Den Körper bei der Selbstheilung unterstützen!

Die PRP-Behandlung ist eine moderne Therapieform, die den Degenerationsprozess der Gelenke verlangsamen und hinauszögern kann. Zusätzlich führt die PRP-Behandlung zu einer lang anhaltenden Schmerzlinderung und verbesserten Beweglichkeit der betroffenen Gelenke. Weitere Indikation sind subakute oder akute Verletzungen des Muskel- und Sehnenapparates. Die PRP-Behandlung führt in diesem Fall zu einer schnelleren Heilung des betroffenen Gewebes.

Wirkweise der PRP-Therapie

Das menschliche Blut enthält Wachstumsfaktoren, die unterschiedliche Heilungsprozesse beeinflussen können. Die PRP-Therapie macht sich diese Wachstumsfaktoren zu eigen und bekämpft Gelenkbeschwerden, die durch Arthrose verursacht werden. Dabei regt sie zusätzlich Aufbau- und Heilungsprozesse im geschädigten Gelenkknorpel an und unterstützt somit die Selbstheilung der Gelenke.

Ablauf der PRP-Therapie

Zunächst wird eine kleine Menge Blut entnommen, aus dem das Platelet Rich Plasma gewonnen wird. Dieses thrombozytenreiche Blutplasma ist sehr reich an Wachstumsfaktoren. Um diese zu gewinnen, wird das Blut nun mithilfe eines speziellen Trennverfahrens in seine einzelnen zellulären Bestandteile getrennt. In einem nächsten Schritt wird das Plasma nun separiert und mithilfe einer speziellen Doppelspritze abgezogen. Nun kann es in das betroffene Gelenk oder an die Muskeln, Sehnen und Bänder injiziert werden.

PRP-Therapie bei orthopädischen Indikationen

Die Behandlung mit plättchenreichem Plasma ist beispielsweise für die Behandlung folgender orthopädischer Indikationen geeignet:

  • Schmerzhafte leichte bis mittelschwere Arthrosen der Grade I bis III
  • Frische Sportverletzungen des Muskel-, Sehnen- und Bandapparates