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Schmerzen in der Schulter?

EINE SLAP LÄSION-OP KÖNNTE DIE LÖSUNG SEIN

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Wenn Schulterschmerzen den Alltag bestimmen

Stechender Schmerz bei bestimmten Bewegungen, plötzlicher Kraftverlust in der Schulter oder eine plötzlich eintretende Mobilitätseinschränkung – all das können mögliche Anzeichen für eine Verletzung des Labrums, einer Knorpellippe in der Schulter, sein. Für viele Patienten ist der Leidensweg lang. Es werden verschiedene konservative Therapien wie Physiotherapie, Injektionen oder Ruhigstellung ausprobiert, doch der Erfolg bleibt aus. Wenn diese Maßnahmen versagen und die Beschwerden weiterhin den Alltag einschränken, kann eine Operation die Lösung sein.

INHALTSVERZEICHNIS:

Ihre Vorteile im OrthoCenter München

  • Internationale Spitzenorthopädie: Behandlung von Patienten aus aller Welt mit mehrsprachiger Betreuung und höchsten internationalen Standards.
  • Wissenschaftlich führende Expertise: Über hundert Publikationen und internationale Forschung garantieren evidenzbasierte Medizin auf Topniveau.
  • Moderne konservative & minimalinvasive Therapien: Regenerative Medizin wie PRP, Hyaluron oder Stammzelltherapie kombiniert mit präziser arthroskopischer Chirurgie.
  • Spezialisierung auf Schulter, Knie, Ellenbogen & Sprunggelenk: Individuelle Diagnostik und Therapie für alle wesentlichen Gelenkerkrankungen und Verletzungen.
  • Sportorthopädie auf höchstem Niveau: Moderne Behandlungskonzepte und strukturierte Return-to-Sport-Strategien für Freizeit- und Leistungssportler.
  • Premium-Privatpraxis mit persönlicher Betreuung: Kurze Wege, direkte Arztkommunikation und eine individuelle, hochwertige Begleitung über den gesamten Behandlungsverlauf.

SLAP Läsion Schulter: Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Labrumriss entsteht häufig durch traumatische Verletzungen oder chronische Überbelastung der Schulter. So kann etwa ein Sturz mit ausgestreckten Armen, das Anheben schwerer Gegenstände oder auch eine ausgekugelte Schulter zur Slap Läsion führen.
  • Wenn konservative Behandlungen keine Linderung verschaffen, kann eine arthroskopische Operation helfen. Dabei wird das abgerissene Labrum mithilfe von knotenlosen Fadenankern am Glenoid, dem Schulterpfannenrand, fixiert. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 90 Prozent.
  • Eine gezielte Rehabilitation ist entscheidend für den langfristigen Erfolg, wobei Sportler nach etwa drei Monaten wieder voll belastbar sind.

Symptome einer SLAP Läsion

  • Eine SLAP-Läsion (Superior Labrum Anterior to Posterior) an der Schulter kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. Sie alle sind aber durch Schmerz oder Mobilitätseinschränkungen gekennzeichnet.
  • Ist das Labrum der Schulter gerissen, gehören Schmerzen im Oberarm (insbesondere bei Überkopfbewegungen) zu den häufigsten Beschwerden. Wenn die Gelenklippe der Schulter gerissen ist, können auch Knack- oder Schnappgeräusche während bestimmter Armbewegungen auftreten.
  • Zur Diagnosefindung wird üblicherweise ein MRT mit Kontrastmittel (Arthro-MRT) durchgeführt. So lässt sich der Zustand des Labrum glenoidale am besten beurteilen.
  • Je nach Schweregrad der Verletzung kann eine SLAP Läsion entweder konservativ behandelt werden oder eine Operation erforderlich machen. Die Heilungsdauer variiert. Eine OP mit chirurgischer Labrumfixierung führt aber meist zu den schnellsten Erfolgen.
  • Bei einer SLAP-Läsion ohne OP kann es ebenfalls zu einer spürbaren Verbesserung kommen. Die vollständige Heilung verläuft aber oft langsamer.

SLAP-Läsion Klassifikation

Die SLAP-Läsionen werden in vier Haupttypen unterteilt:

SLAP 1 Läsion

Hierbei ist das Labrum leicht ausgefranst, aber nicht abgerissen. Die Stabilität der Schulter bleibt intakt. Diese Läsion ist häufig bei älteren Menschen zu finden und verursacht in der Regel nur leichte Beschwerden, die mit konservativen Therapien wie Physiotherapie und entzündungshemmenden Medikamenten behandelt werden können.

SLAP 2 Läsion

Diese Form ist die häufigste SLAP-Läsion und ist durch die Ablösung des oberen Labrums von der Schulterpfanne gekennzeichnet. Der Bizepsanker, an dem die lange Bizepssehne am Labrum befestigt ist, wird dabei ebenfalls abgelöst. Die Folge sind Schmerzen, insbesondere bei Überkopfbewegungen, und eine Einschränkung der Schulterfunktion. Die Slap 2 Läsion Operation wird durch unseren Schulter-Spezialisten besonders häufig durchgeführt.

