Schonende Arthrosebehandlung ohne OP

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Arthroseschmerzen gezielt behandeln

Arthrose ist heute eine der häufigsten Ursachen für chronische Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und den Verlust von Lebensqualität. Lange Zeit galt sie als reiner Verschleißprozess mit einer scheinbar unausweichlichen Konsequenz: Schmerzmittel, Injektionen zur kurzfristigen Linderung und am Ende die Operation. Dieses Bild ist wissenschaftlich überholt.

Moderne Medizin versteht Arthrose nicht mehr als bloßes Abnutzen von Knorpel, sondern als komplexe Erkrankung des gesamten Gelenkorgans. Knorpel, Knochen, Synovia (Gelenkschmiere), Kapsel, Muskulatur, Stoffwechsel und entzündliche Prozesse im Zentralen Nervensystem greifen ineinander. Genau hier setzt die moderne nicht operative Arthrosetherapie an.

Im OrthoCenter München ist PD Dr. med. Daniel Berthold auf die evidenzbasierte gelenkerhaltende Behandlung von Arthrose spezialisiert. Ziel ist es, Schmerzen nachhaltig zu reduzieren, Entzündungsprozesse zu modulieren, biomechanische Fehlbelastungen zu korrigieren und die Funktion betroffener Gelenke möglichst langfristig zu erhalten. In vielen Fällen lässt sich so eine Operation vermeiden oder über Jahre hinauszögern.

Im Mittelpunkt steht kein Standardprotokoll, sondern ein individuell entwickeltes Therapiekonzept, das medizinische Diagnostik, moderne konservative Verfahren, orthobiologische Ansätze und funktionelle Therapie intelligent kombiniert. Besonders in frühen und mittleren Stadien der Arthrose, in ausgewählten Fällen auch bei fortgeschrittener Erkrankung, ist eine konsequent umgesetzte konservative Therapie medizinisch sinnvoll und leitliniengerecht.

Diese Seite gibt Ihnen einen wissenschaftlich fundierten Überblick darüber, wann eine Arthrosebehandlung ohne OP sinnvoll ist, welche Verfahren heute tatsächlich wirksam sind und wie moderne Arthrosetherapie in spezialisierten Zentren umgesetzt wird.

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In den meisten Fällen beginnt die Therapie der Beschwerden mit einer Beratung und konservativen Verfahren. Maßnahmen, die Sie selbst ergreifen können, stehen dabei an erster Stelle – etwa mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Hilfreich sind auch Physiotherapie, Schmerzmittel oder Injektionen etwa mit Eigenblut oder Hyaluron. Erst wenn dieses Behandlungsprogramm drei bis sechs Monate lang keine Erfolge erzielt hat, kommt eine OP in Betracht, um die Symptome zu lindern.

Erstgespräch mit einem Patienten

Ihr aktiver Beitrag: Bewegung, Belastungssteuerung und Stoffwechsel als therapeutische Faktoren

Nach einer präzisen medizinischen Diagnostik entwickelt PD Dr. med. Daniel Berthold gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Therapiekonzept. Ein zentraler Bestandteil jeder modernen Therapie der degenerativen Abnutzung ist dabei Ihr aktiver Beitrag. Denn der Verlauf der Arthrose wird nicht allein durch strukturelle Veränderungen bestimmt, sondern in hohem Maß durch Belastungsmuster, muskuläre Stabilität, Stoffwechselprozesse und entzündliche Regulation. Auf all diese Faktoren lässt sich gezielt Einfluss nehmen, um eine Besserung zu erzielen. Unser Arthrose-Experte PD Dr. med. Daniel Berthold ermutigt hierbei alle Patienten, aktiv Sport zu machen.

Körpergewicht und Gelenkstoffwechsel

Ein erhöhtes Körpergewicht ist einer der am besten belegten beeinflussbaren Risikofaktoren für die Entstehung und das Fortschreiten der Arthrose, insbesondere an Knie-, Hüft- und Sprunggelenken. Jedes zusätzliche Kilogramm erhöht nicht nur die mechanische Last, sondern beeinflusst auch entzündliche Stoffwechselprozesse im Gelenk. Bereits eine moderate Gewichtsreduktion kann nachweislich Schmerzen senken, die Funktion verbessern und die Belastbarkeit der Gelenke erhöhen. Im Mittelpunkt stehen dabei keine kurzfristigen Diäten, sondern realistische medizinisch begleitete Veränderungen.

