Schmerztherapie in München:

Weniger Beschwerden, mehr Lebensqualität!

Schmerzen sind für tausende Menschen ein großes Problem und ein ständiger Begleiter. Diesen Patienten kann geholfen werden, wenn die Therapie auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Immer noch haben Schmerzpatienten häufig eine Odyssee von vielen Jahren hinter sich, bevor sie ihren Bedürfnissen entsprechend behandelt werden. Ein Indiz für die schlechte Versorgungslage mit speziell ausgebildeten Ärzten. Im OrthoCenter München bieten wir Ihnen eine individuelle Schmerztherapie, die sich breit gefächerten Verfahren bedient. Doch was ist unter „orthopädischer Schmerztherapie“ genau zu verstehen?

Eine ambulante Schmerztherapie richtet sich an Patienten, die unter chronischen Beschwerden leiden, aber nicht stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen. Die Therapie-Dauer hängt vom jeweiligen Befund ab und wird von den Krankenkassen getragen. Bei alternativmedizinischen Verfahren kann es jedoch sein, dass Sie die Kosten selbst begleichen müssen. Natürlich klären wir Sie im Vorfeld darüber auf. Das Ziel unserer Bemühungen ist eine Linderung oder sogar Beseitigung Ihrer Schmerzen, damit Sie das Leben wieder genießen können.

Warum zum OrthoCenter München?

  • Exakte Diagnostik: Nur wenn wir die genaue Schmerzursache kennen, können wir die richtige Behandlung für Sie finden.
  • Therapievielfalt: Wir wählen aus einem breiten Spektrum wenn möglich sanfte Verfahren aus und bedienen uns dabei auch der Alternativmedizin (Akupunktur, Eigenblut etc.)
  • Langjährige Expertise: Prof. Lill ist ein international bekannter Facharzt für Orthopädie und hat einen Lehrauftrag an der Eliteuniversität Heidelberg. Privatdozent Dr. Rothörl ist auf die Wirbelsäule spezialisiert. Dr. med. Tobias A. Riedel verfügt als Doppel-Facharzt über langjährige Berufserfahrung in der konservativen Orthopädie.

Sie suchen einen Schmerztherapeuten in München? Unsere Ärzte freuen sich auf Ihren Besuch! 

Prof. Dr. Lill und Dr. med. Riedel sind Ihre Experten für die Schmerztherapie. Vereinbaren Sie jetzt direkt online einen Termin oder rufen Sie uns an!

Die Orthopäden Dr. med. Lill und Dr. med. Reidel
Orthopäden
in München auf jameda

Buchen Sie Ihren Termin bei Prof. Dr. med. Lill oder Dr. med. Riedel jetzt online!


Termin online buchen ueber docotlib

Schmerztherapie im OrthoCenter München

Wir behandeln alle Schmerzpatienten mit orthopädischen Problemen. Neben Kopf- und Rückenschmerzen machen vielen unserer Patienten vor allem Gelenk- und Nervenschmerzen das Leben zur Qual. Bei länger dauernden Schmerzepisoden entwickelt das Nervensystem eine Art Schmerzgedächtnis. Neben körperlichen Faktoren spielen bei chronischen Schmerzen auch psychische und soziale Einflüsse eine Rolle. Die Schmerztablette aus der Hausapotheke führt zu keiner Linderung mehr.

Wir sind gerne für Sie da, wenn ein orthopädisches Problem für andauernde Schmerzen sorgt oder Ihnen bisher noch kein anderer Arzt helfen konnte.

Wie wir bei der Diagnostik vorgehen

Die Therapie-Ansätze sind vielfältig. Vor Beginn der Schmerztherapie erfolgt zunächst eine umfangreiche Anamnese, damit wir die Ursache Ihres Problems verstehen.

Bei Bedarf setzen wir auch diagnostische Denervierungen ein. Mit einer Einspritzung unterbrechen wir gezielt einzelne Nervenbahnen, um herauszufinden, welcher Nerv Probleme macht. So ist hinterher eine punktgenaue Behandlung möglich.

Welche orthopädischen Schmerztherapien bieten wir in unserer Münchner Praxis an?

Unsere Ärzte nehmen Ihr Leid ernst. Mit der multimodalen Schmerztherapie begegnen wir den Beschwerden von unterschiedlichen Seiten, um eine Linderung zu erzielen. Dabei setzen wir auch auf sanfte, nebenwirkungsfreie Verfahren.

