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Im Rahmen des Alterungsprozesses kann es durch knöcherne Randanbauten, Verdickung von Bandstrukturen und sich vorwölbendes oder vorfallendes Bandscheibengewebe zu Einengungen des Spinalkanals und/oder der Nervenaustrittslöcher (Neuroforamen) kommen. Es resultiert eine Bedrängung oder Reizung nervaler Strukturen mit Ausbildung von Beschwerden, die in den Arm oder ins Bein ausstrahlen, abhängig vom Ort der Kompression. Die Wirbelkanalstenose ist eine Erkrankung insbesondere des älteren Menschen. Sie tritt zumeist im Bereich der Lendenwirbelsäule wie auch der Halswirbelsäule auf und kann mittels Kernspintomographie am besten objektiv diagnostiziert werden.

PD Dr. med. Rothörl ist Experte für Wirbelsäulenerkrankungen und berät Sie gerne! Zusammen mit seinem Team wird er die beste Behandlungsmethode für Sie auswählen.


Ursachen

Die Wirbelkanalstenose wird im Wesentlichen durch Verschleiß bedingte Veränderungen an Bandscheiben, Wirbelkörper und Wirbelgelenken verursacht. Diese Veränderungen sind alters- und belastungsabhängig und in leichten Ausprägungen generell weit verbreitet. Es ist dabei weniger die Frage, ob sich diese Abnutzungsveränderungen entwickeln, sondern vielmehr die Frage, wie schnell die Verengung fortschreitet und inwiefern sie in der Folge zu Beschwerden führt.


Symptome

Typischerweise geht die Wirbelkanalverengung infolge der Nervenreizungen mit diffusen schmerzhaften Ausstrahlungen in die Beine einher. Die Gehstrecke ist zum Teil auf wenige Hundert Meter reduziert. Die Schmerzen bessern sich spontan durch Hinsetzen oder nach vorn Überbeugen des Rumpfes. Hierdurch stellt sich oft eine unbewusste Schonhaltung ein. Auch diffuse Taubheitsphänomene oder ein Schwächegefühl in den Beinen gehören zu den typischen Symptomen. Die Wirbelkanalstenose verläuft progredient und schreitet mit unterschiedlicher Geschwindigkeit fort, d.h. die Ausprägung und das Ausmaß der Symptome nehmen zu. Neurologische Ausfälle, wie z.B. Lähmungen sind aber eher selten.


Behandlung

Die aktuelle Studienlage gibt eine übereinstimmende Meinung wieder, die besagt, dass die operative der konservativen Therapie überlegen ist. Dennoch sollten am Anfang der Therapie konservative Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden, welche einem multimodalem Therapiekonzept unterliegen. Hierzu gehören körperliche Schonung unter Vermeidung von größerer körperlicher Belastung bei Aufrechterhaltung der Mobilität, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, krankengymnastische und physikalische Maßnahmen sowie eine entlordosierende Orthesenbehandlung. Handelt es sich um hartnäckige Beschwerden, werden wirbelsäulennahe Infiltrationen (PRT, epidurale Injektionen) unter Durchleuchtung eingesetzt. Zeigen die konservativen Behandlungsmaßnahmen über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen keine positive Wirkung oder sind neurologische Ausfälle gar objektivierbar, ist eine operative Therapie angezeigt. Im Falle von Lähmungen sollte zeitnah operativ interveniert werden. Im Vordergrund der operativen Therapie steht als derzeit noch gültiger „goldener Standard“ die funktionserhaltende „minimalinvasive“ mikrochirurgische Erweiterung des Wirbelkanals unter Verwendung des Mikroskops.


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