Vorbeugen und heilen!

Als Hallux rigidus wird die Gelenkabnutzung (Arthrose) des Großzehengrundgelenkes bezeichnet, welche zu einer zunehmenden und schmerzhaften „Einsteifung“ der Großzehe führen kann. Hierdurch ist das Abrollen des Fußes beim Gehen deutlich eingeschränkt. Diese orthopädische Erkrankung des Vorfußes kann mit der x-förmigen Fehlstellung der Großzehe nach außen (Hallux valgus) kombiniert auftreten. Um eine Verschlechterung des Krankheitsbildes und Folgeschäden zu verhindern, ist in jedem Fall ist eine frühzeitige Therapie angeraten. Zögern Sie nicht lange! Der Orthopäde Professor Dr. med. Lill wird Sie fachärztlich beraten und Ihnen die Therapiemöglichkeiten aufzeigen, um Ihr Leiden schnellstmöglich zu beenden.


Ursachen

Die Arthrose im Großzehengrundgelenk ist eine Erkrankung, die verschiedene Ursachen haben kann. Falsches Schuhwerk gehört ebenso dazu wie immer wiederkehrende kleine Verletzungen sowie Fehl- und Überlastungen des Fußes. Auch erbliche Faktoren können eine Rolle bei der Entstehung des Hallux rigidus spielen.


Symptome

Zu den typischen Beschwerden eines Hallux rigidus gehören belastungsabhängige Beschwerden mit sichtbarer Schwellung und Rötung über dem Großzehengrundgelenk sowie die schmerzhaft eingeschränkte Bewegungsfähigkeit der Großzehe v.a. beim Gehen. Im Laufe der Zeit können auch Probleme mit der Passform des Schuhwerks auftreten.


Behandlung

Je nach Stadium der Erkrankung kommen unterschiedliche Therapieverfahren zum Einsatz. Ein Hallux rigidus im Anfangsstadium kann konservativ gut mit speziell angepassten orthopädischen Einlagen oder Schuhzurichtung behandelt werden. Ergänzend bringen krankengymnastische und physikalische Maßnahmen sowie entzündungshemmende Medikamente und Injektionen Linderung. Sollte dies keine ausreichende Beschwerdelinderung bewirken oder liegt gar eine fortgeschrittene Großzeheneinsteifung vor, kommen operative Verfahren zur Anwendung. Wenn möglich sollte das Gelenk immer erhaltend durch Abtragung von Knochenvorsprüngen (Cheilektomie) operativ behandelt werden. In manchen Fällen kann auch ein künstliches Großzehengrundgelenk eingesetzt werden. Ist die Gelenkschädigung aber zu weit fortgeschritten, sollte eine Versteifung (Arthrodese) der Großzehe empfohlen werden, um eine deutliche Beschwerdereduktion zu erreichen.


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