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Gelenk-Orthopädie

Konservative Behandlungen – Orthopädie München

Viele orthopädische Erkrankungen können konservativ behandelt werden. Besonders, wenn Patienten frühzeitig in unsere Praxis kommen, sind operative Therapien zunächst meist nicht notwendig. Aus diesem Grund finden Sie in unserer orthopädischen Praxis in München eine große Bandbreite konservativer Behandlungen.

Ihre Vorteile im OrthoCenter München

  • Internationale Spitzenorthopädie: Behandlung von Patienten aus aller Welt mit mehrsprachiger Betreuung und höchsten internationalen Standards.
  • Wissenschaftlich führende Expertise: Über hundert Publikationen und internationale Forschung garantieren evidenzbasierte Medizin auf Topniveau.
  • Moderne konservative & minimalinvasive Therapien: Regenerative Medizin wie PRP, Hyaluron oder Stammzelltherapie kombiniert mit präziser arthroskopischer Chirurgie.
  • Spezialisierung auf Schulter, Knie, Ellenbogen & Sprunggelenk: Individuelle Diagnostik und Therapie für alle wesentlichen Gelenkerkrankungen und Verletzungen.
  • Sportorthopädie auf höchstem Niveau: Moderne Behandlungskonzepte und strukturierte Return-to-Sport-Strategien für Freizeit- und Leistungssportler.
  • Premium-Privatpraxis mit persönlicher Betreuung: Kurze Wege, direkte Arztkommunikation und eine individuelle, hochwertige Begleitung über den gesamten Behandlungsverlauf.

Konservative Therapie in München

Unsere
konservativen Therapien
bei Schmerzen

Schmerztherapie

Bei anhaltenden Schmerzen entwickelt der Körper ein Schmerzgedächtnis – die Beschwerden werden chronisch. In München stellen wir eine individuelle Schmerztherapie für unsere Patienten zusammen. Diese enthalten unter anderem medikamentöse Therapien, Akupunktur, Schröpfen, Massagen etc.

Sportorthopädie in der Münchner Innenstadt

Sport hält uns fit und gesund! Im OrthoCenter stehen Ihnen erfahrene Sportmediziner bei Fragen zu Seite. Im Rahmen der Sportorthopädie bieten wir Ihnen einen sportmedizinischen Check sowie wirksame konservative Therapien bei Sportverletzungen.

Arthrosetherapie: Gelenksverschleiß verlangsamen

Wird eine Arthrose frühzeitig erkannt, können konservative Therapien den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen. Bei einer Arthrosetherapie arbeiten wir in München mit individuell abgestimmten Medikamenten, physikalischer Therapie und orthopädischen Therapien.

Platelet Rich Plasma (PRP)

Unser Blut enthält spezielle Wachstumsfaktoren, die etwa bei Gelenkverschleiß wertvolle Dienste leisten. Mittels patienteneigenen Bluts können wir zudem Verletzungen des Muskel- und Sehnenapparats behandeln. Damit wird das Platelet Rich Plasma zum wertvollen Helfer bei Beschwerden verschiedener Art.

Stammzelltherapie: Körpereigene Heilkraft

Bei einer Stammzelltherapie gewinnen wir aus patienteneigenem Knochenmark Stammzellen. Diese setzen wir anschließend bei Gelenkverschließ, Nekrosen oder Verletzungen der Sehnen und Muskeln ein.

Denervierung Wirbelgelenke

Dieses Schmerztherapieverfahren setzen wir in München bei chronischen Rückenschmerzen ein. Durch die Denervierung unterbrechen wir spezielle Nervenbahnen zwischen dem schmerzenden Rückenabschnitt und dem Gehirn.

Spezielle Wirbelsäulentherapie in München

Die kleinen Facettengelenke der Wirbelsäule können anhaltende Rückenschmerzen auslösen. Mittels bildgebender Verfahren können wir im Rahmen der speziellen Wirbelsäulentherapie schmerz- und entzündungsstillende Medikamente direkt in den zu behandelnden Bereich injizieren.

Akupunktur

Durch feinste Nadeln, welche die Akupunkturpunkte des Körpers aktivieren, können Schmerzen von Sitzung zu Sitzung gemildert werden. Wir arbeiten im Rahmen der Akupunktur nach der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Chirotherapie: Blockaden lösen

Unser Körper ist ein komplexes Zusammenspiel aus vielerlei Strukturen. Die Chirotherapie geht gezielt auf Blockaden, Unregelmäßigkeiten in der Körperstatik sowie Veränderungen im muskulären Bereich ein, um Schmerzen zu lösen.

