Mit künstlicher Hilfe zurück zur natürlicher Bewegung!

Zeigen die konservativen Behandlungsmaßnahmen bei nachgewiesener Abnutzung der Bandscheibe oder bei Vorliegen eines den Wirbelkanal bedrängenden Bandscheibenvorfalls keine wirksame Linderung und beeinträchtigen anhaltende Nackenschmerzen bzw. Rückenschmerzen mit ausstrahlenden Beschwerden in die Arme bzw. Beine die Lebensqualität des Patienten, kann das Einbringen eines Bandscheibenvollersatz (Bandscheibenendoprothese) angezeigt sein. Voraussetzung für den Vollersatz der Bandscheibe ist eine normale Knochendichte der Wirbelkörper. Bei Vorliegen einer Osteoporose oder einer Instabilität ist dieses Verfahren nicht geeignet. Dies gilt ebenso für Patienten über 50 Jahre. Dr. med. Rothörl ist Experte auf dem Gebiet der Bandscheibenprothese und berät Sie gerne!

Bandscheibenprothese HWS

Wissenschaftliche Studien in der aktuellen Literatur haben gezeigt, dass es sich dabei um ein effektives und für den Patienten sicheres Verfahren handelt unter Berücksichtigung entsprechender Ausschlusskriterien. Damit gilt das Einbringen einer Bandscheibenendoprothese als verlässliche Alternative zur Versteifungsoperation an der HWS.


Die Ziele des Vollersatzes der Bandscheibe

Ziel des Bandscheibenvollersatzes ist nach Entfernung der krankhaft veränderten Bandscheibe das Einbringen eines in allen Ebenen des Raumes beweglichen Implantates. Moderne Prothesen werden den biomechanischen Anforderungen einer gesunden Bandscheiben gerecht und sorgen bei korrekter Implantation für eine weitgehend anatomische Aufrechterhaltung der Beweglichkeit im operierten Wirbelsäulensegment. Zudem verfügen die Prothesen über ähnlich dämpfende Eigenschaften, wie sie auch in der gesunden Bandscheibe zu finden sind. Dies gewährleistet, dass die angrenzenden Wirbelabschnitte nicht überlastet werden. Die Bandscheibenprothesen sind unterschiedlich konzipiert, zumeist bestehen sie aus zwei Kobalt-Chrom-Molybdän-Platten, die mit einer Titan-Legierung beschichtet sind, um das Einwachsen der Prothese im Knochen zu erleichtern. Ein zwischen den Platten befindlicher Kunststoffkern (hochdichtes Polyäthylen) gewährleistet die Beweglichkeit im Segment (Kugelgelenk-Prinzip). Der Zugang zur vorderen Halswirbelsäule ist sehr Gewebe schonend und erfolgt über einen wenige Zentimeter langen Hautschnitt am Hals. Unter Schonung der umgebenden Weichteile gelangt der Operateur stumpf auf die zu ersetzende Bandscheibe. Diese wird anschließend vollständig entfernt und das Rückenmark hierdurch entlastet. Unter Röntgenkontrolle wird nun die Bandscheibenprothese exakt eingepasst. Der operative Eingriff erfolgt unter Vollnarkose in Rückenlage und dauert etwa 90 Minuten. Bereits nach wenigen Stunden wird mit der Mobilisierung begonnen.


Nachbehandlung nach des Eingriffes

In den ersten sechs Wochen nach operativem Eingriff empfehlen wir körperliche Schonung. Hierzu gehört anfänglich das Tragen einer speziell angepassten weichen Halskrawatte, welches den Nacken entlastet und die Heilung unterstützt. Gezielte krankengymnastischen Therapiemaßnahmen sind im Nachgang nicht erforderlich, ggf. können physikalische Maßnahmen zur Behandlung von Verspannungen der Muskulatur begleitend durchgeführt werden. Nach einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen können die gewohnten Aktivitäten im Beruf, nach zehn bis zwölf Wochen auch in der Freizeit wieder aufgenommen werden.

