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Tennisarm

Damit die Bewegung nicht mehr schmerzt!

Unter einem Tennisarm oder Tennisellenbogen versteht man einen schmerzhaften und entzündlichen Reizzustand der Sehnenansätze der Unterarmstreckmuskulatur am außenseitigen Knochenvorsprung (Epikondylus) des Ellenbogens. Dieser Überlastungsschaden wird auch als Epikondylitis radialis bzw. lateralis bezeichnet. Infolge chronischer Überlastung durch Beruf oder Sport kommt es zu kleinen Mikrorissen an den Sehnenansätzen, welche die Entzündung verursachen. Zu unterscheiden ist der Tennisarm vom Golferarm oder Golferellenbogen. In diesem Fall sind die Sehnenansätze der Unterambeugemuskulatur am innenseitigen Knochenvorsprung des Ellenbogens betroffen (Epikondylitis ulnaris bzw. medialis). Damit Ihr Tennisellenbogen oder Golferellenbogen nicht zur dauernden Belastung wird, hilft Ihnen Orthopäde Professor Dr. med. Lill zügig und arbeitet mit Ihnen zusammen die passende Therapie heraus.
Tennisarm behandeln | OrthoCenter Professor Lill München

Beim Tennisarm – wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Verletzung oder Überlastung des außenseitigen Ellenbogens, welche v.a. Tennisspieler betrifft. Aber auch andere Sportarten sowie erhöhte berufliche Exposition können zu einer Überbeanspruchung der Sehnenansätze führen. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Sehnenansatzentzündung am innenseitigen Ellenbogen, auch Golferarm genannt.

Betroffene Patienten mit einem Tennisarm oder Epikondylitits radialis haben Schmerzen beim kraftvollen Einsatz ihrer Hand. Intensives Händeschütteln oder selbst das Halten eines nur leichten Gegenstandes sind äußerst schmerzhaft und sind zum Teil nicht mehr möglich. Gleichzeitig kann sich bei manueller Belastung eine Beschwerdezunahme über dem äußeren Knochenvorsprung am Ellenbogen einstellen. Ähnliches gilt für den Golferellenbogen. Hier sind die Beschwerden aber über dem „innenseitigen“ Knochenvorsprung des Ellenbogens lokalisiert.

Bei einer Epikondylitis am Ellenbogen gilt es zunächst, die typische Belastung zu reduzieren und damit die Ursache des entzündlichen Reizzustandes zu beseitigen. Der Sportler sollte Trainings- und Wettkampffrequenz vermindern sowie die Technik verbessern. Der beruflich Exponierte sollte anstreben, seine Arbeitsplatzbedingungen zu optimieren bzw. umzustellen. Darüber hinaus stehen folgende nicht-operative Behandlungsmethoden zur Verfügung.
  • Ruhigstellung, damit die Mikrorisse verheilen können
  • Entzündungshemmende Medikamente
  • Krankengymnastik
  • Physikalische Therapie: Kältebehandlung, Elektrotherapie, Ultraschall
  • Injektionen
  • Stoßwellenbehandlung
Bei fehlendem Erfolg einer konservativen Therapie ist eine minimalinvasive Operation ratsam. Dabei wird die Sehne durch Einkerbung entlastet. Auch die Durchtrennung des schmerzleitenden Nervs kann die Beschwerden lindern.

Sie haben die typischen Symptome einer Tennisarm Erkrankung? Lassen Sie Ihre Beschwerden gleich von einem Facharzt untersuchen. Vereinbaren Sie einen Online-Termin bei Professor Dr. med. Lill in München. Er hat viel Erfahrung bei der Behandlung eines Tennisarms und wird Ihnen mit Sicherheit weiterhelfen können.