Physiotherapie

Die Physiotherapie ist eine wichtige Ergänzung zur orthopädischen Behandlung. Die Ziele und Übungen der Therapie richtigen sich dabei stets nach den Beschwerden des Patienten. Im OrthoCenter München arbeiten wir mit einem Netzwerk an Physiotherapeuten.

Atlastherapie

Bei der Atlastherapie wird der erste Halswirbel vorsichtig zurück in sein ursprüngliche Position gebracht. Auf diese Weise können wir Schmerzen im Nacken, dem Rücken, Schwindel und Tinnitus wirksam behandeln.

Rehabilitation im OrthoCenter

Nach einer Verletzung, Erkrankung oder im Rahmen der Nachsorge einer Operation genießt die Rehabilitation bei uns einen hohen Stellenwert. Die Reha kann ambulant oder stationär durchgeführt werden.

Ihr Spezialist für die konservative Orthopädie in München

Ihr Spezialist für moderne konservative Orthopädie in München

PD Dr. med. Daniel P. Berthold

  • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit internationaler Ausbildung an TUM, LMU und University of Connecticut
  • Über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen und ausgezeichnete Forschung
  • Fokus auf nicht-operative Behandlung mit modernen, wirkungsorientierten Methoden zur gezielten Linderung von Beschwerden
  • Moderne konservative Therapien wie PRP, Hyaluron und Stammzellverfahren
  • Regenerative Medizin zur Förderung natürlicher Heilungsprozesse, inklusive Orthobiologie und biologischer Kombinationstherapien
  • Individuell abgestimmte Therapiepläne mit Fokus auf Schmerzreduktion, Funktionsverbesserung und schneller Rückkehr in Alltag und Sport

Stammzelltherapie in der Orthopädie: Sanfte Hilfe bei Kniearthrose & Co.

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Stammzellentherapie

Die Stammzelltherapie wird in der Orthopädie und Unfallchirurgie als ein Ansatz der regenerativen Medizin diskutiert. Insbesondere bei Arthrose, Kniearthrose, Meniskusrissen sowie weiteren degenerativen orthopädischen Erkrankungen kommt die Stammzellentherapie in Betracht. Viele Patienten informieren sich heute gezielt über Erfahrungen mit einer Stammzellenbehandlung, wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Medikamente oder klassische Injektionen nicht mehr ausreichen.


Ziel der Stammzelltherapie ist es, körpereigene biologische Heilungsprozesse zu fördern. Dabei handelt es sich nicht um eine Stammzelltransplantation im engeren Sinne und nicht um einen operativen Eingriff, sondern um eine individuell zu prüfende konservative Therapieoption.

Ihre Vorteile im OrthoCenter München

  • Internationale Spitzenorthopädie: Behandlung von Patienten aus aller Welt mit mehrsprachiger Betreuung und höchsten internationalen Standards.
  • Wissenschaftlich führende Expertise: Über hundert Publikationen und internationale Forschung garantieren evidenzbasierte Medizin auf Topniveau.
  • Moderne konservative & minimalinvasive Therapien: Regenerative Medizin wie PRP, Hyaluron oder Stammzelltherapie kombiniert mit präziser arthroskopischer Chirurgie.
  • Spezialisierung auf Schulter, Knie, Ellenbogen & Sprunggelenk: Individuelle Diagnostik und Therapie für alle wesentlichen Gelenkerkrankungen und Verletzungen.
  • Sportorthopädie auf höchstem Niveau: Moderne Behandlungskonzepte und strukturierte Return-to-Sport-Strategien für Freizeit- und Leistungssportler.
  • Premium-Privatpraxis mit persönlicher Betreuung: Kurze Wege, direkte Arztkommunikation und eine individuelle, hochwertige Begleitung über den gesamten Behandlungsverlauf.

PD Dr. med. Daniel Berthold hat sich im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit intensiv mit regenerativen Therapiekonzepten und zellbasierten Verfahren in den USA beschäftigt und verfügt über umfassende klinische Erfahrung in der differenzierten Anwendung orthopädischer Behandlungsverfahren.

