Eigenbluttherapie für Knie und Co. im OrthoCenter München
Sanfte Schmerzlinderung bei Arthrose und Verletzungen
Die Eigenbluttherapie, insbesondere PRP, zählt heute zu den innovativen biologischen Therapieverfahren in der modernen Orthopädie und Sportmedizin. Ziel ist es, körpereigene Regenerationsmechanismen gezielt zu nutzen und Heilungsprozesse bei ausgewählten Sehnen-, Muskel- und Gelenkbeschwerden biologisch zu unterstützen.. Plättchenreiches Plasma (PRP) kann einerseits Arthrose-Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern, andererseits Sportverletzungen schneller ausheilen lassen. Gerne erklären wir Ihnen, wie wir die Eigenbluttherapie für die Behandlung von Knie, Hüfte und Co. im OrthoCenter München nutzen.
Inhalt
Ihre Vorteile im OrthoCenter München
- Internationale Spitzenorthopädie: Behandlung von Patienten aus aller Welt mit mehrsprachiger Betreuung und höchsten internationalen Standards.
- Wissenschaftlich führende Expertise: Über hundert Publikationen und internationale Forschung garantieren evidenzbasierte Medizin auf Topniveau.
- Moderne konservative & minimalinvasive Therapien: Regenerative Medizin wie PRP, Hyaluron oder Stammzelltherapie kombiniert mit präziser arthroskopischer Chirurgie.
- Spezialisierung auf Schulter, Knie, Ellenbogen & Sprunggelenk: Individuelle Diagnostik und Therapie für alle wesentlichen Gelenkerkrankungen und Verletzungen.
- Sportorthopädie auf höchstem Niveau: Moderne Behandlungskonzepte und strukturierte Return-to-Sport-Strategien für Freizeit- und Leistungssportler.
- Premium-Privatpraxis mit persönlicher Betreuung: Kurze Wege, direkte Arztkommunikation und eine individuelle, hochwertige Begleitung über den gesamten Behandlungsverlauf.
Was ist Eigenbluttherapie?
Bei der Eigenbluttherapie wird Ihnen zunächst eine kleine Menge Blut entnommen. Es wird anschließend speziell aufbereitet, sodass ein konzentriertes, plättchenreiches Plasma (PRP) entsteht. PRP enthält zahlreiche körpereigene Wachstumsfaktoren, die biologische Reparatur- und Heilungsprozesse im Gewebe unterstützen können. Das aufbereitete PRP wird anschließend gezielt in das betroffene Areal injiziert.

Die Vorteile der Eigenblutbehandlung im Überblick
- Unkomplizierter Ablauf: Die Behandlung kann ambulant in rund 15 Minuten durchgeführt werden.
- Gut verträgliche Therapie: Wir spritzen körpereigene Substanzen – Allergien sind damit ausgeschlossen.
- Praktisch nebenwirkungsfrei: Da es sich um Eigenblut ohne Zusatzstoffe handelt, treten fast nie Komplikationen auf.
- Im Leistungssport etabliertes Verfahren: Viele Profivereine nutzen PRP, damit die Sportverletzungen ihrer Spieler schneller ausheilen. Ein Beispiel ist der Fußballer Manuel Neuer.
Anwendungsgebiete der Eigenbluttherapie in unserer Praxis für Orthopädie in München
Die Eigenbluttherapie nutzen wir im OrthoCenter München vor allem bei Arthrose am Knie, aber auch bei anderen Indikationen haben wir gute Erfahrungen gemacht.
Eigenbluttherapie bei Arthrose am Knie oder an der Hüfte im OrthoCenter München
Die PRP-Behandlung kann den Degenerationsprozess der Gelenke verlangsamen und das Fortschreiten der Arthrose damit hinauszögern. Zusätzlich kann die Behandlung zu einer langanhaltenden Schmerzlinderung und verbesserten Beweglichkeit der betroffenen Gelenke führen.