Gezielte Bewegung als Therapie

Das arthrotisch veränderte Gelenk ist auf regelmäßige, richtig dosierte Bewegung angewiesen. Moderne Studien zeigen eindeutig, dass gezielte Bewegungstherapie einer der wirksamsten Faktoren in der Arthrosebehandlung ist. Sie verbessert die die Ernährung der Gelenke, reduziert entzündliche Aktivität, stabilisiert die gelenkführende Muskulatur und wirkt sich positiv auf Schmerzverarbeitung und Belastbarkeit aus. Entscheidend ist nicht möglichst viel Aktivität, sondern die richtige Form, Intensität und Progression. Diese Faktoren werden an Ihr Arthrosestadium, Ihre Beschwerden und Ihre persönlichen Ziele angepasst. Besonders geeignet sind gelenkschonende Ausdauer- und Koordinationsformen wie Radfahren, Schwimmen, Aquatraining, Nordic Walking, Tanzen oder medizinisch angeleitete Kräftigungsprogramme.

Belastung intelligent steuern statt vermeiden

Nicht Bewegung an sich schadet dem arthrotischen Gelenk, sondern unpassende, einseitige oder dauerhaft überfordernde Belastungsmuster. Ziel moderner Arthrosetherapie ist daher nicht Schonung, sondern intelligente Belastungssteuerung. Dazu gehören regelmäßige Positionswechsel im Alltag, der Abbau monotoner Dauerbelastungen, ergonomische Anpassungen und der gezielte Aufbau belastbarer Muskulatur. Hochstoßende, sehr kraftintensive oder schlecht kontrollierte Bewegungen über längere Zeiträume sollten individuell geprüft und gegebenenfalls modifiziert werden. In der Praxis bedeutet das nicht Verzicht, sondern Anpassung und strukturierten Belastungsaufbau.

Ernährung und entzündliche Regulation

Eine spezielle „Arthrosediät“ existiert aus wissenschaftlicher Sicht nicht. Gut belegt ist jedoch, dass Stoffwechselgesundheit und entzündliche Regulation den Verlauf degenerativer Gelenkerkrankungen beeinflussen. Eine ausgewogene, überwiegend pflanzliche Ernährung mit hohem Anteil an Gemüse, Obst, hochwertigen Fetten (Omega-3) und ausreichender Proteinzufuhr kann entzündliche Prozesse günstig modulieren und die körperliche Belastbarkeit unterstützen. In der klinischen Praxis bewährt sich insbesondere eine Ernährung, die stark verarbeitete Produkte, übermäßigen Zucker- und Alkoholkonsum reduziert und den Fokus auf natürliche, nährstoffreiche Lebensmittel legt.

Im OrthoCenter München wird dieser Ansatz durch eine gezielte Labor- und Stoffwechseldiagnostik ergänzt. Hierzu gehören bei entsprechender Indikation auch Mikro- und Makronährstoffanalysen, einschließlich der Bestimmung relevanter Fettsäureprofile wie Omega-3-Index, Vitamin-D-Status, Entzündungsmarker und weiterer leistungs- und regenerationsrelevanter Parameter. Solche Analysen werden in der Sportorthopädie seit Jahren als Grundlage für eine Ernährungsberatung eingesetzt, um Regeneration, Belastbarkeit und Gewebeadaptation zu optimieren. Sie lassen sich sinnvoll auch in die individuelle Arthrosetherapie und in Maßnahmen zur Prävention integrieren.

Auf dieser Grundlage können Ernährungsempfehlungen und gegebenenfalls Supplementstrategien nicht pauschal, sondern nur personalisiert abgeleitet werden. Ziel ist es nicht, Arthrose „wegzuessen“, sondern systemische Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass entzündliche Prozesse günstig moduliert, Heilungsmechanismen unterstützt und die körperliche Belastbarkeit verbessert werden.

