Damit die Last nur zu Ihren und nicht auf Ihren Füßen liegt!

Als Spreizfuß (Pes transversoplanus) bezeichnet man die Verminderung des Quergewölbes im Bereich des Vorfußes. Hierdurch kommt es zu einem Auseinanderweichen der Mittelfußknochen mit einer konsekutiven Mehrbelastung der Grundgelenke der zweiten und dritten Zehe. Schmerzen beim Gehen mit gestörtem Abrollmechanismus sind die Folge. Ein schmerzender Spreizfuß muss orthopädisch behandelt werden, um weitere Folgeerkrankungen zu verhindern. Der Orthopäde Professor Dr. med. Lill steht Ihnen aufgrund seiner jahrelangen Fachkompetenz mit Rat und Tat zur Seite und berät Sie gerne über die individuellen Behandlungsoptionen des Spreizfußes.


Ursachen

Der Spreizfuß ist eine häufige Fußdeformität. Typische Ursachen sind Übergewicht und falsches Schuhwerk, welche zu einer Absenkung des Quergewölbes mit konsekutiver Vorfußverbreiterung führen. Bindgewebsschwäche, Verletzungen sowie neurologische und rheumatische Erkrankungen können weitere mögliche Auslöser darstellen. Aber auch Kinder können bereits von einem Spreizfuß betroffen sein.


Symptome

Ein Spreizfuß geht typischerweise mit belastungsabhängigen Schmerzen beim Stehen und Gehen einher, welche in Ruhe vollständig nachlassen. Durch die Absenkung des Quergewölbes bilden sich unterhalb der Grundgelenke der zweiten, dritten und vierten Zehe vermehrt Schwielen. Weitere mögliche Folgen der Vorfußverbreiterung sind: Hallux valgus mit resultierender Hammer- und Krallenzehenfehlbildung, Schneiderballen (Digitus quintus varus), Hühneraugen (Clavus). Aufgrund der vielen Begleiterscheinungen haben betroffene Patienten oft Probleme, geeignetes Schuhwerk mit ausreichend Platz für den deformierten Fuß zu finden.


Behandlung

Eine Behandlung des Spreizfußes ist dann erforderlich, wenn Beschwerden auftreten oder ein Fortschreiten der Erkrankung sowie derer Folgeschäden verhindert werden sollen. Speziell angepasste orthopädische Einlagen, das Tragen bequemer Schuhe mit Polsterung und aktive Fußgymnastik sind einige mögliche Therapiebausteine. Entzündungshemmende Medikamente können bei Entzündungen begleitend angezeigt sein.


Bei Fußschmerzen oder Verdacht auf eine Spreizfuß Erkrankung sollten Sie in jedem Fall einen erfahrenen Orthopäden zu Rate ziehen. Am besten, Sie vereinbaren gleich einen Online-Termin mit Professor Dr. med. Lill.