Im Orthocenter München stehen eine sorgfältige Indikationsstellung, eine transparente medizinische Aufklärung sowie die konsequente Berücksichtigung der in Deutschland geltenden rechtlichen und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen im Vordergrund, um gemeinsam mit dem Patienten eine verantwortungsvolle Therapieentscheidung zu treffen.

Was ist die Stammzelltherapie?

Der Begriff „Stammzelltherapie“ wird im medizinischen Alltag häufig verwendet, ist jedoch medizinisch und rechtlich differenziert zu betrachten. Stammzellen sind undifferenzierte Vorläuferzellen, die unter bestimmten biologischen Bedingungen das Potenzial besitzen, sich in unterschiedliche spezialisierte Zelltypen zu entwickeln. Sie spielen eine zentrale Rolle bei Reparatur- und Regenerationsprozessen im menschlichen Körper. In der regenerativen Medizin wird dieses biologische Potenzial genutzt, um körpereigene Heilungsmechanismen gezielt zu unterstützen und entzündliche Prozesse zu modulieren.

Darstellung einer Stammzelle in vergrößerter Ansicht.

In der orthopädischen Anwendung in Deutschland kommen dabei vor allem autologe, aus Fettgewebe gewonnene zellreiche Fraktionen zum Einsatz, die unter anderem Vorläuferzellen sowie immunmodulatorische Komponenten enthalten. Ziel dieser Stammzellenbehandlung ist nicht der Ersatz zerstörter Gelenkstrukturen, sondern eine mögliche Reduktion von Entzündungen sowie die Unterstützung biologischer Regenerationsprozesse an Gelenken, Sehnen und knorpelnahen Strukturen. Eine vollständige Wiederherstellung stark geschädigter Gelenkflächen oder eine strukturelle Knorpelneubildung ist nach aktuellem wissenschaftlichem Stand nicht zu erwarten.

Vorteile der Stammzellentherapie bei Arthrose & Co.

Schmerzlinderung:

Durch die mögliche Modulation entzündlicher Prozesse im Gelenk- oder Sehnenbereich kann es bei ausgewählten Patienten zu einer Reduktion von Schmerzen und zu einer funktionellen Verbesserung kommen. Der Effekt ist individuell unterschiedlich.

Ergänzung oder zeitliche Alternative zu Operationen:

Die Stammzellentherapie kann in bestimmten Fällen dazu beitragen, einen operativen Eingriff hinauszuzögern oder ergänzend zu einer Operation eingesetzt zu werden. Sie stellt jedoch keinen Ersatz für notwendige operative Verfahren dar, insbesondere bei fortgeschrittenen strukturellen Schäden.

Minimalinvasiver Behandlungsansatz:

Die Behandlung erfolgt ohne größere chirurgische Eingriffe und wird in der Regel ambulant durchgeführt. Längere Ausfallzeiten sind meist nicht erforderlich, die Belastbarkeit richtet sich jedoch nach der behandelten Region und der individuellen Situation.

Verwendung körpereigener Zellen:

Da autologes Gewebe verwendet wird, gilt die Stammzellenbehandlung grundsätzlich als gut verträglich. Dennoch bestehen die üblichen Risiken einer Gewebeentnahme und Injektion, wie lokale Schmerzen, Blutergüsse, Entzündungen oder seltene Infektionen.

Ist die Stammzelltherapie in Deutschland erlaubt?

Die Stammzelltherapie in Deutschland unterliegt strengen rechtlichen Vorgaben. Selbsterneuerte oder im Labor vermehrte Stammzelltherapien sind in der Orthopädie außerhalb genehmigter klinischer Studien nicht zugelassen. In der regulären orthopädischen Praxis kommen daher ausschließlich körpereigene, minimal manipulierte zellbasierte Verfahren infrage, bei denen keine chemische, enzymatische oder genetische Veränderung der Zellen erfolgt.

Die Anwendung solcher Verfahren erfolgt im Rahmen eines individuellen ärztlichen Heilversuchs. Voraussetzung ist eine ausführliche medizinische Aufklärung über den experimentellen Charakter der Stammzelltherapie, die begrenzte wissenschaftliche Evidenz sowie mögliche Risiken und Unsicherheiten. Die Stammzelltherapie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und stellt keine garantierte Alternative zu etablierten operativen Verfahren oder einer Prothese dar.