Ihre Vorteile im OrthoCenter München

  • Internationale Spitzenorthopädie: Behandlung von Patienten aus aller Welt mit mehrsprachiger Betreuung und höchsten internationalen Standards.
  • Wissenschaftlich führende Expertise: Über hundert Publikationen und internationale Forschung garantieren evidenzbasierte Medizin auf Topniveau.
  • Moderne konservative & minimalinvasive Therapien: Regenerative Medizin wie PRP, Hyaluron oder Stammzelltherapie kombiniert mit präziser arthroskopischer Chirurgie.
  • Spezialisierung auf Schulter, Knie, Ellenbogen & Sprunggelenk: Individuelle Diagnostik und Therapie für alle wesentlichen Gelenkerkrankungen und Verletzungen.
  • Sportorthopädie auf höchstem Niveau: Moderne Behandlungskonzepte und strukturierte Return-to-Sport-Strategien für Freizeit- und Leistungssportler.
  • Premium-Privatpraxis mit persönlicher Betreuung: Kurze Wege, direkte Arztkommunikation und eine individuelle, hochwertige Begleitung über den gesamten Behandlungsverlauf.
Frau während der Physiotherapie.

Die Physiotherapie (früher „Krankengymnastik“) ist ein zentraler Bestandteil jeder evidenzbasierten Arthrosetherapie. Sie wirkt nicht nur symptomlindernd, sondern beeinflusst nachweislich die Belastbarkeit, Stabilität und Funktionsfähigkeit arthrotischer Gelenke. Entscheidend ist dabei eine individuell angepasste Herangehensweise, da Arthrose nicht nur radiologisch, sondern vor allem funktionell sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.

Im Mittelpunkt stehen therapeutische Übungsprogramme, die gezielt Kraft, neuromuskuläre Ansteuerung, Beweglichkeit und Gelenkstabilität verbessern. Studien zeigen, dass strukturierte Kräftigungs- und Koordinationstherapie Schmerzen reduzieren, die Gelenkfunktion verbessern und die Alltagsbelastbarkeit deutlich erhöhen können. Dabei geht es nicht um unspezifisches Training oder Gymnastik, sondern um medizinisch gesteuerte Programme, die auf das betroffene Gelenk, bestehende Fehlbelastungen und individuelle Ziele abgestimmt werden.

Ergänzend kommt manuelle Therapie zum Einsatz, um Bewegungseinschränkungen zu lösen, muskuläre Dysbalancen zu reduzieren und schmerzhafte Spannungsmuster zu normalisieren. Physikalische Maßnahmen wie Wärmeapplikationen können die Durchblutung verbessern, den Muskeltonus senken und schmerzmodulierend wirken, insbesondere in Phasen erhöhter muskulärer Schutzspannung.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil ist die alltagsbezogene Therapie. Patienten erhalten konkrete umsetzbare Strategien zur Belastungssteuerung, ergonomischen Anpassung und regelmäßigen gelenkschonenden Bewegung im täglichen Leben. Ziel ist es, das Gelenk nicht zu schonen, sondern es kontrolliert belastbar zu machen und langfristig funktionell zu stabilisieren.

Im OrthoCenter München wird Physiotherapie daher nicht als Begleitmaßnahme verstanden, sondern als strukturierter therapeutischer Prozess, der gezielt in das Gesamtkonzept der Arthrosebehandlung integriert ist.

Die medikamentöse Therapie ist ein unterstützender Bestandteil der modernen Arthrosebehandlung. Ihr Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, entzündliche Aktivität zu reduzieren und dadurch Bewegung, Training und funktionelle Therapie überhaupt erst möglich zu machen. Medikamente behandeln jedoch nicht die Ursache der Arthrose, sondern schaffen ein therapeutisches Fenster, in dem regenerative, biomechanische und funktionelle Maßnahmen wirksam umgesetzt werden können.

Je nach Beschwerdebild und Begleiterkrankungen kommen unterschiedliche Substanzklassen zum Einsatz. Am häufigsten werden nichtsteroidale Antirheumatika eingesetzt, da sie sowohl schmerzlindernd als auch entzündungshemmend wirken. Bei Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen können alternative Analgetika wie Metamizol oder Paracetamol sinnvoll sein. Die Auswahl erfolgt stets individuell unter Berücksichtigung des Risikoprofils und möglichst in der niedrigsten wirksamen Dosierung.

