Im Handumdrehen wieder gut sein

Der Gelenkverschleiß (Arthrose) an den Fingern macht sich typischerweise in dem Verrichten alltäglicher Dinge unangenehm bemerkbar. Das Öffnen eines Flasche oder das Binden von Schnürsenkeln werden zur Qual. Wir unterscheiden zwischen den Fingergrundgelenken – Gelenkverbindung zwischen Mittelhandknochen und Fingern, sowie den Fingermittel- und -endgelenken – Gelenkverbindung zwischen den einzelnen Fingergliedern. Viele Betroffene akzeptieren die schmerzhaften Symptome an den Fingern. Heutzutage stehen aber moderne Therapieansätze zur Verfügung, mit deren Hilfe sich die Beschwerden oft und gut in den Griff bekommen lassen. Da es sich bei der Arthrose um eine fortschreite Erkrankung handelt, ist es wichtig, möglichst zeitnah die Behandlung einzuleiten, um weiteren Gelenkschäden entgegenzuwirken. Damit Ihre Hand nicht zur Belastung wird, hilft Ihnen der Orthopäde Professor Dr. med. Lill die Ursache der Erkankung zu finden und behandelt sie frühzeitig!


Ursachen

Zumeist lässt sich keine konkrete Ursache für den Knorpel- und Knochenverschleiß (Arthrose) an den Fingergelenken feststellen.
Dauerhafte Überbelastung der Fingergelenke (Beruf, Sport) können die Ausbildung einer Arthrose beschleunigen, aber auch eine erlittene Verletzung sowie genetische bzw. hormonelle Faktoren können eine Rolle spielen.

Symptome

Zu den ersten Anzeichen einer Fingergelenksarthrose gehören Schwellungsneigung sowie Schmerzen bei Bewegung und Belastung, egal ob beim Tippen am PC, beim Öffnen eines Gegenstands oder beim begrüßenden Händedruck. Häufig tritt in Verbindung mit den genannten Symptomen auch ein Gefühl von Fingersteifigkeit auf. Ist die Arthrose schon sehr weit fortgeschritten, sind Schmerzen auch in Ruhe zu verspüren, auch wenn die Finger nicht bewegt werden. Das Ausmaß einer Fingergelenksarthrose wird mittels Röntgenaufnahme und MRT Untersuchung Ihrer Hand festgestellt.

Behandlung

In Abhängigkeit von Ursache und Stadium der Fingerarthrose kommen verschiedene Therapieverfahren zum Einsatz. Ziel ist es, die Schmerzen im betroffenen Gelenksabsschnitt zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern sowie den übermäßigen Gelenkverschleiß zu stoppen. Zu den konservativen Behandlungsmaßnahmen gehören entzündungshemmende Medikamente sowie krankengymnastische und ergotherapeutische Anwendungen. Auch Injektionen mit Hyaluronsäure sowie speziell angepasste Schienen können sinnvoll sein. Bei höher gradiger Erkrankung können operative Eingriffe erforderlich sein. Wenn möglich sollte die Implantation einer Fingergelenksprothese favorisiert werden. Aber auch eine Versteifung des betroffenen Fingergelenks in einer ästhetisch und funktionell günstigen Position kann notwendig werden. Bei schwerer Daumensattelgenksarthrose (Rhizarthrose) kann die Entfernung eines Handwurzelknochens Erleichterung bringen.


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