Knie, Hüfte & Co.: Indikationen für die Stammzellentherapie

PD Dr. med. Daniel Berthold verfügt über umfassende Erfahrung in der Anwendung der Stammzellentherapie bei orthopädischen Erkrankungen. Ein Behandlungsversuch mit einer Stammzellentherapie wird vor allem bei beginnender bis mittelschwerer Arthrose des Knies, der Hüfte, der Schulter oder des Sprunggelenks diskutiert. Auch bei fokalen Knorpelschäden, bestimmten Sehnen- und Bandpathologien sowie ausgewählten Knochenheilungsstörungen wird die Stammzellentherapie wissenschaftlich untersucht.

Stammzellentherapie bei Kniearthrose

Die Stammzellentherapie bei Kniearthrose wird der Erfahrung nach vor allem bei beginnenden bis mittelschweren degenerativen Veränderungen des Kniegelenks diskutiert. Kniearthrose zählt zu den häufigsten Ursachen für chronische Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen im Alltag. Der Gelenkknorpel besitzt nur eine sehr begrenzte Regenerationsfähigkeit, sodass es im Verlauf zu einer zunehmenden Belastung des Knochens kommt.


Zellbasierte Therapieverfahren im Rahmen der Stammzellentherapie zielen darauf ab, entzündliche Prozesse im Kniegelenk zu modulieren und die biologische Umgebung des Gelenks positiv zu beeinflussen. Ziel ist keine Heilung der Arthrose und kein struktureller Knorpelersatz, sondern eine mögliche Reduktion von Schmerzen, eine Verbesserung der Funktion sowie eine Verzögerung des Fortschreitens der Beschwerden. In fortgeschrittenen Stadien kann die Stammzellentherapie symptomlindernd wirken.

Degenerativer Meniskusriss

Degenerative Meniskusrisse treten häufig im Zusammenhang mit einer beginnenden oder bestehenden Kniearthrose auf. Anders als traumatische Meniskusverletzungen entstehen sie schleichend durch alters- und belastungsbedingte Gewebeveränderungen. Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen.

Die Stammzellentherapie bei degenerativen Meniskusläsionen verfolgt keinen strukturellen Verschluss eines Risses, sondern zielt auf die Modulation entzündlicher Begleitreaktionen im Kniegelenk ab. Durch die Beeinflussung des Gelenkmilieus kann es bei ausgewählten Patienten zu einer Besserung der Symptome kommen. Die Stammzellenbehandlung stellt dabei eine ergänzende konservative Option dar und kann in bestimmten Fällen helfen, eine operative Intervention hinauszuzögern.

Arthrose des Sprunggelenks und Fußes

Arthrosen des oberen und unteren Sprunggelenks sowie der angrenzenden Fußgelenke stellen eine besondere therapeutische Herausforderung dar. Schmerzen, Instabilität und eingeschränkte Belastbarkeit wirken sich oft deutlich auf die Mobilität aus. Operative Verfahren sind in diesen Regionen häufig mit funktionellen Einschränkungen verbunden.


Die Stammzellentherapie bei Sprunggelenks- und Fußarthrose kann bei ausgewählten Patienten als schonender Therapieversuch in Betracht gezogen werden. Ziel ist eine Modulation entzündlicher Prozesse im Gelenk und eine mögliche Verbesserung der Belastbarkeit. Insbesondere bei frühen bis mittleren Arthrosestadien kann die Stammzellenbehandlung helfen, Beschwerden zu lindern und operative Maßnahmen hinauszuzögern.

Hüftarthrose

Bei der Hüftarthrose kommt es durch fortschreitenden Knorpelabbau zu tief sitzenden Leistenschmerzen, Bewegungseinschränkungen und funktionellen Einbußen im Alltag. Zellbasierte Therapien werden in frühen Stadien der Hüftarthrose untersucht, um entzündliche Prozesse zu beeinflussen und die Gelenkfunktion zu unterstützen.

Die Stammzellentherapie bei Hüftarthrose ist kein Ersatz für einen notwendigen Hüftgelenkersatz, kann jedoch bei sorgfältiger Indikationsstellung dazu beitragen, Schmerzen zu lindern und den Zeitpunkt einer Operation hinauszuzögern.