Zur lokalen Anwendung stehen entzündungshemmende Cremes und Gele sowie schmerzlindernde Pflaster zur Verfügung. Diese können insbesondere bei oberflächennahen Gelenken eine sinnvolle Ergänzung darstellen und systemische Nebenwirkungen reduzieren. In ausgewählten Situationen können auch Lidocain-Pflaster zur kurzfristigen Schmerzmodulation eingesetzt werden. Capsaicin-haltige Präparate wirken über eine Desensibilisierung peripherer Schmerzrezeptoren und können bei konsequenter Anwendung zu einer spürbaren Reduktion chronischer Schmerzsignale beitragen.

Im OrthoCenter München wird die medikamentöse Therapie nicht isoliert betrachtet, sondern immer in ein übergeordnetes Behandlungskonzept eingebettet. Ziel ist es, Medikamente so einzusetzen, dass sie Aktivität ermöglichen, Entzündung kontrollieren und die Voraussetzungen für eine langfristige funktionelle Stabilisierung des Gelenks schaffen.

In ausgewählten Fällen können Medikamente direkt in das betroffene Gelenk appliziert werden. Die intraartikuläre Hyaluronsäure wird vor allem in frühen bis mittleren Stadien der Arthrose eingesetzt, um die viskoelastischen Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit zu verbessern, mechanische Reizungen zu reduzieren und schmerzmodulierende Effekte zu erzielen.

Internationale Fachgesellschaften wie die European Society for Clinical and Economic Aspects of Osteoporosis and Osteoarthritis empfehlen intraartikuläre Hyaluronsäure als Therapieoption bei Kniearthrose, wenn Basismaßnahmen wie Bewegungstherapie und orale Schmerzmedikation keine ausreichende Beschwerdelinderung erzielen. Im Vergleich zu Kortikosteroiden ist der Wirkungseintritt zwar langsamer, aber die Wirkung hält länger an.

Klinische Studien zeigen, dass wiederholte Hyaluronsäure-Anwendungen Schmerzen reduzieren, die Gelenkfunktion verbessern und den Bedarf an systemischen Schmerzmitteln senken können. In geeigneten Fällen lässt sich dadurch eine operative Versorgung deutlich hinauszögern. Die Effekte beruhen auf einer verbesserten Gelenkschmierung, der Reduktion mechanischer Irritationen und der Stimulation körpereigener hyaluronsäureabhängiger Regulationsmechanismen.

Im OrthoCenter München erfolgt der Einsatz von Hyaluronsäure nicht schematisch, sondern indikationsbezogen und eingebettet in ein übergeordnetes Therapiekonzept. Ziel ist es nicht, strukturelle Arthrose zu „reparieren“, sondern die biomechanischen und entzündlichen Rahmenbedingungen so zu modulieren, dass Schmerzreduktion, funktioneller Aufbau und langfristige Gelenkerhaltung möglich werden.

Mehr über Hyaluronsäure-Injektionen erfahren Sie hier.

Nachsorge.

Die Eigenbluttherapie, medizinisch als Platelet Rich Plasma (PRP / ACP) bezeichnet, ist eine der am intensivsten untersuchten biologischen Injektionstherapien in der konservativen Arthrosebehandlung. Bei der PRP-Therapie wird aus dem venösen Blut des Patienten ein thrombozytenreiches Plasma gewonnen, das eine hohe Konzentration an Wachstumsfaktoren und bioaktiven Signalproteinen enthält. Diese können entzündliche Prozesse modulieren, die Umgebung der Gelenkinnenhaut beeinflussen und die funktionelle Belastbarkeit arthrotischer Gelenke positiv verändern. Ziel der Eigenbluttherapie bei Arthrose ist nicht der Wiederaufbau von Knorpel, sondern die Reduktion von Schmerzen, die Verbesserung der Gelenkfunktion und die Beeinflussung entzündlicher Aktivität.

PRP-Injektionen werden vor allem bei früher bis mittelgradiger Arthrose eingesetzt, insbesondere bei Kniearthrose, Hüftarthrose, Schulterarthrose und Sprunggelenksarthrose. In den letzten Jahren ist die Zahl hochwertiger Studien zur Eigenbluttherapie bei Arthrose deutlich gestiegen. Mehrere systematische Reviews und Meta-Analysen zeigen konsistent, dass PRP bei Arthrose zu signifikanten Verbesserungen von Schmerz und Funktion führen kann. Eine Meta-Analyse von 31 klinischen Studien mit insgesamt 2.705 Patienten belegt, dass PRP-Injektionen die Schmerzen reduzieren und die Gelenkfunktion verbessern. Diese Effekte waren in allen untersuchten Arthrosestadien nachweisbar, zeigten sich jedoch besonders ausgeprägt in frühen Krankheitsphasen.

