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Schnelle Behandlung der Ischialgie

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Was hilft bei Ischiasschmerzen?

Ein Ziehen in der Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung ins Bein kann Anzeichen eines gereizten Ischiasnervs sein. Die Schmerzen können sehr heftig sein, aber Sie sind ihnen nicht ausgeliefert. Im OrthoCenter München erstellen wir für jeden Patienten eine individuelle Diagnostik und besprechen die Befunde persönlich mit Ihnen. Nach unserer Philosophie „konservativ vor operativ“ setzen wir zunächst auf eine Kombination bewährter, moderner Therapieansätze, die in vielen Fällen schnell Linderung verschaffen. Die Prognose ist meist gut!

Ischialgie behandeln: Das Wichtigste in Kürze

Die Behandlung der Ischialgie ist zunächst konservativ. Dazu gehören Bewegung, gezielte Übungen und eine medikamentöse Schmerztherapie. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden kommen auch Infiltrationen infrage. Eine Operation ist nur selten erforderlich.

Ischianerv als Grafik.

Wann zum Arzt bei Beschwerden im Rücken?

Ischiasschmerzen sind meist harmlos und bessern sich von selbst, was jedoch einige Wochen bis Monate dauern kann. Aber keine Sorge, Sie müssen nicht mit ständigen Schmerzen leben, die Ihren Alltag einschränken. Suchen Sie unsere Praxis gerne jederzeit auf, wenn Sie eine Behandlung wünschen. Gerade bei sehr starken Schmerzen ist eine Abklärung sinnvoll. 

In seltenen Fällen können ähnliche Beschwerden jedoch auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen, die eine schnelle medizinische Behandlung erfordert.

Eine sofortige ärztliche Abklärung ist insbesondere notwendig bei:

  • zunehmender Muskelschwäche oder Lähmungserscheinungen in einem oder beiden Beinen
  • ausgeprägten Taubheitsgefühlen im Genital-, Gesäß- oder Leistenbereich
  • Problemen beim Wasserlassen oder Stuhlgang oder einem Verlust der Blasen- oder Darmkontrolle
  • starken oder plötzlich zunehmenden Schmerzen, insbesondere nach einem Unfall oder einer Verletzung
  • Fieber, Schüttelfrost oder Nachtschweiß in Verbindung mit Rücken- oder Beinschmerzen
  • unerklärlichem Gewichtsverlust oder ausgeprägter allgemeiner Schwäche

Wann sind Ischiasschmerzen ein Notfall?

Insbesondere die Kombination aus Beinschwäche, Taubheitsgefühlen im Genital- oder Analbereich sowie Störungen der Blasen- oder Darmfunktion kann auf ein Kauda-Syndrom hinweisen. Dabei werden Nerven im unteren Wirbelsäulenbereich stark komprimiert. Ein solcher Notfall muss unverzüglich behandelt werden, um dauerhafte Nervenschäden zu verhindern.

Ihre Vorteile im OrthoCenter München

  • Internationale Spitzenorthopädie: Behandlung von Patienten aus aller Welt mit mehrsprachiger Betreuung und höchsten internationalen Standards.
  • Wissenschaftlich führende Expertise: Über hundert Publikationen und internationale Forschung garantieren evidenzbasierte Medizin auf Topniveau.
  • Moderne konservative & minimalinvasive Therapien: Regenerative Medizin wie PRP, Hyaluron oder Stammzelltherapie kombiniert mit präziser arthroskopischer Chirurgie.
  • Spezialisierung auf Schulter, Knie, Ellenbogen & Sprunggelenk: Individuelle Diagnostik und Therapie für alle wesentlichen Gelenkerkrankungen und Verletzungen.
  • Sportorthopädie auf höchstem Niveau: Moderne Behandlungskonzepte und strukturierte Return-to-Sport-Strategien für Freizeit- und Leistungssportler.
  • Premium-Privatpraxis mit persönlicher Betreuung: Kurze Wege, direkte Arztkommunikation und eine individuelle, hochwertige Begleitung über den gesamten Behandlungsverlauf.