Einsatzmöglichkeiten der Eigenblutbehandlung:
- Leichte bis mäßige Arthrose:
Plättchenreiches Plasma kann bei leichter bis mittelschwerer Arthrose der Grade I bis III sinnvoll sein. Nur wenn sich der Knorpel schon stark zurückgebildet hat und die Knochen aufeinanderreiben, sind die Erfolgsaussichten von Eigenblut gering. - Alternative zu Cortison und OP gewünscht:
Die Eigenbluttherapie wird zum Beispiel dann eingesetzt, wenn knorpelaufbauende Präparate keine Wirkung zeigen oder der Arthrose-Patient keine Cortison-Spritze möchte. Cortison ist zwar effektiv, hat im Vergleich zur Eigenbluttherapie aber deutlich mehr Nebenwirkungen, da es Gewebe zerstören kann. In manchen Fällen ist plättchenreiches Plasma sogar eine Alternative zur Operation und kann einen chirurgischen Eingriff verhindern. - Arthrose am Knie, Hüfte und weiteren Gelenken:
Die Eigenbluttherapie wird vor allem am Knie und an der Hüfte eingesetzt, kommt aber auch an vielen anderen Gelenken infrage, etwa an Schulter, Sprunggelenk, Ellenbogen sowie an Hand-, Finger- und Daumengelenken. Grundsätzlich kann Arthrose nahezu jedes Gelenk betreffen, entsprechend vielseitig lässt sich die Behandlung anwenden. Ob Eigenblut auch Ihrem betroffenen Areal helfen kann, klären wir individuell in unserer Praxis.
Was die Forschung über diese Form der regenerativen Medizin sagt:
Eine Studie mit 2.406 Teilnehmenden zeigt: Die Behandlung mit PRP zeigte insgesamt bessere Ergebnisse als Placebo und Kortikosteroide hinsichtlich Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung bei Patienten mit Kniearthrose.
Die Eigenbluttherapie ist allerdings recht neu. Deshalb formuliert die aktuelle Leitlinie das Anwendungsgebiet recht vorsichtig: „Plättchenreiches Plasma (PRP) kann bei Patient*innen mit symptomatischer Gonarthrose in Betracht gezogen werden, wenn andere analgetische und funktionsverbessernde Maßnahmen nicht geeignet, kontraindiziert oder nicht wirksam sind.“
Unser Konzept im OrthoCenter München:
Die Eigenbluttherapie kann unserer Erfahrung nach in vielen Fällen helfen. Ein wissenschaftlicher Nachweis, dass sie das Fortschreiten der Arthrose stoppt, liegt bislang jedoch nicht vor. Außerdem kann PRP den Knorpel nicht wiederaufbauen. Daher nutzen wir PRP immer als Teil eines individuellen Behandlungskonzepts – beispielsweise in Kombination mit Physiotherapie, gezieltem Muskelaufbau und weiteren konservativen Maßnahmen.
Eigenbluttherapie (PRP) bei Sportverletzungen
Viele Profivereine im Fußball und Basketball nutzen Eigenblut, damit ihre Spieler nach einer Verletzung schneller wieder einsatzfähig sind. PRP kommt zum Beispiel dann zum Einsatz, wenn Sportverletzungen nicht gut heilen. Aber auch frische Sportverletzungen des Muskel-, Sehnen- und Bandapparates können mit plättchenreichem Plasma behandelt werden (auch eine Laufanalyse kann Sinn machen). Wir nutzen Eigenblut, um die Heilung von Kreuzbandrissen oder Achillessehnenverletzungen zu beschleunigen. Es kann auch bei Tennisellenbogen oder nach bestimmten Schulter-OP eingesetzt werden.
Einer Studie zufolge ist die PRP-Therapie auch bei Teilrupturen von Bändern im Ellenbogen wirksam: Schon nach fünf Wochen können etwa Wurfsportler, die oft an Verletzungen dieser Art leiden, wieder ins Training zurück. Zum Vergleich: Nach einer OP dauert die Heilung oft ein bis zwei Jahre.

