Infiltrationstherapie: Facetteninfiltration beim Spezialisten in München
Infiltration der Wirbelsäule und Gelenke
Schmerzmittel und Physiotherapie helfen nicht mehr gegen Ihre Rückenschmerzen? Dann könnte eine Infiltrationsbehandlung in Betracht kommen. Injektionen gehören vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäulenschmerzen zu den bewährten und am häufigsten angewandten Therapien. Wie läuft die Behandlung ab? Wie hoch sind die Erfolgsraten? Das OrthoCenter München gibt Ihnen im Folgenden gerne einen ersten Überblick.
Einfach erklärt: Was ist eine Infiltration an der Wirbelsäule?
Bei einer Infiltration werden Betäubungsmittel direkt in die Wirbelsäule gespritzt, um hartnäckige Rückenschmerzen zu lindern. Helfen kann sie zum Beispiel bei Bandscheibenvorfällen oder Spinalkanalstenosen.
Ihre Vorteile im OrthoCenter München
- Internationale Spitzenorthopädie: Behandlung von Patienten aus aller Welt mit mehrsprachiger Betreuung und höchsten internationalen Standards.
- Wissenschaftlich führende Expertise: Über hundert Publikationen und internationale Forschung garantieren evidenzbasierte Medizin auf Topniveau.
- Moderne konservative & minimalinvasive Therapien: Regenerative Medizin wie PRP, Hyaluron oder Stammzelltherapie kombiniert mit präziser arthroskopischer Chirurgie.
- Spezialisierung auf Schulter, Knie, Ellenbogen & Sprunggelenk: Individuelle Diagnostik und Therapie für alle wesentlichen Gelenkerkrankungen und Verletzungen.
- Sportorthopädie auf höchstem Niveau: Moderne Behandlungskonzepte und strukturierte Return-to-Sport-Strategien für Freizeit- und Leistungssportler.
- Premium-Privatpraxis mit persönlicher Betreuung: Kurze Wege, direkte Arztkommunikation und eine individuelle, hochwertige Begleitung über den gesamten Behandlungsverlauf.

Es gibt zwei Arten gängiger Infiltrationstherapien:
- PRT: Bei der periradikulären Therapie wird die Injektionsnadel in den Bereich der Nervenwurzel geführt.
- FGI: Bei der Facettengelenksinfiltration werden die Medikamente in die Facettengelenke gespritzt.
Vorteile der Infiltrationstherapie an der LWS:
- Schnelle Schmerzlinderung: Die Schmerzen lassen häufig noch am selben Tag oder in den nächsten Tagen nach. Laut einer Studie bessern sich die Beschwerden bei 71 Prozent der Betroffenen. Im Schnitt reduzieren sich die Schmerzen um rund 37 Prozent.
- Nachhaltige Effekte: Im Schnitt sind vier Sitzungen jeweils im Abstand von 7 Tagen nötig, um eine Besserung zu erzielen. Dann ist es jedoch möglich, die Reizbarkeit der Nerven längerfristig zu reduzieren, was die Beschwerden über mehrere Monate oder sogar Jahre lindern kann.
- Sicherheit: Für die exakte Platzierung der Injektionsnadel werden Durchleuchtungsgeräte oder CTs genutzt. Ernste Komplikationen sind sehr selten. Dank der zielgenauen Behandlung ist die Medikamentendosis gering.
PRT in München: Schnelle Hilfe bei Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenose
Ursache der Beschwerden sind in der Mehrzahl akute Bandscheibenvorfälle und/oder Verschleiß bedingte Einengungen des Wirbelkanals oder der Nervenaustrittsstellen, wodurch Nervenwurzeln bedrängt und gereizt werden. Mit Hilfe dünner Nadeln werden bei der PRT-Therapie die Medikamente unter Zuhilfenahme des Durchleuchtungsgerätes an die betroffene Nervenwurzel gespritzt.
Zum Einsatz kommen dabei lokale Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) und bei Bedarf auch entzündungshemmende Medikamente. Hierdurch wird die Entzündung der bedrängten Nervenwurzel bekämpft und die Beschwerden gelindert. In vielen Fällen kann mit Hilfe dieser Infiltrationsmaßnahme auch eine Operation vermieden werden.