Jeder Patient ist anders. Deshalb entwickelt unser erfahrener Facharzt PD Dr. Berthold gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept, das genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Sie erwartet evidenzbasierte Orthopädie auf internationalem Niveau.

Wichtige Elemente sind häufig entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen, um die Beschwerden schnell zu lindern. Auch eine physiotherapeutische Behandlung mit schmerzangepasstem Training ist häufig sinnvoll, damit Sie schnell wieder auf die Beine kommen. Eine übermäßige Schonung wird bei Ischialgie nicht empfohlen – allerdings sollten Bewegungen an Ihre Möglichkeiten angepasst werden. Infiltrationen wiederum können helfen, die Schmerzen so weit zu reduzieren, dass Sie Physiotherapie in Anspruch nehmen können. In manchen Fällen kann auch eine Eigenblutbehandlung ausprobiert werden. Eine Operation ist im OrthoCenter München nur die allerletzte Lösung, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind oder keinen Erfolg versprechen.

Erstgespräch mit einem Patienten
Infiltration.

Bei starken Ischiasschmerzen können gezielte Infiltrationen eine Möglichkeit sein, die Beschwerden bereits am selben Tag oder im Lauf der nächsten Tage zu lindern. Dabei wird ein Medikament direkt in die Nähe der gereizten oder entzündeten Nervenwurzel eingebracht. Zum Einsatz kommen meist ein Lokalanästhetikum und ein entzündungshemmendes Kortisonpräparat.

Das Lokalanästhetikum kann den Schmerz kurzfristig reduzieren, während Kortison die Entzündungsreaktion an der betroffenen Nervenwurzel hemmt. Ziel ist es, die Beschwerden so weit zu lindern, dass wieder mehr Bewegung möglich ist und beispielsweise eine gezielte Physiotherapie begonnen oder fortgeführt werden kann. Eine Infiltration behandelt jedoch nicht die eigentliche Ursache der Nervenreizung, etwa einen Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanalstenose, und ersetzt keine notwendige Rehabilitation.

Eine Infiltration kommt insbesondere bei starken radikulären Schmerzen infrage, die von einer gereizten Nervenwurzel ausgehen und vom Rücken oder der Gesäßmuskulatur ins Bein ausstrahlen. Voraussetzung ist, dass die Beschwerden und die neurologische Untersuchung zu einem entsprechenden Befund in der Bildgebung passen.

Bei reinem Rückenschmerz ohne Ausstrahlung ins Bein ist eine solche Behandlung in der Regel weniger geeignet. Auch bei fortschreitenden Lähmungserscheinungen, ausgeprägten neurologischen Ausfällen oder Störungen der Blasen- und Darmfunktion darf eine Infiltration eine adäquate Behandlung nicht verzögern.

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Die Behandlung erfolgt unter bildgebender Kontrolle, sodass die Nadel präzise an die betroffene Nervenwurzel geführt werden kann. Welcher Zugangsweg gewählt wird, hängt unter anderem von der betroffenen Wirbelsäulenregion, der Ursache der Nervenreizung und den individuellen anatomischen Gegebenheiten ab.

Die Wirkung des Lokalanästhetikums kann bereits kurz nach der Behandlung einsetzen. Die entzündungshemmende Wirkung des Kortisons entwickelt sich im weiteren Verlauf. Wie lange die Beschwerdelinderung anhält, ist individuell unterschiedlich. Oft sind es mehrere Wochen. 

Überblick:

  • Krankenhausaufenthalt: nein
  • Krankschreibung: nur in Ausnahmefällen
  • Schwere Lasten heben: ab zwei Tagen nach der Behandlung
  • Anzahl der Behandlungen: bei Bedarf mehrere, z.B. vier im Abstand von je einer Woche

Eine periradikuläre Therapie (PRT) ist eine spezielle Form der Infiltration, bei der die betroffene Nervenwurzel ganz gezielt behandelt wird. Unter CT-Kontrolle wird eine Kombination aus Lokalanästhetikum und Kortison direkt in die Nähe der gereizten Nervenwurzel injiziert.

Durch die präzise Platzierung kann eine hohe Wirkstoffkonzentration unmittelbar am Ort der Beschwerden erreicht werden. Dadurch lassen sich Schmerzen und Entzündungsreaktionen gezielt beeinflussen, ohne den gesamten Körper unnötig mit Medikamenten zu belasten.