Schulterarthrose und Rotatorenmanschettenläsionen

Bei degenerativen Veränderungen des Schultergelenks sowie bei Verletzungen der Rotatorenmanschette kann die biologische Heilungsfähigkeit des Gewebes eingeschränkt sein. Während höhergradige Sehnenrisse in der Regel operativ versorgt werden, werden zellbasierte Therapien zunehmend als begleitender Ansatz untersucht.

Die Stammzellentherapie kann bei ausgewählten Patienten dazu beitragen, entzündliche Prozesse im Schultergelenk zu modulieren und die Heilungsbedingungen im Sehnen- und Gelenkgewebe zu verbessern.

Pseudoarthrosen

Pseudoarthrosen entstehen, wenn ein Knochenbruch trotz adäquater Therapie nicht ausheilt. Ursache sind häufig Durchblutungsstörungen oder ein unzureichendes regeneratives Milieu. Zellbasierte Therapien werden in diesem Zusammenhang untersucht, da sie potenziell knochenbildende und blutbildende Prozesse unterstützen können.

Osteonekrose

Bei der Osteonekrose kommt es infolge einer gestörten Blutversorgung zum Absterben von Knochengewebe. Im Frühstadium können zellbasierte Therapieverfahren dazu beitragen, regenerative Prozesse zu unterstützen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Ablauf der Stammzellentherapie

Zunächst analysiert unser Stammzellen-Experte PD Dr. Berthold Ihre Beschwerden und prüft, ob die Stammzellentherapie für Sie das Richtige ist. Gerne klärt er Ihre Fragen rund um die Behandlung und bespricht das weitere Vorgehen mit Ihnen. In seiner Sprechstunde begrüßt PD Dr. Berthold nicht nur Patientinnen und Patienten aus Deutschland, sondern auch aus den USA und Kanada. Dort ist er für seine Forschungsarbeiten rund um Stammzellen bekannt. 

Vor jeder Stammzellentnahme erfolgt eine ausführliche orthopädische Untersuchung. Das Fettgewebe wird daraufhin in geringer Menge unter örtlicher Betäubung vom Bauch- oder Hüftbereich entnommen. Die Aufbereitung erfolgt mechanisch ohne chemische oder biologische Veränderung. Anschließend werden die zellreichen Bestandteile gezielt in das betroffene Gelenk oder Gewebe injiziert.

Anwendung der Stammzelltherapie im Knie bei Arthrose in München.

Die Therapie im Überblick:

  • Krankenhausaufenthalt: nicht erforderlich, ambulante Durchführung
  • Dauer der Behandlung: in der Regel unter einer Stunde
  • Nebenwirkungen: möglich sind vorübergehende lokale Beschwerden wie ein leichtes Ziehen, Druckgefühl oder Blutergüsse an den Entnahme- und Injektionsstellen
  • Anzahl der Behandlungen: meist einmalig, abhängig von der individuellen Indikation
  • Krankschreibung: bei überwiegend sitzender Tätigkeit in der Regel nicht erforderlich
  • Gehstützen: üblicherweise nicht notwendig
  • Sportliche Belastung: leichte Aktivitäten nach wenigen Tagen möglich, stärkere Belastungen sollten individuell abgestimmt werden

Nachsorge & Rehabilitation

Nach der kleinen Fettabsaugung und Injektion der Stammzellen können Sie das behandelte Gelenk im Rahmen Ihres normalen Alltags belasten. Nur stärkere Beanspruchung sollte für 4 Wochen vermieden werden. 

Etwa ein Jahr später prüfen wir im Rahmen einer MRT-Kontrolle in unserer Praxis das Ergebnis. Es gibt beispielsweise Fälle, bei denen sich bei Knorpeldefekten der Knorpel wieder aufbaut.

Wissenschaftliche Einordnung der Behandlung

PD Dr. Berthold verfügt über langjährige klinische und wissenschaftliche Erfahrung im Bereich zellbasierter Therapien. Wesentliche Erkenntnisse stammen aus seiner Forschung an der UConn Health, Farmington, CT, USA. Dort wurden körpereigene Zellpopulationen aus Fettgewebe, Knochenmark und Schleimbeutel untersucht, insbesondere ihre Fähigkeit, Entzündungsprozesse zu modulieren und die Heilung von Sehnen und Knorpel zu unterstützen.

