Denervierung Wirbelgelenke

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Denervierung | OrthoCenter Professor Lill München Als Denervierung bezeichnet man als die vollständige oder teilweise Unterbrechung von Nervenbahnen zwischen einem Organ und dem Gehirn. Die Ziele einer Denervierung sind vielfältig. In unserer Praxis setzen wir dieses minimalinvasive Schmerztherapieverfahren ein, um chronische Rückenschmerzen zu bekämpfen. Am häufigsten davon betroffen sind die Lendenwirbelsäule (LWS) sowie das Kreuz- und Darmbeingelenk, vielen auch unter der Bezeichnung „ISG“ oder „Iliosakralgelenk“ bekannt. Ursache der Beschwerden sind zumeist Überlastungsreaktionen der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) oder deren vermehrte Abnutzung, die zu einer frühzeitigen Arthrose mit entzündlicher Begleitreaktion führen. Es existieren unterschiedliche Methoden der Denervierung, wir konzentrieren uns auf die Anwendung von Hitze. Über Radiowellen wird Wärme erzeugt (80–90 °C über 60–90 Sekunden), die zu den Nerven strömt und dadurch die schmerzleitenden Nervenbahnen unterbricht. Dieses Verfahren wird als „Radiofrequenz-Neurotomie“ oder auch als „perkutane Radiofrequenz-Denervation“ bezeichnet Nach lokaler Betäubung wird unter Zuhilfenahme des Durchleuchtungsgerätes eine dünne Nadel an das betroffenen Wirbelgelenk bzw. an die zu behandelnden Nerven gesetzt. Anschließend wird eine Temperatursonde über die liegende Hohlnadel eingebracht und Hitze erzeugt. Über eine gleichzeitige Gewebekühlung im Elektrodenbereich wird höhere Stromzufuhr ermöglicht und somit eine großvolumige Gewebebehandlung mit thermischer Durchtrennung der Nervenbahnen erzielt. Nach der ambulanten Einspritzung bleiben die Patienten für mehrere Stunden unter Beobachtung in unseren Praxisräumen und können anschließend wieder nach Hause gehen. Diese Prozedur kann auf Wunsch unter stationären Bedingungen erfolgen, abhängig sicherlich auch vom Ausmaß des geplanten Vorgehens und dem jeweiligen Gesundheitszustands des Patienten.