Kortison-Injektionen verfolgen ein anderes therapeutisches Ziel. Sie kommen insbesondere bei aktivierter Arthrose zum Einsatz, um ausgeprägte Entzündungsreaktionen, Gelenkergüsse und entzündlich bedingte Schmerzen rasch zu reduzieren. Kortison wirkt stark entzündungshemmend, ist jedoch keine regenerative Therapie und nicht für den dauerhaften Einsatz vorgesehen. Deshalb werden Kortison-Injektionen gezielt, zeitlich begrenzt und eingebettet in ein strukturiertes Gesamtkonzept angewendet.

Die Stammzelltherapie ist ein innovativer Ansatz, aber keine Wunderwaffe gegen Arthrose. Sie befindet sich derzeit noch im experimentellen Stadium und kann wissenschaftlich noch nicht abschließend bewertet werden. In ausgewählten Fällen kann ein Behandlungsversuch aber eine lohnende Option sein, um Arthrose alternativ und ohne OP zu behandeln.

Die Stammzellentherapie wird vor allem bei frühen bis mittleren Stadien von Arthrose eingesetzt, etwa im Knie, Hüft-, Sprung- oder Fußgelenk. Sie zielt darauf ab, entzündliche Prozesse zu modulieren, Schmerzen zu lindern, die Funktion zu verbessern und das Fortschreiten der Beschwerden zu verlangsamen, ersetzt jedoch nicht den Knorpel oder eine Operation. Auch bei belasteten oder schwer operierbaren Gelenken kann die Therapie als schonender Behandlungsversuch dienen und gegebenenfalls operative Maßnahmen hinauszögern. Mehr über die Stammzellentherapie erfahren Sie hier. PD Dr. Berthold hat in diesem Bereich intensiv geforscht – auch in den USA.

Darstellung einer Stammzelle in vergrößerter Ansicht.

Eine wirksame Arthrosebehandlung beginnt nicht mit einer Spritze oder einem Trainingsplan, sondern mit einer präzisen funktionellen Analyse. Im OrthoCenter München wird die konservative Arthrosetherapie deshalb systematisch durch moderne biomechanische und neuromuskuläre Diagnostik ergänzt.

Hierzu zählen:

  • hochauflösende EMG-Messungen zur objektiven Analyse der Muskelaktivierung und neuromuskulären Steuerung
  • avatarbasierte Funktionsanalysen zur visuellen Darstellung komplexer Bewegungsmuster
  • dreidimensionale Ganganalysen sowie 3D-Laufbandanalysen zur exakten Beurteilung von Belastungsachsen, Schrittmechanik und Gelenkbelastung
  • dreidimensionale Wirbelsäulenanalysen
  • digitale Vermessungsverfahren zur Erfassung statischer und dynamischer Fehlbelastungen

Diese Technologien ermöglichen es, nicht nur strukturelle Veränderungen, sondern vor allem funktionelle Ursachen von Arthroseschmerzen sichtbar zu machen. Muskuläre Dysbalancen, Koordinationsdefizite und kompensatorische Bewegungsmuster können objektiv gemessen, therapeutisch adressiert und im Verlauf kontrolliert werden. Auf dieser Grundlage lassen sich Trainings-, Physiotherapie- und Injektionskonzepte nicht schematisch, sondern datenbasiert, individualisiert und messbar steuern.

Dieser Ansatz stammt ursprünglich aus der modernen Sportorthopädie und Leistungsdiagnostik und wird im OrthoCenter München gezielt auf die Arthrosebehandlung übertragen, um Patienten eine präzisere, ursachenorientierte und nachhaltigere Therapie zu ermöglichen.

Die aktuellen Leitlinien zur Arthrosebehandlung betonen, wie wichtig es ist, individuelle Faktoren wie Alter, Lebenssituation und persönliche Ziele in die Therapie einzubeziehen. Im OrthoCenter München bildet dieser Ansatz die Grundlage der Behandlung. Im Mittelpunkt stehen moderne, konservative Therapiekonzepte, die darauf ausgerichtet sind, Schmerzen zu lindern, die Gelenkfunktion zu verbessern und operative Eingriffe möglichst zu vermeiden.