Aktuell gilt die Stammzellentherapie, beispielsweise bei Knieschmerzen, weiterhin als experimentelles Verfahren. Die Studienlage ist heterogen und erlaubt keine pauschalen Aussagen zur Wirksamkeit. In der klinischen Praxis berichten Patienten über eine verbesserte Belastbarkeit und eine Reduktion ihrer Beschwerden nach der Behandlung. Manche Patientinnen und Patienten berichten nicht nur von einer gesteigerten Belastungsfähigkeit, sondern können nach der Behandlung sogar wieder schmerzfrei gehen, laufen oder wandern.

Stammzellentherapie bei Arthrose und Co.: Ihre Vorteile im OrthoCenter München

Im Orthocenter München steht eine verantwortungsvolle, evidenzbasierte und rechtlich saubere Beratung zur Stammzelltherapie bei Arthrose und Knieproblemen im Vordergrund. Zellbasierte Therapien werden ausschließlich nach sorgfältiger Indikationsstellung, transparenter Aufklärung und im Rahmen eines individuellen ärztlichen Heilversuchs eingesetzt.

Wenn Sie sich über die Möglichkeiten, Erfahrungen und Kosten einer Stammzellentherapie informieren möchten, beraten wir Sie gerne persönlich in unserer orthopädischen Privatpraxis in München.

Was Sie erwartet:

  • Langjährige Erfahrung: PD Dr. Berthold ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und spezialisiert auf Sportmedizin und Traumatologie. Er hat viel zur Stammzellentherapie geforscht und war vor allem in den USA aktiv. Hier finden Sie seine Veröffentlichungen.
  • Internationales Renommee: Immer wieder kommen Patientinnen und Patienten aus dem Ausland zu uns, um sich von PD Dr. Berthold in unserer modernen Privatpraxis behandeln zu lassen.
  • Breites Leistungsspektrum: Wir kombinieren die innovative Stammzellentherapie mit präziser arthroskopischer Chirurgie.

Wenn Sie prüfen lassen möchten, ob die Stammzellentherapie in Ihrem Fall zur Schmerzreduktion geeignet ist, beraten wir Sie gerne persönlich.

Dr. Berthold mit einem Teil seines Teams.

Ihr Spezialist für moderne konservative Orthopädie in München

PD Dr. med. Daniel P. Berthold

  • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit internationaler Ausbildung an TUM, LMU und University of Connecticut
  • Über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen und ausgezeichnete Forschung
  • Fokus auf nicht-operative Behandlung mit modernen, wirkungsorientierten Methoden zur gezielten Linderung von Beschwerden
  • Moderne konservative Therapien wie PRP, Hyaluron und Stammzellverfahren
  • Regenerative Medizin zur Förderung natürlicher Heilungsprozesse, inklusive Orthobiologie und biologischer Kombinationstherapien
  • Individuell abgestimmte Therapiepläne mit Fokus auf Schmerzreduktion, Funktionsverbesserung und schneller Rückkehr in Alltag und Sport

Häufige Fragen rund um die Stammzellentherapie, Arthrose und Co.

Was kostet eine Stammzellentherapie bei Arthrose und anderen Gelenkerkrankungen?

Die Kosten einer Stammzellentherapie bei Arthrose, Kniebeschwerden oder anderen orthopädischen Erkrankungen hängen vom individuellen medizinischen Aufwand, der behandelten Region sowie dem gewählten Verfahren ab. In der Regel bewegen sich die Kosten einer Stammzellenbehandlung zwischen 2000 und 3000 Euro. Gerne erhalten Sie bei einem persönlichen Termin eine individuelle Kostenaufstellung.

Wird eine Stammzellentherapie von der Krankenkasse bezahlt?

Für gesetzlich Versicherte ist eine Kostenübernahme der Stammzellentherapie bei Arthrose in der Regel nicht vorgesehen, da es sich nicht um ein anerkanntes Standardverfahren handelt. Private Krankenversicherungen prüfen eine Kostenübernahme im Einzelfall. In manchen Fällen werden Teile der Behandlungskosten erstattet, häufig bleibt die Stammzellentherapie jedoch eine Selbstzahlerleistung.

Eine pauschale Zusage zur Kostenübernahme ist nicht möglich. Gerne stellen wir auf Wunsch medizinische Unterlagen zur Verfügung, die Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können. Die Kommunikation mit der Krankenkasse liegt jedoch bei Ihnen.

