Mit modernen Diagnoseverfahren zur sicheren Behandlung

Im OrthoCenter Professor Lill arbeiten wir mit vielen Experten und Spezialisten aus anderen Klinken und Praxen zusammen. Gemeinsam werden dadurch Therapien und Behandlungen auf höchstem Niveau ermöglicht. Durch modernste Technik und stetige Kontrollen ist eine präzise Diagnostik möglich!


Es können Muskulatur, Sehnen und Gelenke sehr genau dargestellt werden. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass der betroffene oder verletzte Gewebs- oder Gelenksbereich in seiner Funktion beurteilt werden kann. Es ist möglich Sehnen-, Bänder- und Muskelfaserrisse, Einblutungen, Flüssigkeitsansammlungen, Zysten, Gelenksergüsse sowie Schleimbeutelentzündungen darzustellen.

Vorteile des Ultraschalls

Die Sonographie spielt besonders in der Sportmedizin, zur Diagnostik und Therapie der Säuglingshüfte, in der Rheumatologie und bei Beurteilung und Therapie von Gelenkverschleißerkrankungen eine wichtige Rolle. Es ist auch möglich, unter sonographischer Kontrolle tiefe Injektionen in Gelenke durchzuführen.

Vorteile der Sonographie sind:

  • schmerzlose Untersuchung
  • sehr gute Darstellbarkeit von Gelenkabschnitten
  • keine Strahlenbelastung
  • dynamische Untersuchung

Wann sind Röntgenbilder notwendig?

Eine Röntgenuntersuchung wird in dieser Praxis nur durchgeführt, wenn eine entsprechende Indikation,
das heißt eine Notwendigkeit besteht. Diese ist in der Regel gegeben, wenn ein Knochenbruch ausgeschlossen werden soll.

Bei Verschleißveränderungen an Gelenken kann mit einem Röntgenbild das Ausmaß und wenn notwendig auch der Verlauf einer Erkrankung beurteilt werden.

Bei knöchernen Entwicklungsstörungen und bei der Planung einer Operation ist das Anfertigen von Röntgenbildern häufig notwendig.

Verschiedene MRT-Verfahren

Die Magnetresonanztomographie (MRT, kurz auch MR) ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, dass zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Es basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanz (NMR), insbesondere der Feldgradienten-NMR, und wird daher auch als Kernspintomographie bezeichnet. Die ebenfalls gängige Abkürzung MRI stammt von der englischen Bezeichnung Magnetic Resonance Imaging.

Zahlreiche spezielle MRT-Verfahren wurden entwickelt, um außer Lage und Form der Organe auch Informationen über ihre Mikrostruktur und Funktion (besonders ihre Durchblutung) darstellen zu können, zum Beispiel:

  • die Echtzeit-MRT zur filmischen Darstellung bewegter Gelenke oder Organe (z. B. Herz)
  • die Magnetresonanzangiographie (MRA) zur Darstellung der Gefäße
  • die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT oder fMRI) des Gehirns
  • die Perfusions-MRT zur Untersuchung der Gewebedurchblutung
  • die Diffusions- bzw. Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) für eine virtuelle Rekonstruktion von Nervenfaserverbindungen
  • die MR-Elastographie

Wie funktioniert die Computertomografie?

Die Computertomographie bzw. Computertomografie (Abkürzung CT) ist ein bildgebendes Verfahren in der Radiologie.

Im Gegensatz zur Röntgentomographie ist in der Computertomographie die Nutzung eines Computers zwingend nötig, um aus den Rohdaten Schnittbilder erzeugen zu können – daher der Name. Durch rechnerbasierte Auswertung von vielen aus verschiedenen Richtungen aufgenommenen Röntgenaufnahmen eines Objektes werden Schnittbilder erzeugt. Alternative Bezeichnungen sind CT-Scan oder CAT-Scan (von computer-assisted tomography oder computed axial tomography).

Wenn Blutuntersuchungen notwendig sind

Es gibt einige orthopädische Erkrankungen die unter anderem mit einer Untersuchung des Blutes diagnostiziert werden können. So können z.B. eine bakterielle Infektion oder eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis festgestellt werden. Eine Vielzahl von orthopädisch relevanten Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Gicht können ebenfalls durch Blutanalysen diagnostiziert werden.

Auf Kinder abgestimmte Diagnoseverfahren

Das OrthoCenter ist unter anderem auf die Diagnose und Behandlung kinderorthopädischer Leiden spezialisiert. Prof. Dr. Utzschneider bringt viel Erfahrung auf diesem Gebiet mit und nutzt kindgerechte Verfahren für die Diagnosestellung.

Neben dem Erstgespräch, einer Familienanamnese und einer körperlichen Untersuchung können je nach Erkrankung auch Ganganalysen oder Ultraschallbilder erforderlich sein. Die Sonografie liefert zum Beispiel bei der Diagnostik der Säuglingshüfte und bei erworbenen Hüft- und Kniegelenkserkrankungen wichtige Daten.

Röntgenbilder werden nur angefertigt, wenn es notwendig ist. Sie sind beispielsweise unerlässlich, um eine Hüftdysplasie nach dem Säuglingsalter abzuklären oder den Verlauf einer Wirbelsäulenerkrankung zu kontrollieren. In diesen Fällen dienen Filter dazu, die Strahlendosis zu reduzieren. Um kleinere Kinder kümmern sich speziell ausgebildete Radiologen.

Manchmal ist auch ein MRT eine wichtige Ergänzung der Diagnostik, beispielsweise um Knorpelschäden im Knie aufzudecken oder eine Spondylolyse an der Lendenwirbelsäule zu untersuchen. Ist dieses Vorgehen ausnahmsweise bei Kleinkindern notwendig, kann eine Vollnarkose organisiert werden.

Im Kindesalter ist in manchen Fällen eine spezielle kindgerechte Physiotherapie nötig, die nur Spezialisten durchführen sollten. Hier greifen wir auf unser Netzwerk von Kinderphysiotherapeuten zurück, wenn es erforderlich ist.