Nach der ambulanten Einspritzung bleiben die Patienten für 30 Minuten unter Beobachtung in unseren Praxisräumen und können anschließend wieder nach Hause gehen. Oft sind mehrere Behandlungen notwendig, um die Beschwerden in ihrer Gesamtheit anhaltend zu reduzieren.
Nach Abschluss der Infiltrationsbehandlung sollten insbesondere krankengymnastische Therapiemaßnahmen fortgeführt werden, um die Rumpfmuskulatur aufzubauen und somit die Wirbelsäule dauerhaft zu stützen.
Facetteninfiltration bei Arthrose (LWS und HWS): Ablauf und Nachsorge
Die epidurale Infiltration an den kleinen Wirbelgelenken, welche aufgrund ihrer anatomischen Anordnung auch „Facettengelenke“ genannt werden, empfehlen wir zumeist dann, wenn die physikalische und schmerzmedikamentöse Therapie keine wirksame Besserung der Rückenschmerzen erbrachte.
Ursache der Beschwerden sind zumeist Überlastungsreaktionen der kleinen Wirbelgelenke oder deren vermehrte Abnutzung, die zu einer frühzeitigen Arthrose mit entzündlicher Begleitreaktion führen. Mit Hilfe dünner Nadeln werden die Medikamente unter Zuhilfenahme des Durchleuchtungsgerätes oder CTs an die betroffenen Wirbelgelenke gespritzt.
Zum Einsatz kommen dabei lokale Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) und bei Bedarf entzündungshemmende Medikamente (Kortison). Hierdurch werden die Entzündungen an den arthrotisch veränderten Wirbelgelenken bekämpft und die Beschwerden reduziert. Gerne wird auch Hyaluronsäure verwendet, die aufgrund Ihrer Viskosität die feinen Bewegungsabläufe an den Wirbelgelenken verbessert und hierdurch eine Schmerzlinderung einleitet.
Nach der ambulanten Einspritzung bleiben die Patienten für 30 Minuten unter Beobachtung in unseren Praxisräumen und können anschließend wieder nach Hause gehen. Oft sind mehrere Eingriffe notwendig, um die Beschwerden in ihrer Gesamtheit anhaltend zu reduzieren.
Nach Abschluss der Infiltrationsbehandlung sollten insbesondere krankengymnastische Therapiemaßnahmen fortgeführt werden, um die Rumpfmuskulatur aufzubauen und somit die Wirbelsäule dauerhaft zu stützen.
Ihr Spezialist für die moderne konservative Orthopädie in München
Ihr Wirbelsäulenspezialist in München
PD Dr. med. Daniel P. Berthold
- Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit internationaler Ausbildung an TUM, LMU und University of Connecticut
- Über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen und ausgezeichnete Forschung
- Moderne konservative Therapien wie PRP, Hyaluron und Stammzellverfahren
- Präzise minimalinvasive Chirurgie und individuelle, evidenzbasierte Therapieplanung
- Expertise in der Diagnostik und nicht-operativen Behandlung von Bandscheibenproblemen, Facettengelenkarthrose und ISG-Beschwerden
- Durchführung gezielter Infiltrationen wie Facetten-, ISG- und periradikulären Injektionen zur Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung
- Individuelle OP-Vermeidungsstrategien, Zweitmeinungen und evidenzbasierte Therapieplanung bei akuten und chronischen Rückenschmerzen
FAQ
Was passiert mit mir bei einer Infiltration?
Wie schmerzhaft ist eine Facetteninfiltration?
Ist es auch möglich, dass ich nach der Facetteninfiltration mehr Schmerzen habe als zuvor?
Mit welchen Risiken sind Infiltrationen verbunden?
Wie lange sollte ich liegen nach einer Infiltration?
Wie verhalte ich mich nach einer Infiltration?
Erhalte ich eine Krankschreibung nach der Facetteninfiltration?
Wie lange dauert es, bis die Infiltration wirkt?
Wie lange hält eine CT-gesteuerte Infiltration?
Wie oft kann man eine Facetteninfiltration machen?
Ist die Infiltrationstherapie eine Kassenleistung?

