Wie lange hält eine Stammzellentherapie?

Das lässt sich nicht vorhersagen. Manche Patienten berichten innerhalb weniger Wochen über erste Veränderungen, bei anderen zeigt sich der Effekt erst später oder gar nicht. Die Dauer möglicher positiver Effekte hängt unter anderem vom Stadium der Arthrose, der mechanischen Belastung des Gelenks, Begleiterkrankungen sowie von begleitenden Maßnahmen wie Physiotherapie ab.

Ein Teil der Patienten berichtet über eine Besserung der Beschwerden über mehrere Monate, in Einzelfällen auch über einen längeren Zeitraum. Eine dauerhafte Heilung der Arthrose oder eine vollständige Knorpelregeneration ist mit der Stammzellentherapie nach aktuellem wissenschaftlichem Stand nicht möglich.

Was ist das stärkste Mittel gegen Arthrose?

Ein einzelnes „stärkstes Mittel“ gegen Arthrose gibt es nicht. Arthrose ist eine chronisch-degenerative Gelenkerkrankung, bei der der Knorpelabbau nach aktuellem wissenschaftlichem Stand nicht rückgängig gemacht werden kann. Die wirksamste Arthrosebehandlung besteht daher in einem individuell abgestimmten Gesamtkonzept, das sowohl Symptome lindert als auch das Fortschreiten der Erkrankung möglichst verlangsamt.

Zu den zentralen Bausteinen einer modernen Arthrosetherapie zählen gezielte Bewegung, Kraft- und Muskelaufbau, Gewichtsreduktion bei Überlastung, physiotherapeutische Maßnahmen, eine angepasste Schmerztherapie sowie gegebenenfalls gelenkerhaltende Injektionstherapien. In fortgeschrittenen Stadien kann ein künstlicher Gelenkersatz die Gelenkfunktion wiederherstellen und Schmerzen langfristig reduzieren.

PD Dr. med. Daniel Berthold berät Sie als ausgewiesener Arthrose-Experte gerne dazu, welche konservativen und gelenkerhaltenden Maßnahmen in Ihrem individuellen Fall sinnvoll sind. Viele Patienten profitieren von gezielten Strategien und praktischen therapeutischen Ansätzen, mit denen sich Arthrosebeschwerden oft auch ohne Operation deutlich bessern lassen oder ein operativer Eingriff hinausgezögert werden kann.

Die Stammzellentherapie kann bei ausgewählten Patienten im frühen oder mittleren Arthrosestadium als ergänzender Therapieversuch in Betracht gezogen werden. Sie kann in bestimmten Fällen dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und eine Operation zeitlich zu verschieben, ersetzt jedoch keinen notwendigen Gelenkersatz bei fortgeschrittener Gelenkzerstörung.

Für wen ist eine Stammzellentherapie bei Arthrose sinnvoll – und für wen nicht?

Eine Stammzellentherapie kann bei ausgewählten Patienten mit beginnender bis mittelschwerer Arthrose in Betracht gezogen werden, wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Training, Schmerzmedikation oder klassische Injektionen nicht ausreichend wirksam sind. Voraussetzung ist eine noch weitgehend erhaltene Gelenkmechanik ohne ausgeprägte Fehlstellungen oder massive Gelenkzerstörung.

Weniger geeignet ist die Stammzellentherapie bei fortgeschrittener Arthrose mit starkem Knorpelverlust, ausgeprägten Achsfehlstellungen oder instabilen Gelenksituationen. In solchen Fällen lässt sich durch zellbasierte Verfahren kein struktureller Schaden rückgängig machen, sodass operative Therapien langfristig die sinnvollere Option darstellen können. Eine individuelle orthopädische Beurteilung ist daher entscheidend.

Welche Risiken und Nebenwirkungen hat eine Stammzellentherapie?

Die Stammzellentherapie gilt bei sorgfältiger Durchführung und Verwendung autologen Gewebes grundsätzlich als gut verträglich. Dennoch handelt es sich nicht um eine risikofreie Behandlung. Mögliche Nebenwirkungen ergeben sich vor allem aus der Fettgewebsentnahme und der Injektion und können lokale Schmerzen, Blutergüsse, Schwellungen oder vorübergehende Entzündungsreaktionen umfassen. Infektionen sind selten, aber grundsätzlich möglich.

