Nackenschmerzen und HWS-Syndrom behandeln | München

Nackenschmerzen sind eine häufige Beschwerde im Bereich der Wirbelsäule. Oftmals helfen vorsichtige Bewegung und Wärme, um die Muskeln wieder zu lockern und die Schmerzen so zu lindern. Wer jedoch unter anhaltenden Nackenschmerzen oder einer instabilen HWS leidet, sollte die Ursachen beim Orthopäden abklären lassen.

Auslöser für Nackenschmerzen, instabile HWS & Co.

Die Nackenmuskulatur reagiert sensibel auf Kälte, Stress und Überlastung. Diese Ursachen lassen sich meist gut mit Hausmitteln behandeln. Wärme, Entspannungsübungen, leichter Sport und das richtige Büro-Equipment helfen in der Regel gut bei Nackenschmerzen. Durch lange Bürozeiten und wenig Bewegung im Alltag ist die Nacken- und Rückenmuskulatur oft unterentwickelt und damit noch anfälliger für Schmerzen.

Dem so genannte HWS-Syndrom können eigene Krankheitsbilder zugrunde liegen. Hierzu zählen etwa degenerative Veränderungen mit zunehmendem Alter oder durch permanente Überlastung sowie eine Spondylolyse, Rheuma, ein Bandscheibenvorfall und das Facetten-Syndrom. Auch Beschwerden, die aus einer Fehlbelastung resultieren fallen unter diesen Begriff.

Gut zu wissen: Das HWS-Syndrom kann den gesamten Rücken betreffen und hat einerseits viele verschiedene Auslöser und kann andererseits viele verschiedene Beschwerden verursachen. Eine präzise Diagnose ist darum wichtig!

Neben Überlastung, mangelnder Muskulatur etc., können Nackenschmerzen auch infolge eines Unfalls auftreten. Hieraus kann sich eine instabile HWS entwickeln. Typische Symptome sind Schmerzen, Taubheitsgefühle, Knacken in den Wirbelgelenken und in schlimmeren Fällen neurologische Ausfälle.

Gut zu wissen: Treten Nackenschmerzen in Kombination mit Kribbeln, Taubheitsgefühl, Lähmungserscheinungen, Fieber und Erbrechen bzw. Übelkeit auf, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen!

Prof. Sandra Utzschneider ist Expertin auf dem Gebiet der Halswirbelsäule und wird mit Hilfe ihres Teams für Sie die beste Therapie auswählen!

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Nackenschmerzen und eingeklemmte Nerven

Nackenschmerzen können ähnlich wie im Bereich der Lendenwirbelsäule isoliert auftreten und führen zu Verspannungen, die bis in den Hinterkopf oder Schulterbereich reichen. Auch Schwindelanfälle können auftreten. Kommt es zu Einklemmungen oder Bedrängungen der Nervenstrukturen im Bereich des Rückenmarks bzw. der Nervenaustrittskanäle, können sich ausstrahlende Beschwerden in Arme, Hände und Finger («Brachialgie») einstellen. Mitunter klagt der Patient über Taubheits- und Kribbelgefühle, aber auch über Lähmungserscheinungen und Gangunsicherheit. Nur selten kommt es zum Auftreten von Querschnittslähmungen mit Beeinträchtigung von Blasen- und Mastdarmentleerung.

Diagnostik & Behandlung bei Nackenschmerzen

Zunächst gilt es, die Ursache der Nackenschmerzen anhand eines eingehenden persönlichen Gesprächs mit unseren Spezialisten in München sowie einer klinischer Untersuchung und mit Hilfe von Zusatzuntersuchungen (Röntgen, MRT, CT) zu ermitteln. Können gravierende Schädigungen ausgeschlossen werden, begegnen wir den Nackenschmerzen mit modernen, evidenzbasierten Methoden. Medikamente, wirbelsäulennahe und röntgengesteuerte Injektionen bzw. multimodale Therapieangebote kommen im Rahmen eines Stufenplans – je nach Art und Ursache der Beschwerden – zum Einsatz. In den seltensten Fällen ist eine Operation notwendig – dies gilt auch für die instabile HSW sowie das HWS Syndrom.

Medikamente bei Nackenschmerzen

Je nach Ausgangslage helfen bereits schmerzstillende Medikamente, die eine mögliche Entzündung ebenfalls lindern. Liegt eine andere Erkrankung zugrunde, arbeiten wir im OrthoCenter auch interdisziplinär mit anderen Fachrichtungen zusammen und sorgen so für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten.

Schmerzlindernde Injektionen an der Wirbelsäule

Röntgengesteuerte Injektionen bringen den Wirkstoff genau an die Wirbelgelenke und Muskeln, die für den Schmerz verantwortlich sind. So können schmerzende Strukturen gezielt behandelt werden und bedrängte Nerven erhalten ihren Platz zurück.

Krankengymnastik, Physiotherapie & Co.

Bei leichten Bewegungseinschränkungen, Nackenschmerzen und unzureichender Muskulatur sind Krankengymnastik und Physiotherapie meist ein vielversprechender Ansatz. Auch beim HSW Syndrom sowie der instabilen HWS verschreiben unsere Spezialisten in München verschiedene Bewegungstherapien, damit der Patient schnell wieder fit ist.

Nackenschmerzen, HSW-Syndrom und instabile HWS – was sie selbst tun können

Langes Sitzen und der Blick nach unten auf das Handy sind Gift für den Nacken und die Wirbelsäule. Bauen Sie ausreichend Bewegung in Ihren Alltag ein und stärken Sie Ihre Rückenmuskulatur. Vermeiden Sie Fehlhaltungen und holen Sie sich frühzeitig professionelle Hilfe bei anhaltenden Verspannungen und Schmerzen. Dies gilt natürlich auch für Krankheitsbilder, die Nackenschmerzen auslösen können sowie nach Unfällen. Wer bereits mit Nackenschmerzen zu kämpfen hat, tendiert oft dazu, Bewegung zu vermeiden. Moderate Bewegung tut dem Rücken jedoch gut – Yoga und Pilates sowie autogenes Training können den Trainingsplan in stressigen Zeiten ergänzen.

Sie haben Fragen rund um die Behandlung von Nackenschmerzen, dem HWS-Syndrom oder der instabilen HWS? Unsere Spezialisten beraten Sie gerne vor Ort im Herzen von München. Wir freuen uns auf Sie!