Wirbelgleiten – Behandlung in München

Prof. Lill bei Diagnose-Gespräch

Unter dem Krankheitsbild des Wirbelgleitens (Spondylolisthesis) versteht man den Zustand zweier benachbarter Wirbel, die sich gegeneinander verschieben. Nimmt der Gleitvorgang unter Belastung zu, liegt eine Instabilität vor. Generell können Gleitwirbel im Bereich der gesamten Wirbelsäule vorkommen, jedoch ist die HWS etwas seltener betroffen als die LWS.

Je nach Ausmaß und Fortschreiten des Wirbelgleitens kann es zu einer begleitenden Bedrängung und Reizung von Nervenstrukturen im Wirbelkanal (Spinalkanalstenose) und/oder in Höhe der Nervenaustrittslöcher (Neuroforamenstenose) kommen, was neben Rückenschmerzen auch zu ausstrahlenden Beschwerden in die Beine führen kann (Ischialgie).

Als Teil der führenden Spezialisten der konservativen und operativen Behandlungen des Wirbelgleitens helfen Ihnen PD Dr. med. Rothörl und Prof. Dr. med. Utzschneider das Problem zu finden und zu lösen.

Prof. Utzschneider - OrthoCenter Prof. Lill München
Orthopäden
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Schmerzen & Instabilität – Symptome von Wirbelgleiten

Die Symptome einer Spondylolisthesis unterscheiden sich je nachdem, in welchem Bereich der Wirbelsäule sie auftreten und wie stark die Verschiebung ist.

  • Morgendliche Rückenschmerzen bei entspannter Muskulatur
  • Generelle Schmerzen aufgrund von eingeklemmten Nerven
  • Instabiles Gefühl in der Wirbelsäule
  • Reflexausfälle
  • Lähmungen und Schmerzen in den Beinen
  • Bei starken Fällen: Verlust über Blasen- und Darmkontinenz

Was tun bei Wirbelgleiten?

Gleitende Wirbel sollten immer durch einen Orthopäden untersucht werden. Besonders bei leichteren Verlaufsformen treten selten Probleme auf. Dennoch sollten Betroffene regelmäßig Kontrolluntersuchungen wahrnehmen, damit bei einer Verschlechterung schnell eingegriffen werden kann.

Denn Wirbelgleiten kann verschiedene Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Durch die verschobenen Wirbelkörper werden sowohl die Bandscheiben als auch die Knorpel der Facettengelenke in Mitleidenschaft gezogen. Hieraus kann eine Arthrose entstehen. Zusätzlich besteht das Risiko, einen Bandscheibenvorfall zu erleiden. Aus diesem Grund sollten Sie bei anhaltenden Rückenschmerzen oder Bewegungseinschränkungen immer einen Arzt aufsuchen – in unserer Praxis in München klären wir ab, ob Ihren Beschwerden eine Spondylolisthesis zugrunde liegt und beraten Sie hinsichtlich einer geeigneten Therapie.


Wirbelgleiten – konservative Therapie und OP in München

Für das Wirbelgleiten gibt es keine einheitliche Behandlungsleitlinie. Abhängig vom Beschwerdebild sollten deshalb zunächst konservative Therapiemaßnahmen eingeleitet werden, welche einem multimodalen Behandlungskonzept unterliegen. Hierzu gehören:

  • körperliche Schonung
  • Vermeidung größerer körperlicher Belastung
  • schmerz- und entzündungshemmende Medikamente
  • krankengymnastische und physikalische Maßnahmen
  • entlordosierende Orthesenbehandlung
  • wirbelsäulennahe Infiltrationen (PRT, epidurale Injektionen)

Trotz der Schonung möchten wir Ihnen helfen, mobil zu bleiben. Denn eine schwächer werdende Muskulatur kann das Problem des Wirbelgleitens durchaus verschlimmern.


OP bei Wirbelgleiten

Zeigen die konservativen Behandlungsmaßnahmen keinen wirksamen Erfolg, sollten operative Therapieformen in Betracht gezogen werden. Insbesondere dann, wenn neurologische Ausfälle nachweisbar sind. Im Vordergrund der operativen Therapie steht die Korrektur der Fehlstellung und Stabilisierung des betroffenen Segments mit Ersatz der Bandscheibe (Spondylodese). Das Für und Wider einer derartigen Versteifungsoperation sollte sorgfältig im Arzt-Patienten-Gespräch abgewogen werden, da je nach Alter und Aktivität des Patienten eine verschieden hohe Einschränkung im Alltag resultiert.

PD Dr. med. habil. Rothörl | OrthoCenter Prof. Lill München
Emphatisch, sympathisch, freundlich,…
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