Infiltrationen oder Medikamenten bestehen? Dann könnte die Denervierung eine Option sein. Wir erklären, was der Eingriff für Sie bedeutet, welche Vorteile und Risiken es gibt und wie wir Ihnen im OrthoCenter München helfen können.
Ihre Vorteile im OrthoCenter München
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Das Wichtigste in Kürze
- Eine Denervierung ist die gezielte Unterbrechung kleiner schmerzleitender Nervenäste außerhalb des Rückenmarks.
- Die Methode wirkt, wenn die Schmerzen klar bestimmten Nerven zugeordnet werden können. Die OP-Risiken sind gering.
- Chronische Rückenschmerzen können oft mehrere Monate bis ein Jahr lang behoben oder reduziert werden. Danach ist eine Wiederholung möglich.
Was bedeutet „Denervierung“ in der Orthopädie?
Denervierung ist ein minimalinvasives Verfahren, bei dem die Weiterleitung von Schmerzimpulsen über kleine Nervenfasern unterbrochen wird. Das kann grundsätzlich mittels Hitze (Thermo-Denervation) oder Kälte geschehen. Die zugrunde liegende Ursache wie Verschleiß oder Gelenkveränderung bleibt dabei bestehen, die Schmerzen werden jedoch deutlich reduziert.

Der Eingriff gilt als risikoarm, da er durch Schlüsselloch-Chirurgie erfolgt und außerhalb des Wirbelkanals durchgeführt wird. Größere Verletzungen von Knochen, Bändern oder Muskulatur entstehen dabei in der Regel nicht. Die Beweglichkeit der Gelenke bleibt erhalten.

Wann ist eine Denervierung an LWS, ISG und Facettengelenken sinnvoll?
Eine Denervation kann dann sinnvoll sein, wenn
- chronische Schmerzen vorliegen (mindestens 3 Monate), die eine große Belastung darstellen und
- die Beschwerden klar bestimmten Nervenstrukturen zugeordnet werden können und
- konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmittel oder Infiltrationen keine ausreichende oder nur kurzfristige Linderung gebracht haben.
Typische Einsatzbereiche sind anhaltende Rückenschmerzen, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie Schmerzen im Kreuz-Darmbein-Gelenk, dem sogenannten Iliosakralgelenk (ISG). Häufig liegt diesen Beschwerden ein Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) oder eine Fehlbelastung im Beckenbereich zugrunde.
Voraussetzung für den Eingriff ist eine sorgfältige Diagnostik, bei der geprüft wird, ob die Schmerzursache tatsächlich von den betroffenen Nervenästen ausgeht. Erst wenn die Schmerzquelle identifiziert wurde und eine positive Reaktion auf sogenannte diagnostische Blockaden vorliegt, kommt eine Denervierung in Betracht. Reduziert diese Test-Infiltration die Schmerzen deutlich und reproduzierbar, gilt die schmerzverursachende Struktur als bestätigt.
Ablauf der Behandlung
1. Schritt: Beratung und Diagnostik
2. Schritt: Denervierung
3. Schritt: Nachsorge
Risiken und Nebenwirkungen: Ist eine Denervierung gefährlich?
Der Eingriff gilt generell als risikoarm. Ein dauerhaft verändertes Körpergefühl ist durch die Denervierung nicht zu befürchten. Auch die Funktion des behandelten Areals ist meist nicht beeinträchtigt. Nur in seltenen Fällen kommt es zu Komplikationen wie Infektionen, Blutungen, Einschränkungen der Beweglichkeit, Taubheitsgefühlen oder Nervenverletzungen.

Erfahrungen mit Denervierungen
Viele Patientinnen und Patienten berichten nach einer Denervierung über eine spürbare Schmerzreduktion und mehr Beweglichkeit im Alltag. Besonders bei Facettengelenksschmerzen kann die Facettendenervierung Beschwerden für mehrere Monate lindern. Die Erfahrungen unterscheiden sich jedoch individuell: Manche profitieren deutlich, bei anderen ist die Wirkung nur gering oder zeitlich begrenzt. Entscheidend sind eine präzise Diagnostik und die richtige Patientenauswahl.
Kosten für Denervierungen an LWS und Co.
Bei medizinischer Indikation, die durch den Facharzt bestätigt wurde, übernehmen die privaten Krankenversicherungen die Denervierung in der Regel. Eine Abklärung im Vorfeld kann sinnvoll sein. Bitte beachten Sie, dass wir gesetzlich Versicherte als Privatpraxis nur behandeln können, wenn sie als Selbstzahler zu uns kommen.
Ihr Spezialist für moderne konservative Orthopädie in München
PD Dr. med. Daniel P. Berthold
- Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit internationaler Ausbildung an TUM, LMU und University of Connecticut
- Über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen und ausgezeichnete Forschung
- Fokus auf nicht-operative Behandlung mit modernen, wirkungsorientierten Methoden zur gezielten Linderung von Beschwerden
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- Regenerative Medizin zur Förderung natürlicher Heilungsprozesse, inklusive Orthobiologie und biologischer Kombinationstherapien
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Häufige Fragen rund um die Denervation
Ist die Denervierung eine Operation?
Gibt es Studien, die die Wirkung der Denervierung belegen?
Was tun, wenn die Denervation nicht hilft?
Denervierung an der LWS: Wie lange bin ich krank?
Wie lange hält die Wirkung einer Denervierung an?
Was kann ich tun, damit ich möglichst lange schmerzfrei bleibe?

