SLAP 3 Läsion

Hierbei handelt es sich um einen „Bucket-Handle“-Riss, bei dem ein Teil des Labrums abgerissen und ins Gelenk hineinragend ist. Im Gegensatz zur SLAP 2 Läsion bleibt der Bizepsanker jedoch intakt.

SLAP 4 Läsion

Bei dieser schwersten Form der SLAP-Läsion erstreckt sich der Riss nicht nur auf das Labrum, sondern auch auf die Bizepssehne. Eine deutlich eingeschränkte Bewegungsfunktion und starke Schmerzen sind die Folge.

Eine Labrumläsion an der Schulter muss nicht immer operiert werden. Oftmals kann eine konservative Behandlung mit Physiotherapie, Schmerzmitteln und Schonung ausreichend sein. Eine Operation ist dann sinnvoll, wenn die konservative Therapie erfolglos bleibt oder die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist – insbesondere bei sportlichen oder beruflichen Aktivitäten.

Grafik mit unterschiedlichen Ansichten einer Slap Läsion

Slap Läsion OP Ablauf

Bei uns im OrthoCenter München führt der Schulter-Experte PD Dr. med. Berthold die Operation durch. Er hat sich auf die minimal-invasive Operation der SLAP-Läsion über eine Arthroskopie spezialisiert. Hierbei wird ein kleines Instrument (Arthroskop) in das Schultergelenk eingeführt. Die Operation dauert in der Regel etwa 45 Minuten und umfasst mehrere Schritte:

1. Arthroskopie und Inspektion des Gelenks

Zu Beginn der Operation wird die Schulter mit einer speziellen Kamera (Arthroskop) untersucht. Dr. med. Berthold führt das Arthroskop durch kleine Schnitte in die Schulter ein und erhält dadurch eine direkte Sicht auf das Gelenkinnere. So kann er das Ausmaß der Labrumbeschädigung erkennen. Gleichzeitig werden angrenzende Strukturen wie die Rotatorenmanschette und der Gelenkknorpel überprüft.

2. Darstellung der Labrumschädigung

Nach der allgemeinen Inspektion wird die SLAP-Läsion (Beschädigung des oberen Labrums) detailliert dargestellt. Dr. med. Berthold lokalisiert den Riss im Labrum, der sich von der Vorder- zur Rückseite des Schultergelenks erstrecken kann. Dabei wird auch die Stabilität der Bizepssehne untersucht, da diese in der Nähe des Labrums am Glenoid befestigt ist und häufig mit betroffen ist.

3. Anfrischen der Beschädigung und des Pfannenrandes

Sobald die Läsion lokalisiert ist, erfolgt das Anfrischen der beschädigten Stelle sowie des Pfannenrands (Glenoid). Das verletzte und geschädigte Gewebe wird entfernt und die Kontaktfläche gereinigt, um eine bessere Voraussetzung für die spätere Fixation des Labrums zu schaffen.

4. Anschlingen des Labrums mit nicht-resorbierbarem Faden

Im nächsten Schritt verwendet Dr. med. Berthold ein Fadenlegeinstrument wie das Suture Lasso, um das Labrum vorsichtig mit einem nicht-resorbierbaren Faden zu umschlingen. Mit diesem Faden wird das Labrum wieder an der Schulterpfanne fixiert. Da die Fäden nicht resorbierbar sind, bleibt die Stabilisierung dauerhaft erhalten.

5. Vorbohren und Einsetzen von knotenlosen Fadenankern

Um das Labrum dauerhaft am Glenoid zu fixieren, wird die Schulterpfanne im Bereich der Läsion mit einem speziellen Bohrer vorbereitet. Kleine Löcher werden gebohrt, um Platz für die knotenlosen Fadenanker zu schaffen. Diese Fadenanker werden dann in den vorbereiteten Löchern platziert. Sie halten die Fäden, die das Labrum umschlingen, sicher und fest, ohne dass Knoten erforderlich sind. Dieses Vorgehen reduziert das Risiko von postoperativen Irritationen und sorgt für eine gleichmäßige Spannung des Labrums an der Pfanne.

6. Refixation/Verspannung des Labrums auf das Glenoid

Sobald die Fadenanker gesetzt sind, wird das Labrum durch die Zugspannung der Fäden fest an die Pfanne (Glenoid) gezogen. Dr. med. Berthold sorgt dafür, dass das Labrum in seiner natürlichen Position wieder anliegt und optimal fixiert ist.

7. Überprüfung und Abschluss

Nach der Fixation wird das Gelenk erneut arthroskopisch überprüft. So stellt Dr. Berthold sicher, dass das Labrum stabil ist und die Fadenanker korrekt platziert sind. Gemeinsam prüfen Sie mit Ihrem Arzt die Beweglichkeit der Schulter. So stellen wir sicher, dass die Fixation stabil ist. Die Schnitte in der Haut werden mit wenigen Stichen verschlossen und ein Verband wird angelegt.