Unsere orthopädischen Schmerztherapien:

  • Medikamente: Akut hilft die richtige Medikation, sich wieder schmerzfrei bewegen zu können. Wir nutzen je nach Fall Analgetika, Opioide, Antidepressiva, Antiepileptika und Infusionen, damit sich Ihre Lebensqualität schnell bessert.
  • Körper-, Ohr- und Schädelakupunktur: Akute und chronische Schmerzen gehören zu den wichtigsten Anwendungsgebieten der Akupunktur. Sie kann die Selbstheilungskräfte anregen und Verspannungen lösen. Statt Nadeln nutzen wir manchmal auch Wärme, um die Akupunkturpunkte anzusprechen (Moxibution).
  • Neuraltherapie: Bei diesem komplementärmedizinischem Verfahren injizieren wir ein Betäubungsmittel in einen Nerven, um dadurch das dazu gehörige schmerzverursachende Organ zu erreichen.
  • Schröpfen: Der Unterdruck, der durch die Schröpfgläser entsteht, kann die Durchblutung anregen und die Muskeln lockern.
  • Eigenblut: Sogenanntes plättchenreiches Plasma kann helfen, die Selbstheilungskräfte anzuregen und die Schmerzen dadurch zu lindern.
  • TENS: Sanfte elektrische Impulse werden auf den Körper übertragen, damit sie ins Gehirn weitergeleitet werden und dort die Schmerzwahrnehmung unterbrechen.
  • Physikalische Behandlung: Wärme, Kälte, therapeutische Bäder oder kurzwelliges blaues Licht können ebenfalls helfen, die Schmerzen zu lindern.
  • Entspannungsübungen: Sollten die Schmerzen sehr hartnäckig sein, lernen Sie, sich dennoch zu entspannen und dadurch bewusst die Schmerzwahrnehmung zu reduzieren.
  • Massage
  • Anleitung zum selbstständigen Training (Kräftigungs- und Dehnungsübungen)
  • fernöstliche Bewegungstherapien (Yoga und Tai Chi)

Bei Bedarf ziehen wir andere Fachärzte hinzu, zum Beispiel Rheumatologen, oder arbeiten mit Denervierungen. Ihre Münchner Schmerztherapeuten arbeiten bei Bedarf im Team daran, Ihnen wieder mehr Lebensqualität zu verschaffen! 

Denervierung in München: Minimalinvasive Schmerztherapie mit Durchtrennung der Nerven


Sind einzelne Nerven an den Beschwerden schuld, kann es vielversprechend sein, sie gezielt zu durchtrennen.Als Denervierung bezeichnet man als die vollständige oder teilweise Unterbrechung von Nervenbahnen zwischen einem Organ und dem Gehirn. Die Ziele einer Denervierung sind vielfältig. In unserer Münchner Praxis setzen wir dieses minimalinvasive Schmerztherapieverfahren ein, um chronische Rückenschmerzen zu bekämpfen. Am häufigsten davon betroffen sind die Lendenwirbelsäule (LWS) sowie das Kreuz- und Darmbeingelenk, vielen auch unter der Bezeichnung „ISG“ oder „Iliosakralgelenk“ bekannt.

Details

Ursache der Beschwerden sind zumeist Überlastungsreaktionen der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) oder deren vermehrte Abnutzung, die zu einer frühzeitigen Arthrose mit entzündlicher Begleitreaktion führen. Es existieren unterschiedliche Methoden der Denervierung, wir konzentrieren uns auf die Anwendung einer neuen „gekühlten“ Radiofrequenz-Therapie. Über Radiowellen wird Wärme erzeugt (60 °C über 150 Sekunden), die zu den Nerven strömt und dadurch die schmerzleitenden Nervenbahnen schonend unterbricht. Dieses Verfahren wird als „Radiofrequenz-Neurotomie“ oder auch als „perkutane Radiofrequenz-Denervation“ bezeichnet. Nach lokaler Betäubung wird unter Zuhilfenahme des Durchleuchtungsgerätes eine dünne Nadel an das betroffenen Wirbelgelenk bzw. an die zu behandelnden Nerven gesetzt. Anschließend wird eine Temperatursonde über die liegende Hohlnadel eingebracht und Hitze erzeugt. Über eine gleichzeitige Gewebekühlung im Elektrodenbereich wird höhere Stromzufuhr ermöglicht und somit eine großvolumige Gewebebehandlung mit thermischer Durchtrennung der Nervenbahnen erzielt. Nach der ambulanten Einspritzung bleiben die Patienten für mehrere Stunden unter Beobachtung in unseren Praxisräumen und können anschließend wieder nach Hause gehen. Diese Prozedur kann auf Wunsch unter stationären Bedingungen erfolgen, abhängig sicherlich auch vom Ausmaß des geplanten Vorgehens und dem jeweiligen Gesundheitszustands des Patienten.

 

Schmerzen können mit einer gezielten und individuellen Schmerztherapie wirksam gelindert werden. Prof. Dr. med. Lill und Dr. med. Riedel beraten Sie gern.

Infiltrationen lindern Rückenschmerzen, wenn bisherige Behandlungen erfolglos blieben

Diese schmerztherapeutische Behandlungsmethode an den kleinen Wirbelgelenken, welche aufgrund ihrer anatomischen Anordnung auch „Facettengelenke“ genannt werden, empfehlen wir zumeist dann, wenn die physikalische und schmerzmedikamentöse Therapie keine wirksame Besserung der Rückenschmerzen erbrachte.