Bandscheibenprothese LWS

Langzeitstudien in der aktuellen Literatur haben gezeigt, dass es sich dabei um ein effektives und für den Patienten sicheres Verfahren handelt unter Berücksichtigung entsprechender Ausschlusskriterien. Damit gilt das Einbringen einer Bandscheibenendoprothese als verlässliche Alternative zur Versteifungsoperation an der LWS.


Was sind die Ursachen?

Chronische Rückenschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben. Dabei spielt die Abnutzung (Degeneration) der Bandscheiben und Wirbelgelenke eine große Rolle. Auch vorangegangene Bandscheibenoperationen mit Verlust an Bandscheibengewebe mit hieraus resultierendem Verlust an Stoßdämpferfunktion können anhaltende Rückenschmerzen verursachen. Können die kleinen Wirbelgelenke als wesentliche Ursache für die beeinträchtigenden Rückenschmerzen ausgeschlossen werden, kann ein Bandscheibenvollersatz (Bandscheibenendoprothese) in Betracht gezogen werden. Hierbei wird das Bandscheibengewebe vollständig entfernt und ein in allen drei Ebenen des Raumes bewegliches Bandscheibenimplantat zwischen die beiden Wirbelkörper gesetzt. Voraussetzung für den Vollersatz der Bandscheibe ist eine normale Knochendichte der Wirbelkörper. Bei Vorliegen einer Osteoporose oder einer Instabilität ist dieses Verfahren nicht geeignet. Dies gilt ebenso für Patienten über 50 Jahre.


Was sind die Ziele?

Ziel des Bandscheibenvollersatzes ist die Entfernung der krankhaft veränderten Bandscheibe und das Einbringen eines in allen Ebenen des Raumes beweglichen Implantates. Moderne Prothesen werden den biomechanischen Anforderungen einer gesunden Bandscheiben gerecht und sorgen bei korrekter Implantation für eine weitgehend anatomische Aufrechterhaltung der Beweglichkeit im operierten Wirbelsäulensegment. Zudem verfügen die Prothesen über ähnlich dämpfende Eigenschaften, wie sie auch in der der gesunden Bandscheibe zu finden sind. Dies gewährleistet, dass die angrenzenden Wirbelabschnitte nicht überlastet werden. Die Bandscheibenprothesen sind unterschiedlich konzipiert, zumeist bestehen sie aus zwei Kobalt-Chrom-Molybdän-Platten, die mit einer Titan-Legierung beschichtet sind, um das Einwachsen der Prothese im Knochen zu erleichtern. Ein zwischen den Platten befindlicher Kunststoffkern (hochdichtes Polyäthylen) gewährleistet die Beweglichkeit im Segment (Kugelgelenk-Prinzip). Der operative Zugang im Bereich der Lendenwirbelsäule erfolgt weitestgehend minimalinvasiv über einen wenige Zentimeter langen vorderseitigen Hautschnitt zwischen Schambein und Bauchnabel. Unter Schonung der Bauchorgane gelangt der Operateur stumpf auf die zu ersetzende Bandscheibe. Diese wird vollständig entfernt, so dass zuletzt unter Röntgenkontrolle die exakte Einpassung der Bandscheibenprothese erfolgt. Der operative Eingriff erfolgt unter Vollnarkose in Rückenlage und dauert etwa 120 Minuten. Bereits nach 12 Stunden wird mit der Mobilisierung zunächst unter Hilfestellung begonnen.


Wie erfolgt die Nachbehandlung?

In den ersten sechs Wochen nach operativem Eingriff empfehlen wir körperliche Schonung. Hierzu gehört das Tragen eines speziell angepassten elastischen Rumpfkorsetts, welches den Rücken entlastet und die Einheilung des eingebrachten Implantates unterstützt. Nach sechs Wochen darf unter Anleitung wieder mit krankengymnastischen Therapiemaßnahmen begonnen werden, um die Rumpfmuskulatur aufzubauen und zu kräftigen. Eine ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahme kann diese Maßnahme unterstützen und ist sinnvoll. Hierdurch wird gewährleistet, wieder zeitnah die gewohnten Aktivitäten in Beruf und Freizeit aufnehmen zu können. Abhängig von der körperlichen Belastung ist die Arbeitsfähigkeit nach zehn bis zwölf Wochen nach operativem Eingriff wieder hergestellt.


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