Nachsorge

Nach der SLAP-Läsion-Operation sind Sie gefragt. Denn: Durch optimale Nachsorge können Sie den Heilungsprozess positiv beeinflussen.

  • Schmerzen nach der Labrum-OP können auftreten, die jedoch erfahrungsgemäß gut mit Schmerzmitteln kontrollierbar sind.
  • Die Schulter wird für etwa vier bis sechs Wochen nach der OP in einer Schlinge ruhiggestellt. Schmerzen nach der SLAP-Läsion-OP sind auch in dieser Phase normal, sollten aber allmählich abklingen.
  • Zum richtigen Zeitpunkt kann eine gezielte Physiotherapie dabei helfen, die Beweglichkeit und Kraft der Schulter schrittweise wiederherzustellen.
  • Durch konsequente Rehabilitation können Sie langfristige Einschränkungen und anhaltende Schmerzen vermeiden.
Ein Physiotherapeut hilft einer Patientin mit Streckübungen für die Schultern.

Ihr Schulterspezialist in München

PD Dr. med. Daniel P. Berthold

  • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit internationaler Ausbildung an TUM, LMU und University of Connecticut
  • Über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen und ausgezeichnete Forschung
  • Moderne konservative Therapien wie PRP, Hyaluron und Stammzellverfahren
  • Präzise minimalinvasive Chirurgie und individuelle, evidenzbasierte Therapieplanung
  • Hohe Expertise bei Instabilitäten, AC-Gelenk-Verletzungen und Rotatorenmanschettenläsionen
  • Wissenschaftlich führend im Bereich Schulterchirurgie
  • Individuelle Betreuung von Sportlern und anspruchsvollen Patienten

Erfahrungen unserer Patienten


FAQ rund um die SLAP Läsion

Was ist eine Slap Läsion?

Eine SLAP-Läsion ist eine Verletzung des oberen Teils des Schultergelenks, bei der das Labrum, eine knorpelige Struktur an der Schulterpfanne, beschädigt wird. Sie entsteht oft durch Überlastung, plötzliche Bewegungen oder Stürze. Diese Läsion kann zu Schmerzen, Instabilität und eingeschränkter Beweglichkeit in der Schulter führen, vor allem bei Überkopfbewegungen. Sportler und Personen mit körperlich belastenden Tätigkeiten sind besonders anfällig für diese Verletzung.

Wie kommt es zu einem Labrumriss?

Ein Labrumriss entsteht meist durch Verletzungen wie einem Sturz auf den ausgestreckten Arm oder durch wiederholte Überbeanspruchung der Schulter, etwa bei Überkopfsportarten wie Tennis oder Volleyball. Aber auch eine falsche Bewegung kann zu einem plötzlich auftretenden Labrumriss führen.

Labrumriss Schulter – Operieren oder nicht?

Die Entscheidung für oder gegen eine Operation hängt von verschiedenen Faktoren ab. Patienten, die nach einer konservativen Therapie weiterhin unter starken Schmerzen leiden, können von einer Operation profitieren. Besonders bei therapieresistenten Beschwerden, einer deutlichen Instabilität der Schulter oder signifikanten Einschränkungen in der Beweglichkeit, sollte eine operative Behandlung in Erwägung gezogen werden.

Die Operation wird insbesondere dann empfohlen, wenn die Instabilität der Schulter zu häufigen Ausrenkungen führt oder der Patient seine Schulterbewegungen aus Angst vor einer erneuten Luxation einschränkt.

Wie sind die Chancen einer Labrumriss Schulter Heilung nach der OP?

Die Heilungschancen nach einer Labrumriss-Operation an der Schulter sind in der Regel sehr gut. Etwa 90 % der Patienten erzielen eine vollständige Wiederherstellung, abhängig von der Schwere der Verletzung und der postoperativen Rehabilitation. Entscheidend für eine optimale Heilung ist die konsequente Nachsorge und Physiotherapie nach der Operation. Komplikationen wie vorübergehende Steifheit oder ein eingeschränkter Bewegungsradius können auftreten, klingen aber in den meisten Fällen ab.

Nach einer Slap Läsion OP – wie lange krank?

Nach einer SLAP-Läsion-Operation beträgt die Krankschreibung in der Regel vier bis sechs Wochen, abhängig von der Art der Arbeit. Bei körperlich belastenden Tätigkeiten oder Sport kann es bis zu drei Monate dauern, bis eine vollständige Belastung der Schulter wieder möglich ist.


UNSERE MITGLIEDSCHAFTEN

Unsere Fachärzte für Orthopädie sind Mitglieder in den folgenden Gesellschaften und Organisationen. Ziel dieser Gesellschaften ist eine optimale Vernetzung der Fachärzte und der Wissenstransfer – so halten wir unser Know-How stets auf dem neuesten Stand.

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