Der Leiter des OrthoCenters, PD Dr. med. Berthold, ist auf die moderne konservative Orthopädie spezialisiert und verfügt über langjährige Erfahrung in der nicht-operativen Behandlung von Arthrose. In seiner täglichen Praxis hat er bereits viele Patientinnen und Patienten erfolgreich ohne Operation behandelt. Durch den gezielten Einsatz innovativer Therapieformen entwickelt er individuelle Lösungen, die auf die jeweilige Arthrosesituation abgestimmt sind – mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern und eine Operation hinauszuzögern oder zu vermeiden.

Ihr Spezialist für moderne konservative Orthopädie in München

PD Dr. med. Daniel P. Berthold

  • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit internationaler Ausbildung an TUM, LMU und University of Connecticut
  • Über 100 wissenschaftliche Veröffentlichungen und ausgezeichnete Forschung
  • Fokus auf nicht-operative Behandlung mit modernen, wirkungsorientierten Methoden zur gezielten Linderung von Beschwerden
  • Moderne konservative Therapien wie PRP, Hyaluron und Stammzellverfahren
  • Regenerative Medizin zur Förderung natürlicher Heilungsprozesse, inklusive Orthobiologie und biologischer Kombinationstherapien
  • Individuell abgestimmte Therapiepläne mit Fokus auf Schmerzreduktion, Funktionsverbesserung und schneller Rückkehr in Alltag und Sport

Häufige Fragen: Was kann man bei Arthrose machen?

Was ist die beste Therapie bei Arthrose?

Die beste Therapie ist ein individuelles multimodales Konzept. Arthrose betrifft das gesamte Gelenk – Knorpel, Knochen, Kapsel, Muskulatur und Stoffwechsel. Wirksam ist daher nur eine Kombination aus gezielter Bewegungstherapie, strukturiertem Muskelaufbau, intelligenter Belastungssteuerung sowie bei entsprechender Indikation medikamentöser und biologischer Therapie wie PRP oder Hyaluronsäure.

Was ist das beste Hausmittel gegen Arthrose?

Ein klassisches Hausmittel im Sinne von Salben oder Kräutern gibt es bei Arthrose nicht. Wissenschaftlich am besten belegt sind aktive Maßnahmen: regelmäßige strukturierte Bewegung, gezielter Muskelaufbau und intelligente Belastungssteuerung. Diese gelten in internationalen Leitlinien als wirksamste „Hausmittel“ gegen Arthroseschmerzen – allerdings nur, wenn sie konsequent über Monate angewendet werden.

Welche Nahrungsergänzungsmittel können gegen Arthrose helfen?

Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine Arthrosetherapie, können aber bei gezielter Indikation unterstützend wirken. Entscheidend ist keine pauschale Einnahme, sondern eine medizinisch fundierte Auswahl basierend auf individuellen Laborwerten und Stoffwechseldiagnostik. Bei nachgewiesenem Mangel können insbesondere Vitamin D für Knochenstoffwechsel und Muskelfunktion sowie Omega-3-Fettsäuren mit entzündungsmodulierenden Effekten sinnvoll sein.

Kann man Arthrose ohne OP heilen?

Arthrose ist nach heutigem Stand nicht vollständig heilbar, da geschädigter Gelenkknorpel sich nur sehr begrenzt regeneriert. Moderne Therapie zielt daher auf nachhaltige Schmerzlinderung, Funktionsverbesserung und Verlangsamung des Fortschreitens. Zu den neuen Verfahren zählen Hyaluronsäure-Injektionen, Eigenbluttherapie mit PRP sowie experimentelle Stammzelltherapien. PRP gehört mittlerweile zu den am besten untersuchten biologischen Ansätzen.

Welche neuen Verfahren gibt es zur Behandlung von Arthrose?

