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Schneiderballen

Damit nicht jeder weitere Schritt zur Qual wird.

Der Schneiderballen (Taylor´s bunion) ist eine Fehlstellung des kleinen Zehs, welche ebenso wie der Hallux valgus (Schiefstand der Großzehe) auf eine Spreizfußdeformität zurück zu führen ist. Hierdurch kommt es zu einem Überstehen des fünften Mittelfußköpfchens am Fußaußenrand. Infolge erhöhter Druckbelastung im Schuh können Schmerzen und Entzündungen über dem Kleinzehenballen auftreten. Verschiebt sich die Kleinzehe im weiteren Verlauf nach innen in Richtung Großzehe, so spricht man von einer „Digitus quintus varus“ Fehlstellung Da der Schneiderballen eine Folgeerkrankung des Spreizfußes ist, sollten Sie sich möglichst früh an einen Orthopäden wenden, um das Auftreten von derartigen Fußschmerzen zu vermeiden. Alles über den Schneiderballen und wie man diese orthopädische Erkrankung am besten behandelt, erfahren Sie beim Orthopäden  Professor Dr. med. Lill. Der renommierte Facharzt hat jahrelange Erfahrung und wird Ihnen alles genau erklären.
Schneiderballen behandeln | OrthoCenter Professor Lill München

Der Schneiderballen ist eine Folgeerkrankung eines unbehandelten Spreizfußes. Durch die Auffächerung der Mittelfußknochen wird der Fußaußenrand einem immer stärkeren Druck ausgesetzt, insbesondere beim Tragen von hohen Schuhen. Das ist auch der Grund, warum Frauen von dieser Erkrankung wesentlich häufiger betroffen sind als Männer. Durch das Hervortreten des fünften Mittelfußköpfchens über dem Fußaußenrand entstehen erhöhte Druckbelastungen über dem Kleinzehenballen. Druckstellen (Hühneraugen), Schleimbeutelentzündungen (Bursitis) und Verhornungen der Fußhaut sind die Folge.

Die typischen Symptome eines Schneiderballens sind schmerzhafte Druckstellen (Hühneraugen) über dem fünften Mittelfußköpfchen in Verbindung mit Rötung und Schwellung. In Folge der chronischen Reizung können auch Schleimbeutelentzündungen (Bursitis) auftreten. Auch kann es zur begleitenden Abweichung des Kleinzehens nach innen in Richtung Großzehe kommen (Digitus quintus varus).

Die konservative Therapie des Schneiderballens umfasst zunächst alle Maßnahmen, welche mit einer Spreizfußbehandlung und Druckentlastung des Kleinzehenballens einher gehen. Hierzu gehören speziell angefertigte orthopädische Einlagen und gepolstertes Schuhwerk. Ebenso sollte, wenn immer möglich, Barfuß gegangen werden. Bewirken diese Maßnahmen nicht die gewünschte Beschwerdelinderung, sollten minimalinvasive operative Verfahren in Erwägung gezogen werden. Das Ziel der Operation sollte sein, den Vorfuß so zu verschmälern, dass sich hierdurch eine wirksame Druckentlastung über dem Kleinzehenballen ergibt. Als häufigste Methode kommt die sog. Chevron-Osteotomie zum Einsatz. Nach Durchtrennung des fünften Mittelfußknochen wird dieser so verschoben, dass hierdurch eine wirksame Korrektur der Fehlstellung mit Druckentlastung des Fußaußenrandes gelingt.

Professor Dr. med. Lill wird Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich über Ihre Behandlungsmöglichkeiten bei Vorliegen einer Schneiderballen Erkrankung informieren. Vereinbaren Sie noch heute einen Online-Termin in seiner Praxis in München.