
OrthoCenter Spezialisten für Ellenbogen
Tennisarm – orthopädische Behandlung in München
Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen
Unter einem Tennisarm oder Tennisellenbogen versteht man einen schmerzhaften und entzündlichen Reizzustand der Sehnenansätze der Unterarmstreckmuskulatur am außenseitigen Knochenvorsprung (Epikondylus) des Ellenbogens. Dieser Überlastungsschaden wird auch als Epikondylitis radialis bzw. lateralis bezeichnet. Infolge chronischer Überlastung durch Beruf oder Sport kommt es zu kleinen Mikrorissen an den Sehnenansätzen, welche die Entzündung verursachen. Zu unterscheiden ist der Tennisarm vom Golferarm oder Golferellenbogen. In diesem Fall sind die Sehnenansätze der Unterambeugemuskulatur am innenseitigen Knochenvorsprung des Ellenbogens betroffen (Epikondylitis ulnaris bzw. medialis).
Behandlung einer Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen in München
Je nach Ursache einer Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen bieten sich mehrere Therapieverfahren an.
Die konservative Behandlung umfasst folgende Maßnahmen:
- Ruhigstellung mittels Schiene oder Gipsverband
- Entzündungshemmende Medikamente
- Krankengymnastik
- Physikalische Therapie: Kälte- oder Wärmebehandlung, Elektrotherapie, Ultraschall
- Punktion oder Kortisoninjektion
- Stoßwellenbehandlung
Geht die Entzündung mit den genannten Maßnahmen nicht zurück oder beginnt sich eine eitrige Bursitis herauszubilden, wird eine operative Sanierung notwendig. Dabei wird die Flüssigkeit (Eiter) entlastet oder der Schleimbeutel vollständig entfernt (Bursektomie).
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Ursachen
Beim Tennisarm – wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Verletzung oder Überlastung des außenseitigen Ellenbogens, welche v.a. Tennisspieler betrifft. Aber auch andere Sportarten sowie erhöhte berufliche Exposition können zu einer Überbeanspruchung der Sehnenansätze führen. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Sehnenansatzentzündung am innenseitigen Ellenbogen, auch Golferarm genannt.
Symptome
Betroffene Patienten mit einem Tennisarm oder Epikondylitits radialis haben Schmerzen beim kraftvollen Einsatz ihrer Hand. Intensives Händeschütteln oder selbst das Halten eines nur leichten Gegenstandes sind äußerst schmerzhaft und sind zum Teil nicht mehr möglich. Gleichzeitig kann sich bei manueller Belastung eine Beschwerdezunahme über dem äußeren Knochenvorsprung am Ellenbogen einstellen. Ähnliches gilt für den Golferellenbogen. Hier sind die Beschwerden aber über dem „innenseitigen“ Knochenvorsprung des Ellenbogens lokalisiert.


Wie sieht ein Tennisarm aus?
Der menschliche Arm wird mit einem Fokus auf das Phänomen des „Tennisarms“ dargestellt. Der Tennisarm, auch als laterale Epikondylitis bezeichnet, ist eine häufige Erkrankung, die durch Überbeanspruchung der Streckmuskeln im Unterarm entsteht. Diese Muskeln sind am Oberarmknochen verankert und erstrecken sich über die Sehne bis zum Unterarm. Eine übermäßige Belastung dieser Muskulatur, wie sie beispielsweise beim Tennis spielen auftreten kann, führt zu Schmerzen im Bereich des Ellbogens. Besonders betroffen sind dabei die Sehnen, die an der Außenseite des Ellbogens verlaufen. Diese Schmerzen werden durch eine Entzündung oder Reizung dieser Sehnen verursacht, die als „Laterale Epikondylitis“ markiert ist.
Ihr Ellenbogenspezialist in München
PD Dr. med. Daniel P. Berthold
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