Nach der Behandlung können vorübergehend Taubheitsgefühle oder eine leichte Muskelschwäche auftreten. Diese Begleiterscheinungen sind in der Regel vorübergehend und klingen wieder ab.

Eine Auswertung von 17 Studien zeigt: Die Beschwerden waren nach sechs Wochen und teilweise auch nach drei Monaten etwas geringer als bei einer Placebo-Behandlung. Auch die Bewegungseinschränkung verbesserte sich kurzfristig leicht. Die Wirkung ist allerdings nicht bei allen Patienten gleich und tritt nicht immer ein. Die Spritze in der Region des Ischiasnervs sollte als Bestandteil eines umfassenden Behandlungskonzepts verstanden werden und nicht als dauerhafte Heilung der Ursache.

Eine Operation kann bei einer Ischialgie erforderlich werden, wenn ein Bandscheibenvorfall eine Nervenwurzel stark einengt und die Beschwerden trotz konservativer Behandlung bestehen bleiben. Dabei wird das Bandscheibengewebe entfernt, das den Nerv belastet.

Ihr Spezialist für moderne konservative Orthopädie in München

PD Dr. med. Daniel P. Berthold

  • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit internationaler Ausbildung an TUM, LMU und University of Connecticut
  • Über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen und ausgezeichnete Forschung
  • Fokus auf nicht-operative Behandlung mit modernen, wirkungsorientierten Methoden zur gezielten Linderung von Beschwerden
  • Moderne konservative Therapien wie PRP, Hyaluron und Stammzellverfahren
  • Regenerative Medizin zur Förderung natürlicher Heilungsprozesse, inklusive Orthobiologie und biologischer Kombinationstherapien
  • Individuell abgestimmte Therapiepläne mit Fokus auf Schmerzreduktion, Funktionsverbesserung und schneller Rückkehr in Alltag und Sport

Was tun bei Ischiasschmerzen? Ihre Fragen, unsere Antworten

Was ist eine Ischialgie?

Typische Ischias-Symptome sind Schmerzen, die durch eine Reizung oder Kompression des Ischiasnervs beziehungsweise einer seiner Nervenwurzeln entstehen. Typisch sind Schmerzen im unteren Rücken oder Gesäß, die in das Bein und teilweise bis in den Fuß ausstrahlen. Begleitend können Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Muskelschwäche auftreten.

Was löst eine Ischialgie aus?

Die häufigste Ursache von Ischiasschmerzen ist ein Bandscheibenvorfall, bei dem Bandscheibengewebe auf eine Nervenwurzel drückt. Weitere mögliche Ursachen sind Einengungen der Nervenaustrittsstellen oder des Spinalkanals, Verschleißveränderungen der Wirbelsäule und Wirbelgleiten. Seltener können Entzündungen des Ischiasnervs, muskuläre Verspannungen oder andere Erkrankungen die Beschwerden verursachen. 

Welcher Arzt kann bei „Ischias“ helfen?

Bei Ischiasschmerzen im Bein können Sie sich entweder an Ihren Hausarzt oder direkt an einen Orthopäden wenden. Bei starken neurologischen Ausfällen oder Verdacht auf einen schweren Bandscheibenvorfall ist eine zeitnahe fachärztliche Untersuchung erforderlich. PD Dr. Berthold steht für moderne, evidenzbasierte Orthopädie auf internationalem Niveau und ist gerne für Sie da! 

Wie wird Ischialgie diagnostiziert?

Zur Beurteilung führt PD Dr. Berthold zunächst ein ausführliches Gespräch und eine körperliche sowie orthopädische Untersuchung durch. Dabei werden unter anderem Beweglichkeit, Reflexe, Kraft und Sensibilität geprüft. Je nach Befund können anschließend bildgebende Verfahren wie MRT oder Röntgenuntersuchungen notwendig sein.

Hexenschuss oder Ischias?