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass die gewünschte Wirkung ausbleiben kann. Die Stammzellentherapie kann keinen Therapieerfolg garantieren und ersetzt keine notwendigen operativen Verfahren. Eine ausführliche ärztliche Aufklärung über Risiken, Grenzen und Unsicherheiten ist daher fester Bestandteil der Behandlung.

Wie unterscheidet sich die Stammzellentherapie von PRP oder Hyaluronsäure?

PRP-Behandlungen, Hyaluronsäure-Injektionen und die Stammzellentherapie verfolgen unterschiedliche therapeutische Ansätze. PRP basiert auf der Injektion von Wachstumsfaktoren aus Blutplättchen und zielt vor allem auf eine kurzfristige Modulation von Heilungs- und Entzündungsprozessen ab. Hyaluronsäure wirkt primär biomechanisch, indem sie die Gleitfähigkeit des Gelenks verbessert.

Die Stammzellentherapie nutzt hingegen zellreiche Fraktionen aus körpereigenem Gewebe, die neben Vorläuferzellen auch immunmodulatorische Komponenten enthalten. Ziel ist eine umfassendere Beeinflussung des biologischen Gelenkmilieus. Keines dieser Verfahren kann eine Heilung der Arthrose herbeiführen. Welche Therapie im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt vom Erkrankungsstadium, der Symptomatik und den individuellen Zielen des Patienten ab.

Wie läuft die Beratung vor der Stammzellentherapie ab?

Vor einer Stammzellentherapie erfolgt stets eine ausführliche orthopädische Untersuchung mit Bewertung der Beschwerden, der Bildgebung und der funktionellen Situation des betroffenen Gelenks. Auf dieser Grundlage wird geprüft, ob ein zellbasierter Therapieversuch medizinisch sinnvoll erscheint oder ob andere konservative oder operative Maßnahmen vorzuziehen sind.

PD Dr. med. Daniel Berthold legt großen Wert auf eine transparente und realistische Beratung. Gemeinsam mit Ihnen werden die möglichen Vorteile, Risiken, Alternativen und die rechtlichen Rahmenbedingungen besprochen, sodass Sie eine informierte und verantwortungsvolle Therapieentscheidung treffen können.

Lässt sich Arthrose heilen?

Nach aktuellem medizinischem und wissenschaftlichem Kenntnisstand lässt sich Arthrose nicht heilen. Arthrose ist eine chronisch-degenerative Erkrankung des Gelenks, bei der es zu einem fortschreitenden Abbau von Gelenkknorpel sowie zu Veränderungen des Knochens, der Gelenkkapsel und der umgebenden Strukturen kommt. Dieser strukturelle Schaden kann bislang nicht rückgängig gemacht werden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Arthrose unbehandelbar ist. Ziel moderner Arthrosetherapie ist es, Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung möglichst zu verlangsamen. Viele Patienten können mit einem individuell abgestimmten Therapiekonzept über lange Zeit eine gute Lebensqualität erreichen, teilweise auch ohne operative Eingriffe.

Zu den wirksamen Maßnahmen zählen gezielte Bewegung und Muskelaufbau, Gewichtsreduktion bei Überlastung, Physiotherapie, Schmerzmedikation sowie gelenkerhaltende Injektionstherapien. Auch regenerative Ansätze wie die Stammzellentherapie werden bei ausgewählten Patienten im frühen oder mittleren Arthrosestadium untersucht, können jedoch keine Heilung der Arthrose bewirken, sondern allenfalls Symptome lindern und funktionelle Verbesserungen ermöglichen.

UNSERE MITGLIEDSCHAFTEN

Unsere Fachärzte für Orthopädie sind Mitglieder in den folgenden Gesellschaften und Organisationen. Ziel dieser Gesellschaften ist eine optimale Vernetzung der Fachärzte und der Wissenstransfer – so halten wir unser Know-How stets auf dem neuesten Stand.

Gesellschaften & Organisationen

UNSERE MITGLIED-
SCHAFTEN

Unsere Fachärzte für Orthopädie sind Mitglieder in den folgenden Gesellschaften und Organisationen. Ziel dieser Gesellschaften ist eine optimale Vernetzung der Fachärzte und der Wissenstransfer – so halten wir unser Know-How stets auf dem neuesten Stand.