Arthrose ist nach heutigem Stand nicht vollständig heilbar, da geschädigter Gelenkknorpel sich nur sehr begrenzt regeneriert. Moderne Therapie zielt daher auf nachhaltige Schmerzlinderung, Funktionsverbesserung und Verlangsamung des Fortschreitens. Zu den neuen Verfahren zählen Hyaluronsäure-Injektionen, Eigenbluttherapie mit PRP sowie experimentelle Stammzelltherapien. PRP gehört mittlerweile zu den am besten untersuchten biologischen Ansätzen.

Welche Art der Physiotherapie kann bei Coxarthrose helfen?

Bei Hüftarthrose ist eine individuell gesteuerte Physiotherapie ein zentraler therapeutischer Faktor. Besonders wirksam sind gezielte Kräftigung der hüft- und rumpfstabilisierenden Muskulatur, Verbesserung der neuromuskulären Ansteuerung, Mobilisation eingeschränkter Strukturen sowie funktionelle Bewegungsschulung. Im OrthoCenter München wird die Physiotherapie auf Basis moderner Funktionsdiagnostik und biomechanischer Analysen individuell geplant.

Was tun bei Arthrose im Knie? Ist eine Kniearthrose-Behandlung ohne OP möglich?

Eine konservative Kniearthrose-Behandlung ohne Operation ist in sehr vielen Fällen möglich und medizinisch sinnvoll. Moderne Therapiekonzepte kombinieren strukturierte Bewegungstherapie, gezielte muskuläre Stabilisierung, Gewichtsmanagement, funktionsdiagnostische Analysen mittels 3D-Ganganalyse sowie bei entsprechender Indikation Hyaluronsäure- oder Eigenbluttherapie. Operative Maßnahmen werden erst empfohlen, wenn konservative Therapie keine ausreichende Besserung bringt.

Wann ist eine Arthrosebehandlung ohne Operation sinnvoll?

Eine konservative Arthrosebehandlung ohne Operation ist bei früher und mittelgradiger, aber auch in ausgewählten fortgeschrittenen Stadien sinnvoll und leitliniengerecht. Entscheidend sind nicht allein Röntgen- oder MRT-Befunde, sondern die Gelenkfunktion, Entzündungsaktivität, muskuläre Stabilität und der individuelle Leidensdruck. Moderne Therapie reduziert Schmerzen, moduliert Entzündungen und korrigiert biomechanische Fehlbelastungen nachhaltig.

Wann ist bei Arthrose eine Operation wirklich notwendig?

Eine Operation ist nicht automatisch notwendig, nur weil im Röntgen oder MRT Verschleiß sichtbar ist. Operative Verfahren kommen in der Regel dann infrage, wenn trotz konsequent umgesetzter konservativer Therapie über mehrere Monate anhaltend starke Schmerzen, relevante Funktionseinbußen oder eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität bestehen. Entscheidend ist die klinische Symptomatik, nicht der radiologische Befund allein.

Kann man das Fortschreiten der Arthrose aufhalten oder verlangsamen?

Arthrose ist nicht vollständig heilbar, ihr Verlauf lässt sich jedoch in vielen Fällen positiv beeinflussen. Zahlreiche Studien zeigen, dass gezielte Bewegungstherapie, strukturierter Muskelaufbau, Gewichtsmanagement und entzündungsmodulierende Maßnahmen das Fortschreiten verlangsamen können. Moderne Therapie optimiert das Gelenkumfeld, reduziert mechanische Überlastungen, verbessert muskuläre Führung und kontrolliert entzündliche Prozesse systematisch.

Was hilft wirklich gegen Arthrose?

Was wirklich gegen Arthrose hilft, ist kein einzelnes Mittel, sondern ein individuell abgestimmtes Gesamtkonzept. Zu den am besten belegten Maßnahmen gehören gezielte Bewegungstherapie, strukturierter Muskelaufbau, funktionelle Korrektur von Fehlbelastungen, bedarfsgerechte Schmerz- und Entzündungsmodulation sowie bei entsprechender Indikation intraartikuläre Therapien wie Hyaluronsäure oder Eigenbluttherapie. Aktive Therapieformen zeigen die nachhaltigsten Effekte.

UNSERE MITGLIEDSCHAFTEN

Unsere Fachärzte für Orthopädie sind Mitglieder in den folgenden Gesellschaften und Organisationen. Ziel dieser Gesellschaften ist eine optimale Vernetzung der Fachärzte und der Wissenstransfer – so halten wir unser Know-How stets auf dem neuesten Stand.

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