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Kreuzbandriss am Knie

Mit Bewegung zum Ziel!

Von einem Kreuzbandriss, auch Kreuzbandruptur genannt, spricht man, wenn ein unvollständiger (partieller) oder vollständiger (kompletter) Riss (Ruptur) eines oder beider Kreuzbänder vorliegt. Zumeist ist das vordere Kreuzband (Ligamentum cruciatum anterius) betroffen, selten ist das hintere Kreuzband (Ligamentum cruciatum posterius) verletzt. Der Riss des vorderen Kreuzbandes ist nicht nur die häufigste Bandverletzung im Kniegelenk, sondern auch die häufigste klinisch bedeutsame Verletzung des Kniegelenkes überhaupt. Am häufigsten sind Patienten zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr betroffen. Da es kaum möglich ist, sich im Sport gegen Unfälle mit Kniebeteiligung zu schützen, ist es von immenser Bedeutung, für eine gute muskuläre Führung des Kniegelenkes zu sorgen und die Koordination zu schulen. Der Orthopäde Professor Dr. med. Lill hilft Ihnen, eine angemessene Therapiemaßnahme zu finden und sorgt für eine schnelle Heilung!
Kreuzbandriss am Knie behandeln | OrthoCenter Professor Lill München

Ein Kreuzbandriss am Knie kann insbesondere sportlich aktive Menschen treffen. Häufig tritt die vordere Kreuzbandruptur bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln (Fußball, Handball) auf. Aber auch Skirennläufer sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt , wenn es bei hohen Geschwindigkeiten zu unkontrollierten Stürzen kommt und das betroffene Kniegelenk trotz angespannter Muskeln und Bändern stark verdreht wird.

Wenn es zur einem Kreuzbandriss oder einer Kreuzbandruptur kommt, führt dies neben dem abrupten Schmerz zumeist zu einer deutlichen Schwellung des Kniegelenkes. Verantwortlich zeigt sich hierfür ein blutiger Gelenkergusses (Hämarthros), welcher sehr schnell die Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit des Kniegelenks einschränkt. Zusammen mit der Instabilität des Kniegelenkes ist das Hämarthros ein Leitsymptom für eine akute Kreuzbandverletzung. Isolierte vordere Kreuzbandrisse sind aber eher die Ausnahme. In bis zu 80 % aller Fälle treten Begleitverletzungen auf. Dabei kommt es ausgesprochen häufig zu einer Meniskusverletzung, v.a. der Innenmeniskus ist betroffen. Liegt zudem eine Riss des Innenbandes (Innenbandruptur) vor, spricht ma von einer „unhappy triad injury“.

Eine Kreuzbandruptur muss nicht immer operativ behandelt werden. Die Therapiestrategie orientiert sich im wesentlichen am Alter, beruflicher und sportlicher Beanspruchung und daran, ob Begleitverletzungen vorliegen. In einem eingehenden Patientengespräch wird der Behandlungsweg letztlich festgelegt. Die konservative Behandlung ist dann zu empfehlen, wenn ein isolierter vorderer Kreuzbandriss vorliegt, der Patient eingeschränkt sportlich aktiv und älter ist. Wesentlicher Baustein neben der Schienenversorgung ist konsequentes Muskeltraining. Hierdurch kann die Stabilität im Kniegelenk wiederhergestellt und das fehlende Kreuzband kompensiert werden. Sportlich aktiven Menschen wird zumeist eine operative Behandlung angeraten. Im Rahmen einer minimalinvasiven arthroskopisch unterstützten Operation wird der gerissene Anteil des Bandes entfernt und durch ein körpereigenes Sehnentransplantat ersetzt (Kreuzbandersatzplastik).

Bei Verdacht auf einen Kreuzbandriss am Knie sollten Sie rasch einen Orthopäden aufsuchen. Gerne untersucht Professor Dr. med. Lill Ihr Knie auf Verletzungen aller Art. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit ihm auf und vereinbaren Sie einen Online-Termin.