Ein Hexenschuss verursacht meist plötzlich auftretende Schmerzen im unteren Rücken. Bei einer Ischialgie strahlen die Schmerzen typischerweise vom unteren Rücken oder Gesäß ins Bein aus, häufig bis unterhalb des Knies. Zusätzlich können Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Muskelschwäche auftreten.

Ischias oder Bandscheibe: Mit welchem Test kann ich herausfinden, wo das Problem liegt?

Der Lasègue-Test kann Hinweise auf eine Reizung einer Nervenwurzel geben, beweist aber keinen Bandscheibenvorfall. Dabei wird das gestreckte Bein angehoben. Treten dabei typische ausstrahlende Beinschmerzen auf, spricht dies für eine Nervenreizung. Die Ursache lässt sich erst durch die gesamte Untersuchung beurteilen. Manchmal sind auch degenerative Veränderungen das Problem.

Wie bekomme ich den Schmerz bei Ischiasnerv am schnellsten weg?

Am wichtigsten ist, möglichst aktiv zu bleiben und normale Alltagsaktivitäten soweit möglich fortzuführen, um einen Teufelskreis aus Schmerzen zu vermeiden. Längere Bettruhe wird nicht empfohlen. Wärme oder Kälte können die Beschwerden lindern. Schmerzmittel (Analgetika) können ebenfalls schnell helfen – genau wie Infiltrationen.

Was kann ich als Patient selbst gegen die Ischiasschmerzen (Ischialgie) tun?

Bei einer unkomplizierten Ischialgie ist es meist sinnvoll, in Bewegung zu bleiben und längere Bettruhe zu vermeiden. Leichte Alltagsaktivitäten und individuell geeignete Übungen können die Genesung unterstützen. Wärme empfinden manche Patienten als angenehm, auch Kälte kann helfen. Bei stärkeren oder anhaltenden Beschwerden sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Bei Lähmungserscheinungen, Taubheit im Genitalbereich oder Problemen mit Blase oder Darm ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.
Wichtig ist auch: Verzichten Sie auf alles, was den Schmerz verstärkt, zum Beispiel intensiven Sport.

Was sollte man bei Ischialgie nicht machen?

Vermeiden Sie längeres Sitzen oder Liegen und vollständige Schonung. Passen Sie Ihre Bewegungen an Ihre aktuellen Möglichkeiten an und achten Sie darauf, dass sie Ihre Beschwerden nicht verschlimmern. Bei Taubheitsgefühlen im Genitalbereich, Problemen mit Blase oder Darm oder zunehmender Beinschwäche ist eine sofortige medizinische Abklärung notwendig.

Wann geht Ischialgie weg?

Eine Ischialgie bessert sich häufig innerhalb von einigen Tagen bis einigen Wochen. Meist dauert die Heilung vier bis acht Wochen. Der individuelle Verlauf hängt unter anderem von Ursache und Ausprägung der Beschwerden ab. Im Rahmen einer professionellen Behandlung können die Beschwerden aber oft schon nach wenigen Tagen etwas nachlassen.

Was hilft bei chronischen Ischiasschmerzen?

Bei länger anhaltenden Ischiasschmerzen sollte zunächst die Ursache ärztlich geklärt werden. Regelmäßige Bewegung, Vermeidung einer monotonen Körperhaltung und individuell angepasste Übungen oder Krankengymnastik können helfen. Bei starken, anhaltenden Beschwerden können je nach Ursache weitere Behandlungen infrage kommen, etwa eine gezielte Injektion oder – selten – eine Operation.

Wie lange wirkt eine Spritze bei Ischias?

Das hängt vom verwendeten Medikament und der Ursache der Beschwerden ab. Kortison-Injektionen können bei bestimmten Formen von Ischialgie kurzfristig Schmerzen lindern. Die Wirkung kann Wochen bis Monate anhalten, ist aber individuell unterschiedlich und nicht bei jedem Patienten gegeben.

UNSERE MITGLIEDSCHAFTEN

Unsere Fachärzte für Orthopädie sind Mitglieder in den folgenden Gesellschaften und Organisationen. Ziel dieser Gesellschaften ist eine optimale Vernetzung der Fachärzte und der Wissenstransfer – so halten wir unser Know-How stets auf dem neuesten Stand.

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