Endlich wieder gesund laufen!

Der Hallux valgus – auch Schiefzehe oder Schiefstand der Großzehe genannt – ist Ausdruck einer gestörten Biomechanik des Fußes. Dieser orthopädischen Problematik liegt eine Abweichung (Valgusfehlstellung) des ersten Mittelfußknochens zu Grunde, welche zur charakteristischen X-oder Valgusfehlstellung der Großzehe führt. Eine ästhetische Beeinträchtigung des Fußes sowie belastungsabhängige Beschwerden sind die Folgen dieser Großzehenfehlbildung. Ob aus ästhetischen oder funktionellen Gründen: Der Behandlung einer Schiefzehe geht immer eine ausführliche Untersuchung und ein eingehendes Beratungsgespräch voraus.
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Ursachen

Verursacht wird der Hallux valgus oder Schiefstand der Großzehe zumeist durch das jahrelange Tragen eines falschen Schuhwerks. Spreizfußfehlstellung sowie eine konstitutionelle und genetisch bedingte Disposition sind weitere relevante Faktoren. Infolgedessen ziehen die Sehnen nicht mehr direkt über das Großzehengrundgelenk, sondern nach außen verlagert und führen somit charakteristischen X- oder Valgusfehlstellung der Großzehe. Hierdurch kommt es an der Innenseite des Großzehengrundgelenkes vielfach zu einem Hervortreten des Knochens mit konsekutiver Ausbildung einer schmerzhaften Schleimbeutelentzündung (Bursitis). Folgen der Schiefzehe sind kontrakte Beugesehnen der unmittelbar benachbarten kleineren Zehen. Diese werden als Hammer- oder Krallenzehen bezeichnet.


Symptome

Ein Hallux valgus ist aufgrund der für die Erkrankung typischen Beschwerden einfach zu diagnostizieren. Neben der x-förmigen Abweichung der Großzehe stehen Symptome wie Rötung, ein vergrößerter Großzehenballen und belastungsabhängige Beschwerden im Vordergrund. Auch die Beweglichkeit der Großzehe kann eingeschränkt sein. Konsekutive Fehlstellungen der benachbarten Zehen 2-4 sowie Schwielenbildung sind sichtbaren Folgen der Schiefzehe. Meist genügt ein Blick auf die Fehlstellung durch einen Orthopäden. Röntgenaufnahmen ermöglichen die genaue Beurteilung der Fußfehlstellung und des eingetretenen Gelenkverschleißes.


Behandlung

Im Anfangsstadium kann ein Hallux valgus mit konservativen Maßnahmen gut behandelt werden, insbesondere dann, wenn keine Beschwerden vorliegen. Zum Einsatz kommen spezielle orthopädische Einlagen, aber auch die Umstellung auf flaches Schuhwerk mit ausreichend Freiraum für die Zehen, Fußgymnastik und Barfußlaufen sind sinnvoll. Eine operative Behandlung ist bei fortschreitender Schiefzehe mit Fußschmerzen und Entzündung angeraten. Je später eine Korrektur des Hallux valgus erfolgt, desto gravierender sind mögliche Folgeschäden mit Arthrose des Großzehengrundgelenkes bzw. Ausbildung von Hammer- oder Krallenzehen der benachbarten Zehen 2-4. Fast alle Operationsmethoden beinhalten eine Durchtrennung (Osteotomie) des ersten Mittelfußknochens, z.B. Scarf-Osteotomie. Die beiden Teile des Mittelfußknochens werden nach Korrektur mittels Schrauben wieder miteinander fixiert. Die Nachbehandlung erfolgt in einem Vorfußentlastungsschuh.


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