Bandscheibenvorfall – Therapie in München

Prof. Lill im Patientengespräch

Die Bandscheiben sind elastische, wenige Millimeter dicke Knorpelscheiben, welche als Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbeln fungieren. Sie bestehen aus einem weichen dickflüssigen Gallertkern und einem ziemlich festen aber elastischen äußeren Faserring.

Da die Bandscheiben schlecht durchblutet sind, verlieren sie früh ihre Elastizität und Festigkeit. Treten Anteile des Gallertkerns durch Risse im Faserring in den Wirbelkanal aus, so spricht man von einem Bandscheibenvorfall. Je nach Größe und Ort des Vorfalles können unterschiedlich stark ausgeprägte Symptome auftreten. Nervenstrukturen können bedrängt werden, im Bereich der HWS sogar das Rückenmark. Mit ca. 10 % ist die HWS nach der Lendenwirbelsäule am zweithäufigsten betroffen. Bei einem Bandscheibenvorfall sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen – im besten Fall einen Orthopäden.

PD Dr. med. Rothörl (operativ) und Prof. Dr. med. Sandra Utzschneider (konservativ) haben jahrelange Erfahrung mit der Behandlung von Bandscheibenvorfällen. Zusammen mit Ihnen werden sie die passendste Therapie und Behandlung auswählen.

Prof. Utzschneider - OrthoCenter Prof. Lill München
Orthopäden
in München auf jameda

Buchen Sie Ihren Termin bei Frau Prof. Utzschneider jetzt online!


Symptome eines Bandscheibenvorfalls in HWS und LWS

Die Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls unterscheiden sich je nach Ausmaß des Prolapses und des Wirbelsäulenabschnitts, in welchem die sich die Bandscheibe vorwölbt. Es gibt auch sehr leichte Formen eines Bandscheibenvorfalls, die beschwerdefrei verlaufen und lediglich durch Zufall bei einer ärztlichen Untersuchung ans Licht kommen. Im Bereich der Lendenwirbelsäule sind typische Symptome eines Bandscheibenvorfalls:

  • Starke Schmerzen im unteren Rücken
  • Verhärtete Muskulatur im betroffenen Abschnitt der Wirbelsäule
  • Ausstrahlen der Schmerzen in das Bein und Gesäß
  • Empfindungsstörungen, Kribbeln, Taubheit
  • Lähmungen, Gangstörungen
  • Neurologische Funktionsstörungen (Blasen- und Mastdarmentleerungsstörung)

Die Symptome eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule unterscheiden sich geringfügig:

  • Starke Schmerzen im Nacken
  • Schmerzen strahlen bis in den Arm bzw. die Hand aus
  • Kribbeln und Taubheitsgefühle
  • Lähmungen
  • Vorübergehendes Querschnittssyndrom, wenn das Rückenmark betroffen ist

Orthopädische Behandlung eines Bandscheibenvorfalls

Hilfe bei einem Bandscheibenvorfall in der HWS oder LWS bieten meist konservative Therapien. Hierzu zählen körperliche Schonung, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, krankengymnastische und physikalische Maßnahmen sowie bei Bedarf eine entlordosierende Orthesenbehandlung. Handelt es sich um hartnäckige Beschwerden, setzen wir in unserer Praxis in München wirbelsäulennahe Infiltrationen (PRT, epidurale Injektionen) unter Durchleuchtung ein. Oft lassen sich mit diesen Therapien Bandscheibenvorfälle wirksam lindern. Eine weitere Möglichkeit ist plättchenreiches Plasma. Es wird aus Eigenblut gewonnen und enthält Wachstumsfaktoren, die Entzündungen hemmen und die Genesung beschleunigen können. Diese Therapie gehört nicht zu den Standardverfahren, wird im OrthoCenter jedoch erfolgreich eingesetzt.

Zeigen die konservativen Behandlungsmaßnahmen über einen Zeitraum von 6 Wochen keinen wirksamen Erfolg oder sind neurologische Ausfälle gar objektivierbar, ist eine operative Therapie angezeigt. Im Falle von Lähmungen sollte zeitnah operativ interveniert werden. Im Vordergrund der operativen Therapie steht als derzeit noch gültiger „goldener Standard“ die „minimalinvasive“ mikrochirurgische Entfernung des Bandscheibenvorfalls unter Verwendung des Mikroskops zur Verfügung. Abhängig vom Befund können auch endoskopische Techniken im Rahmen einer Bandscheiben OP zum Einsatz kommen.

PD Dr. med. habil. Rothörl | OrthoCenter Prof. Lill München
Emphatisch, sympathisch, freundlich,…
Unfassbar, was für ein Mensch: In einer sehr ruhigen Art … Mehr
Von Patienten bewertet mit
Note
1,1

  • de
  • en
  • ru
  • ar