Erweiterung des
Nervenaustrittskanals und des Wirbelkanals im OrthoCenter München

Foraminotomie | OrthoCenter Prof. Dr. Lill München

Eine Verengung des Wirbelkanals bzw. des Nervenaustrittskanals kann in der Halswirbelsäule oder Lendenwirbelsäule auftreten. Konservative Maßnahmen können zwar Linderung schaffen, oftmals sind sie jedoch nicht ausreichend. Insbesondere im Bereich der Erweiterung des Wirbelkanals hat sich gezeigt, dass die minimalinvasive operative Therapie mittels Erweiterung des Nervenaustrittkanals (Foraminotomie) oder Erweiterung des Wirbelkanals (Dekompression) in der Regel höhere Erfolge verzeichnet, als die konservativen Therapien.

PD Dr. med. habil. Rothörl | OrthoCenter Prof. Lill München
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Beim Spezialist auf dem Gebiet der Foraminotomie und Dekompression werden Sie von PD Dr. med. Rothörl und sein Team durch jeden Schritt der Behandlung geführt!


Erweiterung des Nervenaustrittskanals (Foraminotomie)

Die minimal invasive Erweiterung des Nervenaustrittskanals entlastet die eingeengte Nervenwurzel und sorgt so für eine Schmerzlinderung. Wie bei der Erweiterung des Wirbelkanals, arbeiten wir auch hier mit einem OP-Mikroskop, um den Eingriff präzise und schonend durchzuführen. So schonen wir das umliegende Gewebe und reduzieren die Gesamteingriffszeit auf 60 Minuten. Nach einem minimal invasiven Eingriff ist der Patient in der Regel schneller wieder fit. Die Operation erfolgt unter Vollnarkose.

Vorteile einer Foraminotomie

  • kleiner Operationszugang geringe Oprationstrauma
  • keine offene Operation am Wirbelkanal nötig
  • minimale Strukturverletzung von Nervengewebe
  • maximale Schonung der umliegenden Strukturen
  • verminderte OP-Dauer sowie kurze stationäre Aufenthalt und Rekonvaleszenz
  • Mobilisierung unter Hilfestellung bereits nach wenigen Stunden möglich

Erweiterung des Wirbelkanals (Dekompression): Wirbelkanalstenose behandeln

Das Ziel der mikroskopischen Dekompression ist die Erweiterung des Wirbelkanals. So entlasten wir die eingeengten Nervenstrukturen. Hierbei arbeiten wir mit einem Operationsmikroskop, das eine präzise und schonende Behandlung der Wirbelkanalstenose ermöglicht. Die bedrängenden knöchernen Strukturen können so millimetergenau unter Aufrechterhaltung der Stabilität der Wirbelsäule entfernt werden. Durch dieses Verfahren werden umliegende Strukturen geschont und das Risiko für Verletzungen des Nervengewebes reduziert sich. Zudem wird die Operationszeit vermindert, der Patient ist schnell wieder fit.  Der operative Eingriff erfolgt unter Vollnarkose in Bauchlage und dauert etwa 45 Minuten.

Vorteile einer Dekompression

  • kleiner Operationszugang und minimale Strukturverletzung von Nervengewebe
  • keine isolierte oder offene Operation am Wirbelkanal nötig
  • maximale Schonung der umliegenden Strukturen
  • verminderte OP-Dauer
  • Mobilisierung unter Hilfestellung bereits nach 12 Stunden möglich

Nachbehandlung und richtiges Verhalten

In den ersten vier Wochen nach dem operativen Eingriff empfehlen wir körperliche Schonung. Hierzu gehört das Tragen einer speziell angepassten weichen Halskrawatte, welche den Nacken entlastet und die Heilung unterstützt. Wurde die Lendenwirbelsäule operiert, entlastet ein Rumpfkorsett den behandelten Bereich. Gezielte krankengymnastischen Therapiemaßnahmen sind etwa physikalische Maßnahmen zur Behandlung von Verspannungen der Muskulatur oder Krankengymnastik.  Nach einem Zeitraum von vier Wochen können die gewohnten Aktivitäten in Beruf und Freizeit wieder aufgenommen werden. Abhängig von der körperlichen Belastung ist die Arbeitsfähigkeit vier bis sechs Wochen nach operativem Eingriff wieder hergestellt.

Haben Sie Fragen zur Erweiterung des Nervenaustrittskanals (Foraminotomie) oder Behandlung der Wirbelkanalstenose (Dekompression)? Als Experte auf diesem Gebiet kann Ihnen PD Dr. med. Rothörl helfen zügig eine Verbesserung Ihrer Lebensqualität herbeizuführen. Vereinbaren Sie daher gleich einen Online-Termin in unseres Praxis in München!

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