Die perkutane Laser-Diskus-Dekompression ermöglicht durch modernste Technik eine sanfte Genesung!

PLDD ist ein minimalinvasives Schmerztherapieverfahren in der Behandlung chronischer Rückenschmerzen mit begleitender Ausstrahlung in die Beine (“Ischialgie”).

Ursache der Beschwerden sind vor allem Verschleiß bedingte Veränderungen der Bandscheiben geringen Ausmaßes sowie kleinerer Bandscheibenvorfälle, welche keine relevante Bedrängung von Nervenstrukturen verursachen. Eingesetzt wird die PLDD insbesondere dann, wenn bereits im Vorfeld durchgeführte konservative Therapiemaßnahmen mit schmerz- und entzündungshemmender Medikation sowie krankengymnastischer und physikalischer Therapie über mehrere Wochen erfolglos blieben.

Dieses minimalinvasive Verfahren wird unter lokaler Betäubung in leichtem Dämmerschlaf durchgeführt. Unter Röntgenkontrolle wird die betroffenen Bandscheibe punktiert. Über eine Hohlnadel wir nun eine Lasersonde in den Bandscheibenkern eingeführt. Mittels Kontrastmittel wird die korrekte Positionierung der Nadel sichergestellt und gleichzeitig dokumentiert, dass der hintere Faserring intakt ist. Sollte dieser defekt sein und Kontrastmittel austreten, kann angrenzendes Nervengewebe durch die Laserbehandlung geschädigt werden.

Die Laserenergie wird über eine Glasfaser auf den Bandscheibenkern übertragen. Durch die lokale Hitzeentwicklung werden Eiweißstrukturen des Bandscheibenkerns zerstört. Infolge des erzielten Volumenverlusts und des gleichzeitigen Schrumpfens der Bandscheibe wird der Druck auf umliegende Strukturen (Nervenwurzeln, Rückenmark) vermindert. Hierdurch stellt sich eine Reduktion der ursächlichen Schmerzen ein.

Durch dieses minimalinvasive Vorgehen wird dem Patienten eine Vollnarkose erspart, hierdurch ergibt sich ein nur kurzer stationärer Aufenthalt von 1-2 Tage, auch die Regenerationszeit ist deutlich verkürzt.