PRP-Therapie bei Verletzungen an den Bandscheiben
Die hochkonzentrierten Wachstumsfaktoren, die aus dem Eigenblut gewonnen werden, können der Bandscheibe helfen, sich zu regenerieren. So kann das sanfte plättchenreiche Plasma etwa bei Bandscheibenvorfällen eingesetzt werden, um die Nervenwurzeln zur Heilung anzuregen.
Auch bei der sogenannten Chondrose kann die PRP-Therapie zur Anwendung kommen. Dabei handelt es sich um verschleißbedingte Veränderungen der Bandscheibe, die Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Taubheitsgefühle hervorrufen können. Sind auch die anliegenden Wirbelkörper betroffen, handelt es sich um eine Osteochondrose. Die Eigenbluttherapie kann dazu führen, dass sich der Wasseranteil der Bandscheibe erhöht und sie dadurch ihre Pufferfunktion wiedererlangt. Gleichzeitig kann die Entzündung gelindert werden.

Ablauf der PRP-Therapie
Um das Platelet Rich Plasma zu gewinnen, wird das Blut mithilfe eines speziellen Trennverfahrens in seine einzelnen zellulären Bestandteile zerlegt. In einem nächsten Schritt wird das Plasma nun separiert und mithilfe einer speziellen Doppelspritze abgezogen. Nun steht der Plasma-Injektion an Knie, Hüfte oder anderen Gelenken nichts mehr im Weg.
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Weitere InformationenDie Behandlung im Überblick:
| Dauer | rund 15 – 30 Minuten |
|---|---|
| Anzahl der Sitzungen | meist 1 – 5 Sitzungen im Abstand von 10 – 14 Tagen |
| Schmerzen | leichtes Brennen während der Injektion möglich |
| Nebenwirkungen | minimales Infektionsrisiko durch die Injektion; kleine Blutergüsse möglich, die aber schnell wieder verschwinden |
| Vorbereitung | keine blutverdünnenden Medikamente und Schmerz- oder Rheumamittel für 3-7 Tage vor der Behandlung |
| Nach der Behandlung | Sonne für 10 Tage meiden |
| Dauer der Wirkung | ca. 6 – 12 Monate |
| Kontraindikationen | Schwangerschaft und Stillzeit; bestimmte Grunderkrankungen wie Hautkrankheiten, Infektionen oder Autoimmunkrankheiten |
Kosten im Check: Wie teuer ist die Eigenbluttherapie für Knie & Co.?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten leider nicht, bei den privaten Versicherungen hängt die Erstattung vom Tarif ab. Eine Klärung vorab macht daher Sinn. Meist sind mehrere Sitzungen erforderlich.
Eigenbluttherapie in München: Warum zum OrthoCenter zur Beratung und Behandlung?
Ihr Spezialist für moderne konservative Orthopädie in München
PD Dr. med. Daniel P. Berthold
- Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit internationaler Ausbildung an TUM, LMU und University of Connecticut
- Über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen und ausgezeichnete Forschung
- Fokus auf nicht-operative Behandlung mit modernen, wirkungsorientierten Methoden zur gezielten Linderung von Beschwerden
- Moderne konservative Therapien wie PRP, Hyaluron und Stammzellverfahren
- Regenerative Medizin zur Förderung natürlicher Heilungsprozesse, inklusive Orthobiologie und biologischer Kombinationstherapien
- Individuell abgestimmte Therapiepläne mit Fokus auf Schmerzreduktion, Funktionsverbesserung und schneller Rückkehr in Alltag und Sport
FAQ rund um die PRP-Behandlung
Ist die Behandlung mit Blutplättchen sicher?
Wann führt die Eigenbluttherapie an Knie und Co. zur Besserung?
Was ist der Unterschied zwischen PRP, ACP und Eigenblut?
Kann ich nach der Behandlung Sport machen?
Wie lange hält Eigenbluttherapie im Knie?
Was bringt Eigenbluttherapie im Knie?
Was sagen Patienten in ihren Erfahrungsberichten über die Eigenbluttherapie?

















