Schulterarthroskopie in München: Minimalinvasive OP

Schulterarthroskopie | OrthoCenter Professor Lill München

Schmerzen im Schultergelenk können auf ein Schulterenge-Syndrom hindeuten. In diesem Fall schafft eine Schulterarthroskopie Abhilfe. Diese geschlossene Operationsform ist wesentlich schonender als eine offene OP. Bei einer Schulterverengung (Impingementsyndrom) verkleinert sich der Raum für Sehnen und Schleimbeutel im Schultergelenk, das führt zu nächtlichen und belastungsabhängigen Schmerzen. Bei der Schulterarthroskopie wird diese Enge behoben und das entzündliche Gewebe schonend entfernt.

Im Rahmen einer Arthroskopie können wir im OrthoCenter schonende Operationen in Schlüssellochtechnik durchführen. Dieses Verfahren ist sehr viel schonender, als eine offene OP. Aufgrund der minimalen Zugangswege verkürzt sich die Heilung und der Patient ist schnell wieder fit. Wann immer es uns möglich ist, arbeiten wir bei Operationen auf diese Weise.

Prof. Dr. med. Christoph Lill | OrthoCenter Prof. Lill München
Orthopäden
in München auf jameda

Mit Hilfe der Schulterarthroskopie können Sie schnell wieder ein normales Leben führen. Ob eine rekonstruktive Operation oder eine Schulterstabilisierung – der Experte Professor Dr. med. Lill berät Sie gerne und hilft Ihnen eine richtige Entscheidung zu treffen!


Schulterarthroskopie: OP Ablauf

Vor der Schulter OP dürfen Patienten sechs bis acht Stunden weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich nehmen. Während des Eingriffes befindet sich der Patient in Seit- oder Liegestuhllagerung. Der betroffene Arm wird mit bis zu fünf Kilogramm in Längsrichtung gezogen – so wird das Schultergelenk erweitert. Der Eingriff dauert rund 45 Minuten und erfolgt in Vollnarkose. Die Operationskosten werden von der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen.


Nachbehandlung nach Dekompression der Schulter

Wenige Tage nach der Schulterarthroskopie tragen die Patienten eine Schulterbandage und beginnen bereits mit einer passiven physiotherapeutischen Behandlung. Nach der OP kann eine Schwellung der Schulter auftreten. Etwaige Schmerzen bilden sich in den meisten Fällen schon in der ersten Woche nach der Operation zurück. Nach circa zwei Wochen ist die Wundheilung meist abgeschlossen. Nach drei bis vier Wochen können Patienten bereits Alltagsbewegungen ausführen. Voll belastbar ist die betroffene Schulter nach zwei bis drei Monaten.

Kalkdepotentfernung in der Schulter

Kalkdepots (tendinitis calcarea) sind entweder eine Begleiterscheinung der Kalkschulter oder sie treten an der Rotatorenmanschette auf, wenn diese schon etwas abgenützt ist. Im Rahmen einer Arthroskopie wird das Kalkdepot entfernt und kleine Kalkreste sorgfältig ausgespült. Dank der schonenden Behandlung ist nach der Behandlung in der Regel weder eine Schlinge noch eine Schiene notwendig. Der Patient kann frei entscheiden, in welchem Umfang der Arm bewegt werden soll.

Eine Physiotherapie rundet die Behandlung ab. Diese physiotherapeutische Behandlung umfasst sowohl passive als auch aktive Bewegungsübungen. Je nach Bedarf, werden auch Medikamente eingesetzt. Für Schmerzlinderung sorgt auch die sogenannte Kältetherapie.

Vorteile einer arthroskopischen Kalkentfernungs OP

Gegenüber einer offenen Operation hat die arthroskopische Kalkdepotentfernung einige nennenswerte Vorteile, so zum Beispiel:

  • das Infektionsrisiko ist gering
  • das Blutungsrisiko ist gering
  • die Wunde heilt besonders gut und Narben entstehen nur selten
  • es ist keine Ablösung der Muskulatur nötig, somit ist die Schulter nach der OP schneller wieder beweglich
  • weitere Schäden an der Rotatorenmanschette werden vermieden
  • die Ursache für wiederkehrende Schleimbeutel Entzündung wird beseitigt

Zu den wenigen Risiken zählen die Bildung von Thrombosen und Embolien (Gefäßverstopfungen). Dazu kommt es allerdings nur in seltenen Fällen.

