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Bandscheibenvorfall HWS

Bandscheibenvorfall vermeiden und jetzt vorsorgen!

Die Bandscheiben sind elastische wenige Millimeter dicke Knorpelscheiben, welche als Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbeln fungieren. Sie bestehen aus einem weichen dickflüssigen Gallertkern und einem ziemlich festen aber elastischen äußeren Faserring. Da die Bandscheiben schlecht durchblutet sind, verlieren sie früh ihre Elastizität und Festigkeit. Treten Anteile des Gallertkerns durch Risse im Faserring in den Wirbelkanal aus, so spricht man von einem Bandscheibenvorfall. Je nach Größe und Ort des Vorfalles können unterschiedlich stark ausgeprägte Symptome auftreten. Nervenstrukturen können bedrängt werden, im Bereich der HWS sogar das Rückenmark. Mit ca. 10% ist die HWS nach der Lendenwirbelsäule am zweithäufigsten betroffen.
Bandscheibenvorfall behandeln | OrthoCenter Professor Lill München
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Bei einem Bandscheibenvorfall im Bereich der HWS ist zumeist eine langjährige Verschleiß bedingte Vorschädigung der Bandscheibe der Ausgangspunkt. Dauerhafte Fehl- oder Überlastungen durch berufliche oder sportliche Beanspruchung führen dazu, dass die Bandscheibe dem Druck nicht mehr standhalten kann. Es kommt zur Vorwölbung (Protrusion) oder zum Vorfall (Prolaps).

Bandscheibenvorfälle im Bereich der HWS können zu Nackenschmerzen und schmerzhaften Ausstrahlungen in Schulter, Arm sowie Hand und Finger („Brachialgie“) führen. Sind Nervenstrukturen stärker bedrängt, können Gefühlsstörungen, Lähmungen, Gangstörungen oder anderweitige schwerwiegende neurologische Funktionsstörungen eintreten, insbesondere dann, wenn das Rückenmark betroffen ist.

Die Grundlage des Behandlungerfolgs ist eine saubere und ausführliche Diagnosestellung. Behandlung eines Bandscheibenvorfalls an der HWS ist eine Domäne des konservativen Behandlungspektrums. Hierzu gehören körperliche Schonung, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente sowie krankengymnastische und physikalische Therapiemaßnahmen. Handelt es sich um hartnäckige Beschwerden, können wirbelsäulennahe Einspritzungen (Infiltrationen, PRT) unter Durchleuchtung zum Einsatz kommen. Zeigen die konservativen Behandlungsmaßnahmen über einen Zeitraum von 6 Wochen keinen wirksamen Erfolg oder sind neurologische Ausfälle gar objektivierbar, ist eine operative Therapie angezeigt. Im Falle von Lähmungen sollte zeitnah operiert werden.

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