Wirbelkörperbruch: Konservative und operative Behandlung in München

Ein Bruch (Fraktur) der Wirbelsäule kann einerseits den vorderen Abschnitt, zu dem der Wirbelkörper selbst gehört, als auch die hinteren knöchernen Strukturen betreffen. Hierzu werden Wirbelbogen, Wirbelgelenke sowie Quer- und Dornfortsatz gezählt. Die auf die Wirbelsäule direkt oder indirekt einwirkenden Kräfte führen zumeist zu einer Kompression des Wirbelkörpers. Die Folgen sind Höhenverlust und Fehlstellung in unterschiedlichem Ausmaß. Bei hoher Krafteinwirkung (Verkehrsunfall, Sturz aus großer Höhe) können sogar mehrere Wirbelkörper in Serie oder an unterschiedlichen Orten der Wirbelsäule brechen.

PD Dr. med. Rothörl und Dr. Sohler in München sind Ihre Spezialisten für Orthopädie und behandeln einen Wirbelkörperbruch individuell und wirksam. Die richtige Therapie verschafft Ihnen endlich die verdiente Schmerzfreiheit.

Experte für Wirbelsäulentherapie Wolfgang Sohler im OrthoCenter
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Ursachen

Zu den Hauptursachen verletzungsbedingter Wirbelkörperbrüche gehören insbesondere Verkehrsunfälle (PKW, Motorrad), Stürze aus großer Höhe und Sportverletzungen.


Symptome

Unmittelbar auftretende Nacken- oder Rückenschmerzen sind eines der häufigsten Symptome, daneben kann es zu Bewegungseinschränkungen und neurologischen Ausfällen kommen. Hierzu gehören Gefühlsstörungen, Lähmungserscheinungen bis hin zur Querschnittslähmung bei Verletzungen im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule.


Behandlung

Ein Wirbelkörperbruch wird mit konservativen oder operativen Maßnahmen so behandelt, dass auf Dauer die Struktur und Funktion der Wirbelsäule wiederhergestellt werden kann. Die Einleitung einer fachgerechten Behandlung ist abhängig von der bildgebenden Diagnostik. Mit Hilfe von nativen Röntgenaufnahmen und ergänzender CT-Untersuchung kann die Stabilität der Verletzung beurteilt werden. Stabile Wirbelkörperbrüche können zumeist konservativ gut behandelt werden. Im Sinne einer frühfunktionellen Behandlung über einen Zeitraum von 6 bis 12 Wochen kommen neben körperlicher Schonung, schmerz- und entzündungshemmender Medikamente auch eine gezielte krankengymnastische Therapie mit begleitender Stützkorsettbehandlung zum Einsatz. Handelt es sich um einen instabilen Wirbelkörperbruch kommen abhängig von Ausmaß und Ort der Verletzung unterschiedliche operative Verfahren zum Einsatz. In den meisten Fällen ist eine instrumentelle Stabilisierung erforderlich. Beim älteren Menschen steht die Zementierung des gebrochenen Wirbelkörpers als wirkungsvolle minimalinvasive Therapieoption (Kyphoplastie) zur Verfügung.

PD Dr. med. habil. Rothörl | OrthoCenter Prof. Lill München
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