Rotatorenmanschette: Rekonstruktion mittels Operation

Mithilfe der arthroskopischen Rotatorenmanschetten Operation können alle Arten von Rissen an den Schultersehnen behoben werden. Meistens erfolgt die Fixierung folgendermaßen: In den Oberarmkopf werden kleine Löcher gebohrt, dann wird die Sehne mit Fäden an den Oberarmkopf angenäht. Mit der Zeit heilt die Sehne wieder am Knochen fest. Bei knochennahen Rissen muss die gerissene Sehne allerdings manchmal mithilfe eines Knochenankers am Oberarmkopf befestigt werden. Die kleinen Anker bestehen meist aus Titan- oder Instrumentenstahl oder aus resorbierbarem Kunststoff.

Nach der arthroskopischen Rotatorenmanschetten Operation sieht der Patient lediglich kleine Einstichstellen im Bereich des Schultergelenks. Je nach Sehnenriss variieren auch die Einstiche. Die Einstichstellen sind kurz nach der OP schmerzempfindlich, heilen aber innerhalb kurzer Zeit ab. Schulteramverband und Physiotherapie sind nach der Operation notwendig. Nur so wird der volle Bewegungsradius schnellstmöglich wieder hergestellt. So sind Sie nach einer Rotatorenmanschettenruptur schnell wieder bereit für den Alltag.

Schulterstabilisierung durch arthroskopische OP

Zu Beginn der OP wird erfasst, wie massiv die Schäden an der Schulter sind. Durch kleine Schnitte (0,5 – 1 Zentimeter) werden filigrane Röhrchen in die Schulter des Patienten eingeführt.  Ist etwa die Knorpellippe abgerissen, fixieren wir sie mit speziellen Nahtzangen wieder an der richtigen Stelle. Oft ist auch der hintere, äußere Oberarmkopf durch eine Kerbe beschädigt. Für die Fixierung werden bioresorbierbare Minischrauben verwendet. Diese haben den Vorteil, dass sie sich von selbst auflösen und somit keine zweite OP zur Entfernung der Schrauben nötig ist. Manchmal werden auch Schrauben aus Titan, Metall oder Kunststoff eingesetzt. Bevor die Minischrauben befestigt werden, setzen wir jedoch eine Führungsschiene, in Form einer Hülse, in die Schulter. Durch diese Hülse wird die kleine Schraube in das vorbereitete Gewebe gedreht.

Damit die Schulter optimal verheilt, trägt der Patient für circa vier Wochen eine Schulterschiene. Sportarten wie beispielsweise Fußball oder Boxen sollten erst nach sechs bis neun Monaten wieder aufgenommen werden. Das Risiko einer erneuten Schulterausrenkung ist bei jedem Patient verschieden. Rein statistisch gesehen bleiben allerdings rund 90 Prozent aller operativ stabilisierten Schultern auf Dauer stabil.

NEER Plastik: Schonender endoskopischer Eingriff im Schultergelenk

Meist ist ein Impingement Syndrom mit Schmerzen verbunden, die durch eine Schultergelenk Operation unterbunden werden können. Ziel der Operation ist es, wieder Platz für die Rotatorenmanschette zu schaffen und so für mehr Bewegungsfreiheit ohne Schmerzen zu sorgen. Je nach Art des Impingements variieren die Formen der Schulter OP.

Prinzipiell unterscheidet man zwischen funktionellem (Bewegungseinschränkung ohne Schäden an Muskel, Sehnen und Gewebe) und strukturellem Impingement (Bewegungseinschränkung mit Veränderung der umliegenden Sehnen etc.). Beim strukturellen Impingement kann eine Verkalkung Bänder blockieren oder ein Knochenvorsprung Schmerzen bereiten. Das störende Material wird durch einen minimalen Hautschnitt abgetragen, sodass die Schulter wieder frei beweglich ist.


Sie haben ein Probleme mit Ihren Schultern und wollen sich zu möglichen arthroskopischen Operationen beraten lassen? Dann vereinbaren Sie schon heute einen Online-Termin mit Ihrem erfahrenen Gelenk-Spezialisten Professor Dr. med. Lill.

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